Emch+Berger Verkehrsplanung AG

Schritt für Schritt in eine bewegte Zukunft.

14
Mitarbeitende
2
∅ Velobesitz MA
90
% ÖV-Nutzung
18.8
g/km CO2-Ausstoss

Mobilität ist ein Grundbedürfnis von Individuen und Wirtschaft. Sie dient als Grundlage für den sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Austausch im Raum. Dem stehen begrenzte Lebensräume und Ressourcen sowie negative Auswirkungen des Verkehrs gegenüber.

Für das Gesamtverkehrssystem streben wir nachhaltige, wirkungsvolle und wirtschaftliche Lösungen an, die zudem Umwelt und Landschaft schonen und die positiven Eigenschaften der unterschiedlichen Verkehrsträger bestmöglich nutzen.

Komplexen Aufgaben und begrenzten finanziellen Mitteln begegnen wir mit innovativen und intelligenten Lösungen, die wir in einem interdisziplinären Team massgeschneidert erarbeiten.

Emch+Berger Inside

Tram TL 1
2020
2021

Tram T1, Lausanne

Im Rahmen der Entwicklung von West-Lausanne ist der Bau der ersten normalspur Tramlinie der Schweiz vorgesehen, die zwischen dem Lausanner Stadtzentrum und dem Bahnhof Renens verkehren wird. Eine Verlängerung bis nach bussigny soll folgen. In den betrieblichen Prozessen sind die Belastungen und die Zuverlässigkeit der Sicherheit öffentlicher Einrichtungen in und um dem Bahnhof und der Haltestellen aus Sicht der Fussgängerströmen zu bewerten. Zusätzlich soll die Dimensionierung der Haltestellen auf die Bedürfnisse von Personen mit eingeschränkter Mobilität nachgewiesen werden, damit die Zugänglichkeit für diese Personen garantiert werden kann.
Emch+Berge erbrachte den Beweris, dass die Sicherheit der öffentlichen Einrichtungen nach Vorgaben des BAV für folgende Haltestellen erbracht sind: Rathaus, Renens-Croisée, Perrelet, EPSIC, Port-Franc, Galicien und Renens-Gare. Nachdem die Lastfälle für jeden Bahnsteig ermittelt worden waren, wurden die Anforderungen an die Passagierdichte auf dem Bahnsteig, das Komfortniveau und die Kapazität der Bahnsteig- und Bahnhofzugänge geprüft sowie eine Überprüfung der engen Bereiche, die zu Engpässen führen könnten, durchgeführt.
Die Berechnungen wurden mithilfe einer Software durchgeführt, welches speziell für die Berechnung von Personenflüssen für Trams entwickelt wurde und welches individuell für jede Haltestelle angepasst werden kann. Die Haltestellen Galicien und Renens, die sehr belastet sind, waren Gegenstand von halbdynamischen Berechnungen für spezifizierte Zeitintervalle.

TransAgglo
2020
2021

TransAgglo Fribourg

In dieser Studie wurden die Kompetenzen von Emch+Berger als Spezialist für Langsamverkehr in Anspruch genommen, um die Anschlüsse an das Verkehrsnetz zu behandeln.
Emch+Berger Verkehrsplanung hat in Zusammenarbeit mit Emch+Berger Bern AG und dem Büro für Mobilität BfM das Mandat für den Abschnitt Rosé-CO Saane West in der Gemeinde Agy der TransAgglo "die grüne Linie" Freiburgs für die Phase SIA 21 Vorstudie erhalten.
Dieser Abschnitt der grünen Linie der Agglomeration Lausanne-Morges soll auf lokaler Ebene Schüler:innen und Spaziergänger:innen und auf regionaler Ebene den Pendler:innen und Velofahrer:innen als Langsamverkehrsachse dienen. Diese Expressachse bietet eine sichere Verbindung für den Langsamverkehr. Die Studie ermöglichte, die bestmögliche Variante einer Querung unter Berücksichtigung der Gleise und Projekte der SBB zu finden.
Die Fussgängerverknüpfungen zwischen dem Quartier und der Kreuzung Rosé sind ebenfalls untersucht worden. Verschiedene Lösungen für die Sicherung der Querung wurden analysiert, inklusive Lösungsansätzen von Priorisierungen für den öffentlichen Verkehr durch Regulierung.

