Umfahrung Cham–Hünenberg (UCH), Phase 41-53, Gesamtplanermandat
Bilder: Copyright Andreas Busslinger
Projektbeschrieb
Die Umfahrung Cham–Hünenberg führt vom Autobahnzubringer Zug über den Anschluss Cham parallel zur Autobahn A4 in das Gebiet Bösch in Hünenberg. Die neue Strasse entlastet die Zentren von Cham und Hünenberg vom Durchgangsverkehr. Die Neubaustrecke weist eine Länge von rund 6 km auf. Mit dem Projekt werden vier Kreisel und zwei LSA-Knoten neu erstellt. Der Anschluss Cham wird neu als Knoten mit zwei Ebenen ausgestaltet. Der Knoten Alpenblick wird ausgebaut und der Belag auf dem Autobahnzubringer erneuert. Die Bearbeitung des Projekts erfolgt in einer Ingenieurgemeinschaft als Generalplaner unter dem Lead von Emch+Berger. Die folgenden wesentlichen Kunstbauten gehören zum Projekt:
- Tunnel Städtlerwald (bergmännisch, Länge ca. 550 m) mit Sicherheitsstollen und Betriebszentrale
- Brücke Gibelfeld (Länge ca. 220 m, Querung Anschluss Cham), Lorzentalbrücke (Länge ca. 190 m), Überführung Eret (Länge ca. 55 m, Querung Autobahn A4)
- Unterführung Neubösch (Unterquerung Autobahn A4), Hubel und Fildern
- Stützkonstruktion Chnodenwäldli
- Diverse Stützmauern, Lärmschutzbauwerke, Kleintier- und Bachdurchlässe sowie Pumpwerke.