Freiraum mitdenken – von Anfang an

Wo gebaut wird, entsteht Raum für neues. Wir gestalten mit.

Gemeinsam mit anderen Fachteams entwickelt unser Team Lösungen, die technische, ökologische und gestalterische Anforderungen verbinden. So wird Biodiversitätsförderung & Design nicht nachgeliefert, sondern mitgeplant. 
Das Landschaftsarchitektur-Team verbindet Natur, Infrastruktur und Nutzung. Wir begleiten Projekte von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Mit standortgerechten Pflanzenkonzepten, einer nachhaltigen Planung und einem ganzheitlichen Blick auf den Ort, schaffen wir Mehrwert für Umwelt, Klima und Gesellschaft. So entstehen zukunftsfähige Freiräume mit hoher Aufenthaltsqualität, ökologischem Mehrwert und einer klaren gestalterischen Identität. 
 

Von der Vision zur Umsetzung – unsere Dienstleistungen im Überblick:

  • Beratung: Fachkompetenz für landschaftsarchitektonische Entscheidungen
  • Konzepte & Studien: Variantenstudien, Machbarkeitsabklärungen, Freiraumkonzepte
  • Entwurf & Ausführungsplanung: Gestaltung von Freiräumen, Plätzen, Strassenräumen und Umgebungen 
  • Integration von Ingenieurbauwerken: Landschaftsverträgliches Design von Kunstbauten, Unterführungen, Brücken, Stützmauern usw. 
  • Bepflanzung & Begrünung: Pflanzkonzepte, Biodiversitätsförderung, Dach- und Fassadenbegrünung
  • Schwammstadt & Regenwassermanagement: Versickerungsflächen, naturnahe Wasserrückhaltung, klimaangepasste Entwässerung
  • Materialisierung & Ausstattung: Beläge, Möblierung, Beleuchtung usw. 
  • Visualisierung & Kommunikation: Skizzen, Renderings, Illustrationen, Plandarstellungen für Entscheidungsprozesse und Öffentlichkeitsarbeit
  • Wettbewerbe: Freiraumgestaltung im Rahmen von Architektur- und Planungswettbewerben
  • Baubegleitung: Fachbegleitung während der Ausführung und Qualitätssicherung vor Ort 
Emch+Berger AG Bern

Bern, Biel/Bienne, Brig, Bulle, Freiburg/Fribourg, Neuchâtel, Spiez, Kopenhagen (DK)

Referenzen
Übersicht Neue Bahnunterführung Düdingen
2022
2026

Neue Bahnunterführung in Düdingen (Langsamverkehr)

Die neue Bahnunterführung in Düdingen schafft eine zentrale Fuss- und Veloverbindung und verbindet unterschiedliche Quartierbereiche zu einem zusammenhängenden Freiraum. 
Ziel der Landschaftsarchitektur von Emch + Berger ist es, das Ingenieurbauwerk selbstverständlich in den urbanen Kontext zu integrieren und gleichzeitig eine eigenständige räumliche Identität zu schaffen.
Die Lösung bildet eine einzigartige Treppen Rampenkombination, die die unterschiedlichen Höhenniveaus aufnimmt und eine klare, barrierefreie Erschliessung ermöglicht. Als gestalterisches Kernelement prägt sie den Ort und verbindet Funktionalität mit landschaftsarchitektonischer Qualität. 
Die Wahl der Beläge wurde im Dialog mit der Gemeinde entwickelt, wobei robuste und dauerhafte Materialien im Vordergrund standen und verschiedene Varianten geprüft wurden. 
Die Bepflanzung erfolgt konsequent mit einheimischen, standortgerechten Arten und wird in Zusammenarbeit mit Fachspezialisten entwickelt. Dadurch entsteht eine nachhaltige, in den Kontext eingebettete Freiraumgestaltung, die sowohl den ökologischen Anforderungen als auch den Ansprüchen der Gemeinde gerecht wird.
Die neu geschaffenen Grünflächen leisten einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas und fördern die natürliche Kühlung des Umfelds. Die verwendeten Pflanzenarten wurden gezielt klimaresilient und zukunftsorientiert ausgewählt, um den steigenden Temperaturen und den Herausforderungen des Klimawandels gerecht zu werden.

Moderne Architektur mit begrünten Flächen und Bäumen, bei klarem Himmel.
2013
2015

Wohnbaufeld 2 Bern Brünnen (BE)

Das Siegerprojekt «ON DECK» stellt einen markanten Akzent in Brünnen dar. Der avantgardistische Baukörper wird durch insgesamt 4 x 2 kreuzweise angeordneter Etagenriegel gekennzeichnet mit einem Innenhof mit hoher Raumqualität. Wir durften in enger Zusammenarbeit mit den Architekten die Umgebung entwerfen und gestalten. Ziel war es, im Innenhof ein angenehmes und geborgenes Ambiente zu schaffen, aufgelockert durch Holzelemente und Federtiere für Kleinkinder sowie Bepflanzungen. Die grosszügige Freifläche nördlich der Parzelle liegt an der Grenze zwischen Stadt und Land. 

