Umgestaltung Knoten Gersag
Description du projet
Der Knoten Gersagplatz in Emmen wurde auf Basis einer städtebaulichen Studie und der Anforderungen an hindernisfreie Bushaltestellen vollständig neu konzipiert. Ziel war es, den stark belasteten Verkehrsraum – geprägt durch Buslinien, Schulwege, Velorouten und den Bahnhof Gersag – sicherer, leistungsfähiger und städtebaulich hochwertiger zu gestalten.
Ein interdisziplinäres Team entwickelte dazu ein Betriebs- und Gestaltungskonzept. Ein frühes 3D Modell ermöglichte die optimale Abstimmung aller Anschlussbereiche und die konsequente Umsetzung des hindernisfreien Bauens.
Zentrale Massnahmen:
- Neuorganisation des Knotenlayouts zur sicheren Verkehrsführung durch Anpassung der Hauptverkehrsbeziehung
- Neue Bushaltebuchten mit 22 cm Haltekanten gemäss den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG)
- Verkehrsberuhigung durch Vertikalversätze und Tempo 30 Regime
- Anpassung der Strassenoberbauten, inklusive neuer Fundationen und Betonfahrbahnen im Busbereich
- Optimierung der Fuss- und Veloverbindungen mit neuen Schutzinseln, Radstreifen und Trottoirs
- Hochwertige Freiraumgestaltung mit zusätzlichen Bäumen, Grünelementen und hellen Belägen zur Hitzeminderung
- Enge Koordination mit SBB Überführung und umliegenden Entwicklungsprojekten.
Das Projekt stärkt die ÖV Anbindung, erhöht die Verkehrssicherheit und schafft einen attraktiven, klimaangepassten Aufenthaltsraum zwischen Bahnhof und Quartierzentrum.
Die Bauausführung erfolgt unter laufendem Betrieb mit engen Platzverhältnissen in mehreren Bauphasen.