2013
2017

Bypass Thun Nord

Der Bypass Thun Nord ist eine neue Strassenverbindung im Norden der Agglomeration Thun, welche künftig die Thuner Innenstadt und verschiedene Hauptverkehrsachsen insbesondere die Bernstrasse vom Verkehr entlasten wird. Der Bypass verbessert die Erreichbarkeit zwischen Thun West und Steffisburg / Heimberg und erschliesst die wichtigen Entwicklungsgebiete ESP Thun Nord und ESP Steffisburg Bahnhof. Er ist deshalb sowohl verkehrstechnisch als auch wirtschaftlich ein Schlüsselprojekt für die Agglomeration Thun.

Das Projekt gliedert sich in 3 Lose. Die beiden Lose 1 und 3 werden in einer Ingenieur- gemeinschaft unter der Federführung von Emch+Berger geplant und realisiert.

Das Los 1 liegt in der Gemeinde Steffisburg. Die beiden Haupteinfallsachsen (Haupt- strasse und Zubringer der Autobahn) werden in engen Platzverhältnissen unter Verkehr umgebaut und die Verknüpfung zur Aarebrücke (Los 2) unter pedologischen Bedingungen mittels Beton-Turbokreisel erstellt. Weiter sind folgende Elemente Bestandteil des Los 1: Neubau Pumpwerk, Neubau einer SABA, drei Kreisel (davon der Kreisel Glättimüli in Beton unter Aufsicht der Filiale 2 des ASTRAs), Knoten mit LSA, Neubau und Anpassung der Werkleitungen und der Entwässerung, zahlreiche Stützmauern (z.T. mit Absorberelementen), Anpassung von drei Überführungen (davon eine unter Bahnbetrieb BLS und eine Erweiterung mittels Fertigelementen).

Das Los 3 liegt auf dem Gemeindegebiet der Stadt Thun. Die Bauarbeiten finden in innerstädtischen Verhältnissen unter Verkehr und unter Betrieb des Waffenplatzes Thun statt. Der bestehende Kreisel Allmendstrasse wird dabei in einen LSA-Knoten umfunktioniert. Zudem entsteht innerhalb des Armeegeländes eine neue Detail- erschliessung für den ESP Thun Nord. Weiter sind folgende Elemente Bestandteil des betrachteten Loses: Neubau Pumpwerk, Anpassung und Neubau von zivilen und militärischen Werkleitungen, Neugestaltung Strassenraum, zahlreiche Signalportale, Neubau Bushaltestellen.

2014
2025

Knoten Bern Publikumsanlagen (SBB/RBS)

Der Knoten Bern als einer der wichtigsten und publikumsintensiven Bahnhöfe der Schweiz wird bis in das Jahr 2025 massgebend umgebaut, so dass die Publikumsanlagen den wachsenden Ansprüchen auch in die Zukunft hinein entsprechen können. Elemente des Umbaus sind eine neue Personenunterführung der SBB – zwischen der Welle und der heutigen Hauptpassage gelegen –, eine Verbindungspassage der SBB – zwischen der neuen Personenunterführung und der heutigen Hauptpassage – und ein neuer Bahnhof RBS mit Anschluss an die Publikumsanlagen der SBB. Der neue Bahnhof RBS wird unter den Gleisanlagen und Publikumsanlagen der SBB zu liegen kommen. Auf der Basis diverser Studien wurden die Anlagen geplant, dimensioniert, die bauliche Machbarkeit nachgewiesen und bis zur Abgabe des PGV das Layout und die Bauvorgänge optimiert.

Aufgrund der baulichen und räumlichen Enge und der vielen Beteiligten und Betroffenen im und um den Knoten Bern ist das Projekt äusserst komplex und anspruchsvoll. Für die Beurteilung der Dimensionierung und der Sicherheit (auch im Falle einer Evakuierung) wurden die erzeugten Daten der Fussgängermengen und -bewegungen mikroskopisch simuliert.