LSA Löwenkreuzung in Oberburg

Die Lichtsignalanlage an der Löwenkreuzung in Oberburg war sanierungsbedürftig, da der Unterhalt von der zuständigen Signalbaufirma nicht mehr gewährleistet werden konnte. Die Erneuerung der LSA wurde als Überbrückungsmassnahme umgesetzt, da der Knoten auch Bestandteil von übergeordneten Planungen («Verkehrssanierung Burgdorf-Oberburg-Hasle») ist. Im Rahmen der Planung wurden zusätzlich alternative Varianten wie Minikreisel untersucht. Insbesondere aufgrund der Verkehrssicherheit gab man der Erneuerung der LSA den Vorzug.

Um Kosten zu sparen, wurde bei der Erneuerung auf ein Occasion-Steuergerät zurückgegriffen, welches bereits im Besitz der Bauherrschaft war. Ausserdem wurden möglichst viele Anlageteile übernommen und nur punktuell ersetzt. So wurden lediglich einzelne Schleifen, Kabel und Fussgängerdrücker wo nötig ersetzt. Die Signalgeber hingegen wurden komplett durch solche mit LED-Technik ersetzt. Ausserdem wurde bei einer Zufahrt die Lage des Haltebalkens aufgrund der Schleppkurven optimiert.

Als Basis für die neue Steuerung wurden aktuelle Verkehrsdaten erhoben und ausgewertet. Die bestehende Programmierung wurde anhand der Daten optimiert und ergänzt. Unter anderem wurden zusätzliche Festzeitprogramme für die Überganszeit vom Tagesverkehr zu den Spitzenstunden versorgt. Die Buspriorisierung sowie die Staumodule wurden den aktuellen Bedürfnissen angepasst. (Die Emch+Berger Verkehrsplanung AG hat die gesamte Erneuerung projektiert und begleitet.)

Ort
Oberburg (BE)
Bauherr
Tiefbauamt Kanton Bern, Fachstelle Verkehrsmanagement
2014
2015
Tätigkeitsfelder
Baumanagement;Verkehrsmanagement & Verkehrstechnik