Baumanagement / Oberbauleitung

Die Expertinnen und Experten des Fachbereichs Baumanagement / Oberbauleitung leiten und begleiten Projekte im Infrastrukturbau von der Ausschreibung bis zur Inbetriebnahme. Wir koordinieren sämtliche Beteiligten am Projekt, verfolgen die Projektziele und vertreten dabei die Interessen der Bauherrschaft resp. des Auftraggebers. Bei der Steuerung zahlreicher Schnittstellen und komplexer Prozesse lassen wir das technische sowie das juristische Know-how gezielt einfliessen.  

Wir bieten Ihnen folgende Dienstleistungen:

  • Oberbauleitungsmandate gemäss Leistungskatalog der SIA 103
  • Expertisen und Beratungen bei rechtlichen Fragen (Vertragsrecht, Vergaberecht und fallweise öffentliches Recht) 
  • Nachtragsmanagement
  • Begleitung von Schlichtungsverfahren und Beratung bei Verhandlungen
  • Erstellung und Umsetzung von Baulogistik-/ MBW-Konzepten
  • Beratungsmandate bei generellen Fragen zur Bauausführung
  • Beratung bei Submissionskonzepten und Mitwirkung bei Vergabeverfahren
  • Technische Beratung bei der Projektierung in allen Projektphasen

Im Rahmen unserer Mandate decken wir folgende Bausparten ab:

  • Neubau und Instandsetzung von Infrastrukturanlagen unter Betrieb (Strassen-, Bahn- und Tunnelbau, Kunstbauten, Arealerschliessungen)
  • Grund- und Spezialtiefbau
  • Ver- und Entsorgungen

Kontakt

Emch+Berger AG Bern

Bern, Biel/Bienne, Brig, Spiez, Fribourg/Freiburg, Kopenhagen (DK), München (DE)

Emch+Berger AG Zürich

Zürich, Wetzikon

RKL Emch+Berger Ingenieurbüro AG

Altenrhein, Alt St. Johann, Altstätten, Gams, Rüthi, Samnaun, St. Gallen

Andreas Müller
Dipl. Ingenieur HTL/ dipl. Wirtschaftsing. NDS
Vorsitzender der Geschäftsleitung/ Projektleiter
RKL Emch+Berger Ingenieurbüro AG
vCard
References
2003
2013

C5 Anschluss Wankdorf Trasse UA32

Um den künftigen Bedürfnissen des öffentlichen und privaten Verkehrs im Grossraum Wankdorf gerecht zu werden, wird der bestehende Autobahnanschluss Wankdorf erneuert und umgebaut.
Mit den beiden neuen Ein- bzw. Ausfahrtsrampen der N6 wird eine ausgewogene Leistungsfähigkeit des gesamten Verkehrssystems im Entwicklungsschwerpunkt Wankdorf erreicht.

Die Massnahme beinhaltet die Erhaltung, Ergänzung und Optimierung der vorhandenen Infrastrukturanlagen und den Neubau der neuen Ein- bzw. Ausfahrtsrampe.
Das Lichtraumprofil der SBB für die neue Brücke T2 erfordert in diesem Bereich eine Erhöhung der vertikalen Linienführung des Haupttrasses bis zu 1m. Hinzukommen die Haupttrassearbeiten, inkl. Belagsarbeiten, Werkleitungen, Entwässerung und Ausrüstung.

Zugang Länggasse
2014
2028

Ausbau Publikumsanlagen Bahnhof Bern

Rund 270'000 Reisende nutzen werktäglich den Bahnhof Bern, bis im Jahr 2030 wird eine Zunahme von rund 50 Prozent erwartet. Die SBB vergrössert deshalb ihre Kapazität der Infrastruktur massiv und hat die Emch+Berger AG Bern als Teil der Generalplanergemeinschaft für den Ausbau der Publikumsanlagen im Bahnhof Bern beauftragt.