Die Aussenanlagen wurden als moderne Parklandschaft gestaltet. Die aus der Landwirtschaft inspirierten, differenzierten und abgestuften Begrünungsflächen bilden einen vielfältigen Raum mit Spielflächen und Aufenthaltsmöglichkeiten: Ein Kiesweg führt durch die verschiedenen Grün- und Spielflächen, wobei die Raumgliederung durch grosse Ziergräserflächen und kleine, streng geschnittene Hecken betont wird. Einzelne Bäume bzw. Baumgruppen schmücken die Parkanlage und spenden Schatten beim Spiel- und Sitzplatz. Eine Rutschbahn sowie Holzstämme und Federtiere bieten Spielgelegenheiten und lassen freie Bahn für Kinderfantasien.

Modernes Gebäude mit Holzverkleidung, umgeben von einem gepflegten Garten und Sitzgelegenheiten.
2015
2016

Hôtel 4* des Bains de Saillon (VS)

Die bestehenden Thermalbäder in Saillon wurden vor ca. 30 Jahren erstellt. Später, im 1991, kam das erste Hotel 4* im Rhonetal dazu. 2008 hat die BOAS-Gruppe die Thermalbäder und das Hotel übernommen. Die Gruppe hat sich von Anfang an die Erhöhung der Anzahl Hotelzimmer, die Infrastrukturergänzung und die Erweiterung der Dienstleistungen als Ziel gesetzt. Nach 3 Jahren Bauarbeiten konnte im November 2016 das neue 4* Hotel mit gehobenem Standard feierlich eröffnet werden.

Alle Hotelzimmer sind südorientiert und verfügen über eine wunderschöne Sicht auf die Alpen und die gesamte Parklandschaft mit den Thermalbädern, welche für die Hotelgäste zugänglich sind. Der Bauherrschaft war äusserst wichtig, dass die Aussenanlagen zwischen Hotelgebäude und den Infrastrukturen der Bäder im Einklang mit dem Gebäude und seiner Architektur sowie der bestehenden Umgebung und Landschaft geplant werden. Mit der von uns in enger Zusammenarbeit mit den Architekten umgesetzten Aussenanlage wird den Gästen etwas Einzigartiges/Besonderes geboten.

Moderne Architekturlandschaft bei Dämmerung, helle Fenster beleuchten die Fassade.
2015
2017

AQUATIS Aquarium-Vivarium Lausanne-Vennes (VD)

AQUATIS (AQUA/Wasser Terre/Land Innovation Science/Wissenschaft) ist ein in der Schweiz und Europa einzigartiges Projekt. Darin werden lebende Tiere anhand einer vollkommen immersiven und interaktiven Szenographie mit Hilfe digitaler Technologien in Szene gesetzt. AQUATIS ist eine Reise durch die Süsswasser-Lebensräume unseres Planeten und präsentiert aquatische Fauna und Flora der fünf Kontinente mit nahezu zwei Millionen Litern Wasser verteilt auf rund 50 Aquarien, Vivarien und Terrarien. Der gesamte Komplex, inklusive Hotel und Konferenzzentrum, befindet sich auf dem Park&Ride-Gelände an idealer Lage mit Anschluss an die Autobahnausfahrt der A9 und der Metro-Station M2.

In enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Richter Dahl Rocha & Associés haben wir die Bauherrschaft, den Bereich Landschaftsarchitektur abgedeckt und die Umgebung sowie Freiräume gestaltet. Die Substratschicht ist durch die Nutzlast der Decke begrenzt und wurde deshalb nur mit Ziergräsern und Stauden bepflanzt. Orthogonale Pflanzflächen unterscheiden sich voneinander durch die Pflanzarten, deren Blüten und Laubfarben und bilden ein riesiges buntes Mosaik. Das Erscheinungsbild steht im Einklang mit der spektakulären Gebäudearchitektur.

Entwurf eines Bahnhofs mit zwei Ansichten: modern und schlicht, umgeben von Bäumen.
2019
2020

Trans N (Transport Publics Neuchâtelois) LHand

Das Projekt Trans N LHand umfasst den behindertengerechten (BehiG) Umbau von 21 Bahnhöfen resp. Haltestellen auf den folgenden zwei Linien:

Linie 215:  Neuchâtel Place Pury – Boudry Littorail (Meterspur)

Linie 222: (BHU und Landschaftsarchitektur) La Chaux-de-Fonds – Les Ponts-de-Martel (Meterspur)

Die Bahnhöfe und Haltestellen müssen gemäss Bundesgesetz behindertengerecht umgebaut werden. Je nach Situation, alte Bahnübergänge in Perronbereichen und vor allem bei Doppelspurinseln werden Varianten mit Personenunterführung vorgesehen, welche die Sicherheit der Reisenden erhöht und die Bahnhöfe somit aufwertet. Im Rahmen der Studie wurden pro Haltestelle ein bis drei verschiedene Varianten erarbeitet und die Baukosten dazu ermittelt.

