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Revision Naturgefahrenkarte Messen

Neubeurteilung Hochwasser- und Rutschgefahren
Ort
Gemeinde Messen
Kunde
Gemeinde Messen, Amt für Umwelt Kanton Solothurn, Abt. Wasserbau, Amt für Wald Kanton Solothurn
Zeitraum
2025
Projektnummer
UE254029
Tätigkeitsfelder
Energie & Umwelt;Naturgefahren
Erbrachte Leistungen
Hydrologische und hydraulische Berechnungen
Überflutungsmodellierung 2D
Modellierung Hangmuren
Fliesstiefenkarten
Fliessgeschwindigkeitskarten
Intensitätskarten
Gefahrenkarten
Charakteristische Angaben
7 Gewässer
3 Prozessquellen Rutsch
12 km2 Fläche der Gemeinde

Projektbeschrieb

Für die Gemeinde Messen lag bislang noch keine Gefahrenkarte Wasser vor. Die Gefahrenkarte Rutsch besteht seit 2008 nur für das Gebiet Balm bei Messen. Aufgrund der Ortsplanungsrevision wurde die Gefahrenkarte neu erarbeitet, respektive die bestehenden Beurteilungen der Rutschprozess überarbeitet.
Die Emch+Berger AG Bern beurteilte die im Gebiet relevanten Naturgefahrenprozesse Hochwasser und Rutsch. Die Prozesse wurden für 30-, 100- , 300- jährliche Ereignisse und das Extremereignis untersucht und deren Gefahrenflächen bestimmt.

Wassergefahren
Mit Feldbegehungen, Befragungen von Ortskundigen und rechnerischen Verfahren wurden die Szenarien (Abflussmenge, Geschiebefracht, Schwemmholzmenge, Verklausungswahrscheinlichkeit) für den Prozess Hochwasser ermittelt. Beim Limpach und weiteren Gewässern wurden mit 2D-Überflutungssimulationen die Austrittswassermengen modelliert und damit die Überflutungsflächen bestimmt. Die Resultate der Modellierungen wurden im Feld plausibilisiert und als Intensitäts- und Gefahrenkarten sowie Fliesstiefenkarten aufbereitet.

Rutschgefahren
Die Gefahrenflächen für Rutschprozesse wurden mit Geländeanalysen und daraus ermittelten Szenarien (Anrissmächtigkeiten, Auslaufbereiche) bestimmt und vor Ort abgegrenzt. Die Auslaufstrecken von Hangmuren / spontanen Rutschungen wurden mit dem Modell Slideforce simuliert.
 

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