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Naturgefahren Karte Basel-Landschaft

Im Auftrag der Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft wurde in einem interdisziplinären Team bestehend aus Emch+Berger AG Bern und Geotechnisches Institut AG für mehrere Gemeinden eine Naturgefahrenkarte erstellt. Die topographische und geologische Situation im Tafeljura erforderte eine Beurteilung von verschiedenen Naturgefahrenprozessen. Neben Gefährdung durch Ausuferung von Fliessgewässern wurden auch Gefährdungen durch spontane und permanente Rutschungen sowie Steinschlag ausgeschieden. Die Gefahrenkartierung bildet eine wichtige fachliche Grundlage für die Raumplanung sowie die Planung von prozessspezifischen Schutzmassnahmen. Bei der Erstellung der Naturgefahrenkarte wurden historische Ereignisse analysiert, bestehende Grundlagen aufgearbeitet und mittels Feldaufnahmen und Modellierungen Schwachstellen- und Wirkungsanalysen durchgeführt. Für verschiedene Szenarien (30-, 100- und 300-jährliche Auftretenswahrscheinlichkeit) wurde dabei ermittelt, wie sich ein Gefahrenprozess (z.B. Überflutung) im Raum ausbreiten kann und welche Intensitäten dabei auftreten können. Die ausgeschiedenen Flächen wurden vor Ort verifiziert. Als Zwischenprodukt zur Gefahrenkarte wurden nach Prozessquelle aufgelöste Intensitäts- und Fliesstiefenkarten (Wassergefahren) erstellt. Diese dienen als wichtige Grundlage für Massnahmenplanung und -bewertung.

Ort

Untere Ergolz Süd

Kunde

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft, Basellandschaftliche Gebäudeversicherung

Zeitraum
2009
2011
Tätigkeitsfelder
Naturgefahren
Erbrachte Leistungen

Projektleitung

Felderhebung, Datenauswertung, GIS-Applikationen

Hydrologische Berechnungen, Modellierungen (Massenbewegungen, Hydraulik)

Behördeninformation/-sensibilisierung (Naturgefahrenparcours)

Charakteristische Angaben

Untersuch.perimeter: 15 km2

Untersuchte Prozesse:

Wassergefahren

permamente und spontane Rutschungen

Steinschlag