Die Umbauten der Bahnhöfe und Haltestellen gemäss BehiG umfassen jeweils eine Perronerhöhung auf P35 sowie eine Perronverlängerung auf 50 m, um das sichere Ein- und Aussteigen der Reisenden zu gewährleisten. Es war jeweils eine Perronbreite von 2 m und eine Querneigung von max. 2 % anzustreben.
Die Anpassungen und Umbauten werden mit einer architektonischen Begleitung in Bezug auf Integration in die Umgebung unterstützt. Besondere Sorgfalt gilt bei Projekten im Städtebau oder bei Schutzobjekten, die manchmal ISOS eingestuft sind (Baumallee / archäologische Überreste). Das Mandat eines Spezialisten für Landschaftsarchitektur wurde uns erteilt, damit wir das Projekt überwachen und Lösungen für die Planung und Integration von Kunstbauten bereitstellen. Ausserdem wurden wir mit der Erstellung des Konzepts für die Ausstattung der Perronanlage beauftragt.

Bahnerneuerung in Münchenwiler
2023
2031

Bahnerneuerung in Münchenwiler

Die Eisenbahnstrecke Freiburg–Murten–Ins (FMA) weist zwischen den Bahnhöfen Cressier und Münchenwiler einen kurvenreichen Streckenverlauf auf. Zudem hat die Infrastruktur dieses Abschnitts das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und muss saniert werden.

Die Bahnstrecke muss daher an die Anforderungen der geltenden Normen sowie an die betrieblichen Anforderungen angepasst werden. Der Unter- und der Oberbau – einschliesslich der Entwässerung – müssen vollständig erneuert werden. Die Kunstbauten auf der Trasse müssen neu gebaut oder saniert werden. Das Projekt sieht zudem die Korrektur der aktuellen Trasse mittels einer grossen Kurve vor, die in Form eines überdeckten Einschnitts realisiert wird. Darüber hinaus sind Massnahmen zum Schutz vor Hochwasser und Oberflächenabfluss – insbesondere ein Rückhaltebecken – vorgesehen.

Skizze eines Hauses mit Garagenplatz und Fahrbahn im Vordergrund.
2016
2017

TPF LHand

Das Projekt TPF LHand umfasst den behindertengerechten Umbau von 15 Bahnhöfen auf den folgenden drei Linien:

  • Linie Bulle - Montbovon (Meterspur)
  • Linie Bulle-Palézieux (Meterspur)
  • Linie FMA (Normalspur)


Aus Kostengründen wurde versucht, die bestehenden Bahnhofstandorte beizubehalten und diese behindertengerecht umzubauen. Bei den Bahnhöfen bzw. Haltestellen, bei denen der nötige Platz nicht vorhanden war, war ein neuer Standort zu ermitteln. Im Rahmen der Studie wurden pro Haltestelle ein bis drei verschiedene Varianten erarbeitet und die Baukosten dazu ermittelt.

Die Umbauten der Bahnhöfe und Haltestellen gemäss BehiG umfassen jeweils eine Perronerhöhung auf P35 bzw. P55 sowie eine Perronverlängerung auf 120 m bzw. 150 m um das sichere Ein- und Aussteigen der Reisenden zu gewährleisten. Es war jeweils eine Perronbreite von 2 m und eine Querneigung von max. 2 % anzustreben.
An einigen Bahnhöfen ist eine Personenunterführung vorgesehen, welche die Sicherheit der Reisenden erhöht und die Bahnhöfe somit aufwertet.

Blick auf eine Hängebrücke, die über einen Wald und felsige Landschaften führt.
2019
2022

Brücke Panoramaweg Balmberg

Der Jura Höhenweg von Diesdorf ZH nach Nyon VD war zwischen 2017 und 2022 wegen akuter Steinschlaggefahr im Bereich Gschliff gesperrt. Unsere von der IG Gschliff finanzierte Machbarkeitsstudie konnte den Bauherrn von der Umgehung des Gefahrenbereichs mittels einer Hängebrücke überzeugen.
Die einfeldrige Hängebrücke und die niedrigen Widerlagerwände stellen einen kleinstmöglichen Eingriff in die geschützte Umgebung des Solothurner Juras dar. Die Tiefenfundation mit Mikropfählen bis 12 m Länge verankert das Bauwerk tief in den Kalkstein. Das eigentliche Brückenbauwerk besteht aus Edelstahlseilen und dauerhaften GFK-Rosten. Dadurch wird der Unterhaltsaufwand stark minimiert. Die rutschfeste Oberfläche erhöht ausserdem die Trittsicherheit des bis zu 20% steilen Randbereichs bei Nässe. Die seitlichen Abspannungen tragen Windlasten ab und reduzieren die Schwingungen des Bauwerks beim Begehen.
In der viermonatigen Bauzeit im Sommer 2022 wurden die Tiefenfundationen erstellt und anschliessend die vorgefertigten Brückenbauteile in zwei Wochen montiert, bevor zum Abschluss der Bauarbeiten die Umgebung inkl. Wanderwege wiederhergestellt werden konnte. Durch das Projekt konnte der Jura Höhenweg wieder durchgehend begehbar gemacht und eine neue Attraktion in der Region geschaffen werden.

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