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Durchmesserlinie Zürich HB

Das Alarm- und Rettungskonzept für die Durchmesserlinie Altstetten – Zürich HB – Oerlikon (DML) wurde aufgrund von Projektänderungen bezüglich der Selbst- und Fremdrettungsinfrastruktur des Weinbergtunnels überarbeitet und für die vier Abschnitte der DML detailliert ausgearbeitet.

Das Konzept dient im Rahmen der Sicherheitsmassnahmen als Grundlage, um für die betroffenen Einsatzkräfte einen raschen und zweckmässigen Einsatz sicherzustellen und so die Folgen allfälliger Unfälle während der Betriebsphase in Grenzen zu halten. Als Teil der Gesamtmassnahmen trägt es dazu bei, ein ausgewogenes Sicherheitsniveau zu gewährleisten. Die vorsorgliche Planung, die Alarmierung sowie Bereitstellung der Mittel für den Notfalleinsatz erhalten dabei zentrale Bedeutung. Es bezieht sich auf die Evakuation (Selbst- und Fremdrettung) von Reisenden aus dem Gleisbereich. Im Bahnhof Löwenstrasse erfolgt die Evakuation der Perronanlagen in die oberen Etagen. Das Evakuationskonzept dieser auch kommerziell genutzten oberen Geschosse und der Personenunterführungen muss dies berücksichtigen.

Ort
Alarm- und Rettungskonzept
Kunde
SBB AG
Zeitraum
2009
2009
Tätigkeitsfelder
Bahninfrastruktur;Sicherheit
Erbrachte Leistungen
Analyse der unterschiedlichen Bauwerke
Beschrieb von Grundsätzen
Darstellung der Sicherheitsorganisation
Analyse und Darstellung der Rettungs- und Evakuationsabläufe
Beschrieb der Einsatzplanung
Darstellung der Rettungsabläufe
Charakteristische Angaben
Abschnitt 1, Altstetten - Langstrasse: Letzigrabenbrücke, Kohlendreieckbrücke
Abschnitt 2, Bahnhof Löwenstrasse: 4-gleisiger Bahnhof mit 2 Mittelperrons, Passagen Shilquai und Gessnerallee
Abschnitt 3, Weinbergtunnel: Paralleler Flucht- und Rettungsstollen, Querschläge alle 470m, Rettungs- und Technikgebäude vor Einschnitt Oerlikon
Abschnitt 4, Einbindung Oerlikon: Niveaufreies Kreuzungsbauwerk, Einbindung in bestehendes Gleisnetz