Emch+Berger AG Vermessungen

Die Emch+Berger AG Vermessungen wurde 1957 gegründet und gehört seit dem Jahr 2000 zur Emch+Berger-Gruppe. An den Standorten Solothurn und Bern werden Dienstleistungen in den Bereichen Bau- und Ingenieurvermessung, Fotogrammetrie, Amtliche Vermessung, Geoinformatik und Landmanagement angeboten.

 

 

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2
Standorte
13
Mitarbeitende
2
Lernende
15
Vermessungsgeräte

Emch+Berger Inside

2013
2036

Drohnenvermessung von Gruben, Deponien und Abbaustätten

Die Emch+Berger AG Vermessungen befliegt und vermisst diverse Gruben und Deponien in der gesamten Schweiz sowie im grenznahen Ausland. Zum Einsatz kommen verschiedene Drohnen wie Flächenflieger oder Koptersysteme.
Aus den Luftbildaufnahmen werden detaillierte 3D-Oberflächenmodelle sowie Orthophotos generiert. Aus den Modellen werden anschliessend Kubaturen ermittelt oder Schnitte generiert.
Die von der Emch+Berger AG Vermessungen verwendeten Drohnensysteme können rasch und effizient eingesetzt werden. Dank dem Einsatz von RTK-Drohnen können Grubenbereiche gefahrenlos vermessen werden, ohne den Betrieb vor Ort beeinträchtigen zu müssen.
Die Ergebnisse sind im Vergleich zu herkömmlichen Vermessungsmethoden detaillierter, exakter und dank der Visualisierungsmöglichkeiten viel aufschlussreicher.

2017
2017

Geomonitoring Neubau SBB Erhaltungs- und Interventionszentrum

In Ostermundigen baut die SBB ein Erhaltungs- und Interventionszentrum, von welchem künftig im Grossraum Bern die Geleise, Weichen, Signale und Fahrleitungen unterhalten werden. Der Neubau beinhaltet auch die Unterbringung der dazu notwendigen Schienenfahrzeuge sowie des Lösch- und Rettungszugs. Zur Überwachung des unmittelbar angrenzenden Gleisbereichs während der Bauphase ist ein Monitoring System der Emch+Berger AG Vermessungen im Einsatz. In die permanente, vollautomatische Überwachung sind zwei Hauptstreckengeleise, zwei Rangiergeleise zwei Weichenanlage, eine Gleiswaage sowie drei Fahrleitungsmasten eingebunden. Gesamthaft werden im Überwachungsbereich mit einer Länge von knapp 90 Meter rund 226 Punkte permanent überwacht.

2015
2023

Neubau Bürgerspital Solothurn

Der Neubau des Bürgerspitals Solothurn ist das aktuell grösste Bauprojekt des Kantons. Das Projekt sieht vor, die neuen Spitalbauten unmittelbar südlich der bestehenden Bauten zu errichten. Währen der Bauarbeiten wird in den bestehenden Gebäuden der Spitalbetrieb uneingeschränkt aufrechterhalten.

In einer ersten Phase wurde ein Baufixpunktnetz erstellt und Bestandsaufnahmen durchgeführt. Während der Erstellung der Baugrube wurde die angrenzenden Gebäude sowie die vier Bauturmkrane permanent mit zwei ferngesteuerten Tachymetern überwacht. Parallel dazu wurden Räume mit heiklen medizinischen Instrumenten mit Erschütterungsmessgeräten überwacht. Neben den vollautomatisierten Messungen wurden einzelne Bauteile bis zur Fertigstellung des Rohbaus mit manuellen Messungen kontrolliert.

In einer zweiten Phase werden Detailabsteckungen für den Fassadenbau, Kontrollaufnahmen erstellter Bauteile für den weiteren Gebäudeausbau sowie Absteckungen für den Innenausbau ausgeführt.

2016
2016

Laserscanning – Aufnahme unterirdische Kaverne beim Baseltor

Im März 2016 stiess der Werkhof bei Bauarbeiten vor dem Baseltor auf ein grosses unterirdisches Gewölbe aus dem 16. Jahrhundert. Aufgrund der örtlichen Lage konnte der Zugang nur kurzfristig gewährt werden, da der Einstieg zur Kaverne wieder geschlossen werden musste. Zur genaueren Untersuchung sowie zur Dokumentation des Bauwerks wurde ein Fixpunktnetz erstellt und die unterirdische Kaverne mittels Laserscanaufnahmen vollständig dreidimensional erfasst. Aus den Scanaufnahmen wurden ein Lageplan sowie diverse Schnittpläne erstellt. Aus den generierten Orthofotoansichten wurden die Fugen digitalisiert und zu Fugenbildern zusammengefasst. Die georeferenzierte Punktwolke des vollständig erfassten Bauwerks dient als Dokumentation der Nachwelt und kann für allfällige spätere Auswertezwecke, beispielsweise für Visualisierungen oder die Erstellung eines 3D-Gewölbemodels weiterverwendet werden.

