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Bushub Emmenbrücke Gersag, Emmen

Place
Emmen
Client
Gemeinde Emmen
Period
2018
2024
Project number
4.1826.02
Fields of activity
Mobilität & Verkehr;Verkehrsplanung;Öffentlicher Verkehr
Delivered services
Studie zur Verkehrsführung MIV, LV und ÖV
Nachweise Personenfluss SBB-Haltestelle Gersag
Anordnung 4 behindertengerechter Bushaltekanten
Ermitteln eines neuen Knoten Layouts
Vorprojekt
Führung und Anbindung Langsamverkehr
Leistungsnachweise Verkehrsfluss
Planung und Projektierung Bushub
Betrieb- und Gestaltungskonzept auf Grundlage städtebauliche Studie
Bauprojekt
Specifications
Gemeindestrasse 1. Klasse, DTV 12'500
Zugang S-Bahnhaltestelle
Gesamtplaner
Neue Linienführung und Verkehrsorganisation Innerorts
Anschluss Bushub an Bahnhaltestelle
Busspur und Busbevorzugung

Project description

Basierend auf einer städtebaulichen Studie und den Anforderungen an BehiG-konforme Bushaltestellen wurde das Knotenlayout der Rüeggissinger-, Gersag- und Titlisstrasse neu konzipiert. Ziel ist die Schaffung eines attraktiven Platzes zwischen dem Verwaltungsgebäude und dem Bahnhof Gersag, der sowohl den verkehrlichen Anforderungen als auch den städtebaulichen Entwicklungszielen gerecht wird.

In enger Zusammenarbeit mit dem Atelier für Städtebau Van de Wetering sowie Fachpersonen aus den Bereichen Verkehr, Städtebau und Bahnanlagen wurde ein Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) erarbeitet. Dieses zeigt auf, wie die Strassenräume zwischen Fahrbahn und Bebauung langfristig optimal genutzt, neu organisiert und auf zukünftige städtebauliche Anforderungen abgestimmt werden können. Dabei wurden die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt: Die Gersagstrasse ist insbesondere in den Hauptverkehrszeiten stark durch den motorisierten Individualverkehr belastet, während der Bahnhof Gersag von vier Buslinien bedient wird. Zudem verlaufen Wanderwege, Schulwegrouten und regionale Velorouten durch das Projektgebiet.

Das Konzept definiert die Wegebeziehungen für den Fuss- und Veloverkehr und deren Anbindung an das übergeordnete Verkehrsnetz. Die neue Knotenform sowie die Anordnung der hindernisfreien Bushaltekanten verbessern den Verkehrsablauf in den Spitzenstunden und erleichtern die Orientierung und Führung der ÖV-Nutzenden.

Auf Grundlage des BGK wurde das Vorprojekt entwickelt. Bereits in dieser frühen Phase wurde ein 3D-Modell erstellt, um die zahlreichen Anschlussbereiche optimal zu gestalten und die Anforderungen des hindernisfreien Bauens sicherzustellen. Das anschliessende Bauprojekt berücksichtigt die Erkenntnisse aus allen vorhergehenden Planungsstufen und wird durch die Anpassung der SBB-Überführung Gersag ergänzt. Im Fokus steht dabei eine sichere, effiziente und attraktive Vernetzung aller Verkehrsträger.

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