Umfahrung Cham–Hünenberg (UCH), Phase 41-53, Erdarbeiten und Stabilisation
Project description
Die Umfahrung Cham–Hünenberg (UCH) entlastet die Zentren von Cham und Hünenberg künftig vom Durchgangsverkehr, wertet Lebens- und Wirtschaftsräume auf und verbessert die Mobilität für alle Verkehrsteilnehmenden. Die UCH führt vom Autobahnzubringer Zug über den Anschluss Cham parallel zur Autobahn A4 in das Gebiet Bösch in Hünenberg. Die Erdarbeiten stellten sich aufgrund des heterogenen Baugrunds als grosse Herausforderung dar. Felsböschungen mussten mittels Blocksteinmauern, Sickerbetonauflagern, Ankerwänden und Felssicherungsnetzen gesichert werden. Lockergesteinsböschungen mittels Erosionsschutznetzen. In Bereichen von ursprünglichen Seeablagerungen, wo das Trassee der UCH in Bodenschichten aus Seebodenlehm und Seekreide zu liegen kommt, musste ein grossflächiger Materialersatz ausgeführt werden. Der Strassenaufbau kommt auf einer «Sandwich-Konstruktion» aus Schotter, eingehüllt in teilweise vorkonfektionierte Bewehrungsgewebe. Ein Grossteil des Trassees kommt wiederum auf Dammschüttungen zu liegen. Für die Schüttungen wurde das vor Ort abgetragene Aushubmaterial eingesetzt, welches mittels grossflächiger Stabilisierung (Mixed in Place) aufbereitet wurde. Die IG UCH Cham+ mit Emch+Berger im Lead ist 2021 mit der Ausführungsprojektierung gestartet und seit Sommer 2022 wird bis zur Fertigstellung im Sommer 2027 gebaut.