Kongresshaus und Tonhalle Zürich - Instandsetzung und Umbau

Mit einer grossstädtischen Geste am Ufer des Zürichsees versinnbildlichte die 1893-1895 von Fellner & Helmer errichtete Tonhalle zusammen mit dem von den gleichen Architekten erstellten, schräg gegenüberliegenden Stadttheater (heute Opernhaus) von 1890/91 die damaligen musikalischen Repräsentationsbedürfnisse des aufkommenden Bürgertums. Das Kongresshaus wurde 1939 zur Landesausstellung eröffnet und gilt heute als wichtigster Vertreter des «Landistils», also der moderaten Schweizer Moderne jener Zeit.

2013 fiel seitens der Stadt Zürich die Entscheidung, auf den Neubau eines Kongresszentrums zu verzichten und stattdessen die Kongressinfrastruktur im bestehenden Gebäude zu ertüchtigen und zu modernisieren. Im Juni 2016 sagte das Stimmvolk mit rund 75% deutlich «ja» zu dem mit insgesamt 240 Millionen Franken taxierten Projekt (165 Millionen Baukosten inkl. Reserven, Entschuldung der Tonhalle-Gesellschaft, Provisorium Tonhalle). Das Projekt umfasst die Instandsetzung von Tonhalle und Kongresshaus sowie den Umbau des Gartensaaltraktes. Dabei wird das bestehende Energie-Contracting mit dem EWZ erweitert.

Federführend seitens Architektur waren in der Planungsphase Elisabeth und Martin Boesch, in der Ausführungsphase ist es das Büro Diener & Diener.

Wir übernehmen im Auftrag des Amtes für Hochbauten der Stadt Zürich das projektbezogene Qualitätsmanagement (PQM).

Ort
Zürich
Kunde
Stadt Zürich, Amt für Hochbauten
Bausumme
165 Mio. CHF
Architekt
E. & M. Boesch Architekten Zürich / Diener & Diener Architekten Basel
2015
2020
Projektnummer
GP.N.15004
Tätigkeitsfelder
Qualitätssicherung für Immobilien