Zur effizienten Verteilung der Personenströme wird eine zusätzliche Personenunterführung angelegt. Diese neue Unterführung "Mitte" wird zwischen der bestehenden Unterführung und dem Aufgang "Welle" erstellt. Zudem werden auch zwei neue Hauptzugänge realisiert: ein kleinerer an der Schanzenstrasse gegenüber dem Obergericht und ein grösserer beim Bubenbergzentrum. Alle beteiligten Partner legen grossen Wert auf architektonische Gestaltung unter Berücksichtigung der hohen städtebaulichen Anforderungen. Neben dem ansprechenden Design der neuen Bauwerke erhält auch der bestehende Bahnhof SBB auf Gleisebene ein neues Gesicht. Sämtliche Arbeiten erfolgen unter Betrieb des Bahnhofes.

(Bilder: theo hotz partner | art-Tools)

2012
2027

Neuer Tiefbahnhof Bern RBS

Der RBS-Bahnhof in Bern stösst aufgrund des stetigen Personenwachstums an seine Kapazitätsgrenze. Unterhalb des bestehenden Bahnhofs SBB wird deshalb seit 2017 der neue unterirdische Bahnhof des RBS gebaut. Dabei müssen der SBB- und der heutige RBS-Bahnhof während der ganzen Bauzeit uneingeschränkt in Betrieb bleiben. Im Zentrum des anspruchsvollen Projekts steht die Integration der neuen Anlage in den bestehenden Hauptbahnhof. Die hohen Anforderungen an die Bauqualität und die Sicherheit bei den vielen gleichzeitig laufenden Baustellen sind besondere Herausforderungen für die Projektierung. Für den Bau der Kavernen und Zufahrtstunnel ist ein vielschichtiges Logistik- und Zugangssystem erforderlich. So ist sichergestellt, dass der Betrieb des Bahnhofs sowie auch der Stadtverkehr möglichst wenig beeinträchtigt werden, und andererseits die Baustellenzufahrten möglichst optimal nutzbar sind. Auch bautechnisch stellt das Projekt hohe Anforderungen, da der bestehende RBS Bahnhof mit nur 7 m Überdeckung unterfahren wird. Die ersten ca. 400 m Tunnel verlaufen im bestehenden RBS Schanzentunnel, welcher im Rahmen des Projekts unter Betrieb saniert wird. Emch+Berger bearbeitete dieses Projekt in einer Planergemeinschaft. (Bild: theo hotz partner | nightnurse)

2016
2019

Lötschberg-Basistunnel

Die im Jahre 2007 in Betrieb genommene Lötschberg-Basisstrecke mit dem 34.6 km langen Lötschberg-Basistunnel (LBT) als Herzstück ist über weite Strecken nur einspurig ausgebaut. Aus betrieblicher Sicht ist der Lötschberg bereits an seiner Kapazitätsgrenze angelangt.

Im Rahmen der FABI-Vorlage wurden durch das Parlament finanzielle Mittel für die Vorplanung für den Weiterausbau des LBT verabschiedet. Die BLS Netz AG erarbeitet im Auftrag des BAV die Grundlagen sowohl für den Teil- als auch den Vollausbau der Lötschberg-Basisstrecke. Die IG VALBT (SRP, HBI, EBBE, BG, PRA, IUB) hat den Auftrag für die Studien zum Ausbau des LBT und der Umweltverträglichkeit. Der Auftrag besteht in den Generalplanerleistungen ab Vor- resp. Bauprojekt für den Teil- sowie als Option den Vollausbau des LBT. Der im Projekt betrachtete Perimeter erstreckt sich von der Verzweigung Wengi-Ey bis zum doppelten Spurwechsel Ferden. Im August 2017 wurde das Vorprojekt für den Teil- und Ende 2017 für den Vollausbau abgegeben. Ab 2018 wird das Bauprojekt ausgearbeitet.