2015
2016

GNSS-Messkampagne zum Bezugsrahmenwechsel LV95

Die Fixpunkte der SBB und der BLS wurden mit einer von der SBB eigens entwickelten Transformationslösung vom alten in den neuen Bezugsrahmen LV95 überführt. Zur Bestimmung der Transformationsparameter mussten auf dem gesamten Streckennetz der SBB und der BLS rund 5'000 Passpunkte eingemessen werden. Im alten Bezugsrahmen erfolgte die Punktbestimmung mit dem Tachymeter, im neuen mit GNSS. Um die grosse Anzahl Punkte innerhalb der Terminvorgaben messen zu können, waren an der Messkampagne vier Firmen (Ingenieurgemeinschaft TEW) beteiligt.

2016
2017

Bauvermessung Umbau Migros Solothurn

In der Solothurner Weststadt wird der Supermarkt der Migros modernisiert. Während über einem Jahr wird zwischen der Post- und Wengistrasse der Gebäudekomplex umgebaut. Der Umbau erstreckt sich auf der Seite der Poststrasse über insgesamt 10 Stockwerke. Für die Umbauarbeiten wurde bei Baubeginn ein umfangreiches Baufixpunktnetz erstellt. Bis zur Fertigstellung des Rohbaus waren insgesamt 280 Baufixpunkte erforderlich. Diese dienten als Ausgangslage für die Ergänzungsaufnahmen sowie für die Absteckungsarbeiten, insbesondere der beiden neuen Liftschächte auf Seite Post- und Seite Wengistrasse. Aufgrund der komplexen Umbauarbeiten waren zudem diverse Kontroll- und Überwachungsmessungen erforderlich. Für den Innenausbau, den Lift- und Fassadenbau wurden zudem diverse Meterrisse erstellt.

2009
2014

Neubau Seilbahn Weissenstein

Nach fünf Jahren Unterbruch konnte im Dezember 2014 die neue Seilbahn auf den Weissenstein eröffnet werden. Die neue Bahn wurde mehrheitliche entlang der alten Trasse neu erstellt. Die Bahn besteht aus 3 Stationsgebäuden sowie 17 Masten. Für den Neubau hat die Emch+Berger AG Vermessungen sämtliche Vermessungsarbeiten ausgeführt.

2011
2015

Bauherrenvermessung N01

Die Nationalstrasse N01 wurde auf dem 9.3 km langen Abschnitt Härkingen – Wiggertal saniert und gleichzeitig von vier auf sechs Fahrspuren erweitert. Neben den baulichen Massnahmen zur Verbreiterung des Strassenquerschnitts beinhaltete das Projekt auch Massnahmen in den Bereichen Verkehrssicherheit, Umweltschutz und Lärmschutz.
Die Bauherrenvermessung umfasste die Erstellung und den Unterhalt des Fixpunktnetzes, die Absteckung und die Kontrolle von Hauptpunkten, die Überwachung diverser Bauten und Anlagen sowie die Aufnahmen zur Bauwerksdokumentation.

2010
2011

Bestandsaufnahmen N01, Luterbach - Härkingen

Die N01 zwischen Luterbach und Härkingen soll auf sechs Fahrspuren ausgebaut werden. Für die Ausarbeitung des generellen Projektes sind Bestandsaufnahmen unabdingbar. Als Grundlage für sämtliche Vermessungsarbeiten wurde in einem ersten Schritt ein übergeordnetes Rahmenfixpunktnetz erstellt. Dieses Fixpunktnetz diente als Grundlage für die Bestandsaufnahmen. Es sichert zudem den Bezug zwischen den Aufnahmen und den späteren Absteckungsarbeiten während der Ausführung. Auf der Stammlinie wurden alle 1000 Meter 2 Fixpunkte erstellt. Bei Verzweigungen und Anschlüssen wurden jeweils 4 bis 6 Fixpunkte bestimmt. In einem zweiten Schritt wurden die Bestandsaufnahmen durchgeführt. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens wurde im Bereich der Fahrbahn ein Mobile Laserscanning System (MLS) eingesetzt. Durch den Einsatz dieses Systems mussten keine Fahrspuren gesperrt werden. Der Verkehrsfluss war nicht beeinträchtigt. In Bereichen neben und unter der Fahrbahn wurden die Aufnahmen mit konventionellen Messmethoden (Tachymeter und GNSS) durchgeführt. In einem dritten Arbeitsschritt konnten die gewünschten Endprodukte (Terrainmodelle usw.) mit den erfassten Daten erstellt werden.

2009
2016

Bauherrenvermessung N06

Die Nationalstrasse N06/N08 von Bern bis nach Spiez ist seit der Inbetriebnahme im Jahr 1973 bis 2009 keiner umfassenden Erneuerung unterzogen worden. Von 2009 bis 2016 wurden Erneuerungsarbeiten an der Fahrbahn, den Kunstbauten, den Tunnelbauwerken sowie an den Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen vorgenommen.

Die Emch+Berger AG Vermessungen ist im Abschnitt Rubigen – Thun Nord verantwortlich für die Grundlagenvermessung, für die Erstellung der Grundlagenpläne im Ist-Zustand im Massstab 1:200, für die Erstellung des digitalen Terrainmodells sowie für die Vermessungsarbeiten während der Ausführung.