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Stadt Zug, Quartier Guthirt (Industriestrasse Süd)

Ort
Zug
Kunde
Baudepartement Stadt Zug
Bausumme
5.8 Mio. CHF
Honorar
70'300 (BKG) und 150'000 (Vor-und Bauprojekt) CHF
Zeitraum
2018
2025
Projektnummer
6.1011.40.09
Tätigkeitsfelder
Infrastruktur;Strassenbau;Ver- und Entsorgung;Telekommunikation;Energie & Umwelt;Lärmschutz;Mobilität & Verkehr;Verkehrsplanung;Öffentlicher Verkehr;Vermessung;Bau- und Ingenieurvermessung;Laserscanning
Erbrachte Leistungen
Studie zur Verkehrsführung MIV, FVV und öV
Gutachten Tempo 30
Vertiefung Betriebskonzept
Projektphasen Vorprojekt bis Ausführungsprojekt
Charakteristische Angaben
Gemeindestrasse: 800 m
Behindertengerechte Bushaltekanten. 4 Stück
LSA-Knoten und ungeregelte Knoten mit Trottoirüberfahrten: 3 Stück
Umgestaltung Vorplatz GIBZ mit Sitzmauer

Projektbeschrieb

Mit der Eröffnung der Tangente Zug/Baar (TZB) erhöht sich der Verkehrsdruck auf das Quartier Guthirt, insbesondere die Industriestrasse. In einem partizipativen Prozess mit Vertretern des Quartiers wurden Handlungsanweisungen und gewünschte Stossrichtungen erarbeitet. Auf dieser Grundlage wurde ein Betriebskonzept für das Quartier Guthirt entwickelt. Das erarbeitete Konzept sieht für die Industriestrasse eine Schmalfahrbahn mit Tempo 30 vor. Der Knoten Industrie-/Göblistrasse soll ausgebaut werden. Der Strassenraum soll aufgewertet werden (Bepflanzung, Kennzeichnung Knoten, Verzahnung mit Vorplätzen, etc.).  

Zentrale Massnahmen: 

  • Reduktion der Lärmbelastung mittels Einführung Tempo-30 sowie eines lärmmindernden Deckbelags SDA4
  • BehiG-Konforme Ausgestaltung Anlegekanten Bushaltestellen «Bleichi» und «Göbli»
  • Reduktion der Fahrbahnbreite auf 6.30m zur Unterstützung von Tempo-30 und Ausbildung von Fahrbahnhaltestellen. Der gewonnene Raum wird den beidseitigen Trottoirs zugeschlagen und durch ergänzende Begrünungsmassnahmen wird der Strassenraum attraktiver gestaltet.
  • Durch Eingriffe an der LSA am Knoten Industrie-/Göblistrasse wird der Verkehr auf die Zuger-/Baarerstrasse gelenkt und der Durchgangsverkehr reduziert.
  • Verkehrssicherheit für besonders schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer, wie Schulkinder, wird erhöht
  • Umgestaltung und Aufwertung Vorplatz GIBZ (Seite Industriestrasse)
  • Sanierung Strassenoberbau, Strassen- und Siedlungsentwässerung sowie Werkleitungen (Wasser, Gas, Elektro, LSA und Swisscom)

Mit der Umsetzung dieser Massnahmen kann die Strasse attraktiver ausgestaltet und der Verkehr, gerade auch mit der geplanten Temporeduktion, siedlungsverträglicher abgewickelt werden. 

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