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Gutachten Kollision Neuhausen, Teilprojekt „Ausrüstung / Signalfälle“

Die Sicherheit des Bahnbetriebs geniesst oberste Priorität bei der Betriebsführung der SBB. Ein wichtiger Indikator für die Bahnsicherheit sind die Signalfälle (Überfahren geschlossener Signale), welche zu Zugskollisionen führen können. Durch Optimierung der Betriebsführung wird den steigenden Sicherheitsanforderungen in einem kontinuierlichen Prozess Rechnung getragen. Dies beinhaltet die andauernde Modernisierung und Automatisierung der Betriebszentralen der SBB wie auch die Ausrüstung des Netzes nach einem risikoorientierten Ansatz. Verschiedene Zugskollisionen und Flankenfahrten haben aufgezeigt, dass ein Restrisiko verbleibt, weshalb Risikoreduktionsstrategien zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren sind. In diesem Zusammenhang hat E+B das Mandat betreffend Prüfung der bisherigen Analysen der SBB zur risikoorientierten Ausrüstung und Überprüfung der Bewertungsmethodik ausgeführt. Dies beinhaltete auch die Verifizierung, ob die SBB bzgl. Ausrüstungsdichte und –standorte den State-of-the-Art im internationalen Vergleich erreicht und ob die geplante netzweite Einführung von ETCS auf die Strategie einen Einfluss hat. Schliesslich wurde analysiert, ob die Schlussfolgerungen der Risikosituation entsprechen und ob den wichtigen Eigenschaften des Zugbeeinflussungssystems oder Risikofaktoren ausreichend Beachtung geschenkt wurde.

Kunde

Schweizerische Bundesbahnen SBB

Zeitraum
2013
2013
Tätigkeitsfelder
Bahninfrastruktur;Bahnsysteme & Traffic Management Systems (TMS)
Erbrachte Leistungen

Prüfen / Beurteilen der bisherigen Ausrüstungspraxis

Auswertung SBB-Signalfälle, internationaler Benchmark

Korrelation der Ergebnisse und Identifikation des Handlungsbedarfs

Schlussfolgerungen, Empfehlungen für die Strategie

Charakteristische Angaben

Sicherungssysteme CH: Signum, ZUB, ETCS

Vergleichsländer: D, A, F, I, GB