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Bahnhofumbau Klosters

Seit einigen Jahrzehnten haben viele Wintersport-begeisterte das kleine Skigebiet für sich entdeckt. Besonders bei Familien ist das Gebiet Madrisa ein beliebtes Ausflugsziel, das vom Bahnhof Klosters Dorf gut erreichbar ist. Ähnlich wie das Oberengadin bildet der Raum Klosters – Davos einer der grössten zusammenhängenden Tourismusräume der Schweiz. Ziel ist es, die Ballungsgebiete im Inund Ausland besser anzubinden

Künftig sollen daher Züge mit grösseren Kompositionen von Landquart über Klosters nach Davos verkehren. Der Bahnhof Klosters Dorf weist heute zwei Gleise mit einer Kreuzungslänge von 218 m auf. Der Hausperron sowie das schmale Zwischenperron sind jedoch deutlich zu kurz. Das neue Konzept geht von einem Halt in Klosters Dorf in beide Richtungen aus. Der Bahnhof wird mit Flügelzügen bedient, weshalb eine Perronlänge von mindestens 300 m notwendig ist. Enge Kurvenradien oberhalb und unterhalb des heutigen Bahnhofs erfordern eine grössere Anpassung der Geometrie. Auf beiden Seiten des Bahnhofs befinden sich nahe am Gleis Gebäude, weshalb Anpassungen der Gleisgeometrie einen Einfluss auf das Land Dritter haben. Der Bahnhof Klosters Dorf soll den Anforderungen an das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) und Flügelzugkonzept RhB entsprechend ausgebaut werden.

Ort
Klosters
Bauherr
Rhätische Bahn AG
Zeitraum
2019
2020
Tätigkeitsfelder
Bahninfrastruktur
Erbrachte Leistungen
Plangenehmigungsverfahren (PGV)
Machbarkeitsstudien
Variantenevaluation Strassenführung
Tiefbauarbeiten
Projektierung Personenunterführung
Koordination Fachplaner
Umsetzung BehiG / Perronanlage