Emch+Berger WSB AG

Die Emch+Berger WSB AG ist durch die Fusion der Emch+Berger AG Cham mit der Ingenieure WSB AG entstanden. Unser Team umfasst über 150 findige Köpfe an 5 verschiedenen Standorten in der Zentralschweiz. Wir sind Ihr Partner für Bauingenieur- und Geomatikdienstleistungen. Planen und Bauen Sie mit uns. Sie können auf unsere Erfahrung und unser Know-how vertrauen.

Die Emch+Berger WSB AG ist eine eigenständige Firma innerhalb der Emch+Berger Gruppe.

160
Mitarbeitende
17
Lernende
23
Mio. CHF Umsatz

Emch+Berger Inside

Bild 1
2019
2021

SBB Infrastrukturmassnahmen Zugersee Ost

Es war die längste Baustelle der Schweiz: Auf 15 Kilometer Länge wurde der komplette Bahnabschnitt entlang des östlichen Ufers des Zugersees zwischen den Bahnhöfen Zug und Arth Goldau umfangreich saniert und ausgebaut. Das 200 Millionen Franken teure Grossprojekt der SBB startete im Frühling 2019 und konnte Mitte Dezember 2020 bei zweitweise vollständiger Sperrung des Bahnbetriebs termingerecht fertig gestellt werden.
Herzstück des Gesamtprojekts war der 1,7 Kilometer lange Doppelspurausbau ab dem Bahnhof Walchwil in Richtung Norden. Damit kann sowohl die Kapazitäten wie auch die Fahrplanstabilität des Fernverkehrs und dem lokalen Angebot der S-Bahn künftig sichergestellt werden. Im Jahre 2006 wurde Emch+Berger mit der Machbarkeitsstudie zum Doppelspurausbau Walchwil beauftragt. Diese Studie kam zum Schluss, dass nur mit einer Vollsperrung der Bahnstrecke eine wirtschaftliche und umweltverträgliche Realisierung des Ausbaus gewährleistet werden kann. Die SBB stimmte diesem Vorschlag zu, da die Züge während der Vollsperrung über das Westufer des Zugersees verkehren konnten. In der Folge wurden die vier Teilprojekte - Doppelspur Walchwil; Substanzerhalt Kunstbauten / Fahrbahn; Substanzerhalt Tunnel; Schutzbauten Naturgefahren - zum Gesamtprojekt „SBB-Infrastrukturmassnahmen Zugersee Ost“ zusammengefasst. Emch+Berger war bei zwei Teilprojekten allein und bei zwei Teilvorhaben in einer Ingenieurgemeinschaft für die Phasen Vorprojekt bis und mit Ausführung verantwortlich. Zudem war die Emch+Berger über das Gesamtprojekt für die Gesamtprojekt- und Chefbauleitung sowie beim Wiedereinbau der bahntechnischen Anlagen für die lokale Bauleitung bezüglich Termin, Qualität und Kosten verantwortlich.

2015
2019

Umfahrung Beromünster

Der "Flecken" (Dorfkern) in Beromünster ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) eingetragen. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens, vor allem des Schwerverkehrs, leidet die Bausubstanz des Dorfkerns zusehends. Der Kanton Luzern hat sich daher entschieden, eine Entlastungsstrasse zu erstellen. Diese soll den Durchgangsverkehr sowie - soweit möglich - auch den Ziel- und Quellverkehr übernehmen und das Zentrum von Beromünster weitestgehend vom Verkehr entlasten.

Das Projekt umfasst den Neubau einer Strassenverbindung von rund 1.5 Km sowie die Umgestaltung und Anpassung von rund 500 m Strassenraum. Neben 5 Hauptverkehrsknoten sind diverse Zufahrten, Liegenschaftserschliessungen etc. neu zu organisieren und zu erstellen. Die Topografie sowie die Eingliederung in den Bestand stellen eine besondere Herausforderung dar.

Ansicht Juli 2017
2013
2018

K13 Luzern Nord, Seetalplatz

Im Rahmen des Gesamtprojektes Luzern Nord, Seetalplatz, wird das Gesamtverkehrssystem ausgebaut und optimiert. Der bestehende Kreisverkehr wird aufgehoben und in grösserer Form neu erstellt. Dafür wird eine SBB Unterführung von zwei, auf vier Spuren ausgebaut und drei neue Strassenbrücken erstellt (zwei alte ersetzt). Sämtliche Schnittstellen (Brücken, Verkehrstrassees, Entwässerungen etc.) sind mit dem Projekt Hochwasserschutz abgestimmt. Der Stadtteil Reussbühl wird dank der neuen Linienführung vom MIV entlastet. Durch das separierte öV-Trassee und dem neuen Bushof, wird der öffentliche Verkehr ausgebaut, effizienter und somit attraktiver.

Ansicht 1980 und Juli 2017

2010
2022

Tangente Zug / Baar

Die Tangente Zug / Baar führt vom Autobahnanschluss Baar in den Bereich Margel, wo der Anschluss an die Ägeristrasse erfolgt. Die Neubaustrecke der Tangente inkl. der Zulaufstrecken weist eine Länge von rund 4 km auf. Realisiert werden mit dem Projekt 3 Kreisel sowie 3-LSA-Knoten, wobei der Knoten Zugerstrasse auf 2 Ebenen geführt wird. Für die Behandlung des Strassenabwassers wird eine zentrale SABA realisiert, inkl. 4 Pumpwerken. Im Projektperimeter werden zudem rund 1.6 km Gewässer renaturiert und revitalisiert. Die Bearbeitung des Projekts erfolgt in einer Ingenieurgemeinschaft unter dem Lead von Emch+Berger WSB.

Zum Projekt gehören folgende Kunstbauten:

  • Grundwasserwanne Neufeld
  • Unterführung Zugerstrasse
  • Überführung Inwilerstrasse
  • Tunnel Geissbüel
  • Brücke Margel
  • diverse Bachdurchlässe und Spezialbauwerke

2011
2021

K 31, Spange Nord Luzern

Die «Spange Nord» bindet die Stadt Luzern im Norden über den Anschluss Luzern-Lochhof ans Nationalstrassennetz an. Das Stadtzentrum von Luzern wird vom motorisierten Individualverkehr zugunsten des ÖV und des Fuss- und Veloverkehrs entlastet. Sie ist Teil des Gesamtsystems Bypass Luzern. Die Spange Nord führt von der Fluhmühle via A2-Anschluss Lochhof und Friedental zum Schlossberg, dessen Verkehrsregime mit dem Projekt umgestaltet wird. Zum Projekt gehören ebenfalls die Verkehrsmanagement und öV-Massnahmen zur Sicherung der Entlastung im Zentrum der Stadt Luzern. Die Bearbeitung des Projekts erfolgt in einer Ingenieurgemeinschaft unter dem Lead von Emch+Berger WSB.