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Variantenstudium Bushaltestelle Eierhals

Die Kantonsstrasse 381 entlang dem Ägerisee stellt eine wichtige Verbindungsstrasse aus dem Kanton Zug Richtung Sattel, Kanton Schwyz dar. Sie verbindet direkt die Gemeinden Oberägeri und Sattel. Die reizvolle Strecke wird von Radfahrern, Fussgängern, Inline-Skatern, Wanderern, dem öV sowie von Motorfahrzeugen benutzt. Besonders Radfahrer befahren streckenweise das Trottoir, da heute Alternativen fehlen. Dies führt zunehmend zu Konflikten. Mit der geplanten Sanierung der Bushaltestellen wurde anhand einer Variantenstudie detailliert untersucht, wie die vielfältigen Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden verbessert werden könnten. Insgesamt wurden 10 Varianten entwickelt, um die Anordnung der Bushaltestellen unter Einhaltung des BehiG und der Ausführungsbestimmungen des Kantons Zug zu prüfen. Als besondere Herausforderung für die Erarbeitung der Varianten galten die engen Platzverhältnisse (Begrenzung durch See, Bebauung und Topografie) sowie die starken Richtungswechsel (enge Kurvenradien). Die Anforderungen BehiG – insbesondere an die Zu- und Wegfahrt der Haltekanten – erfordert eine vertiefte Analyse der Situation und Abweichungen der normativen Grundlagen und Projektierungsrichtlinie. Die detaillierte Variantenstudie diente dem Kanton Zug als Entscheidungsgrundlage zur Sanierung der Bushaltestellen in der nächsten Projektphase.

Ort
Oberägeri
Kunde
Kanton Luzern
Zeitraum
2021
2021
Projektnummer
6.21018.01
Tätigkeitsfelder
Verkehrsplanung;Öffentlicher Verkehr
Erbrachte Leistungen
Variantenstudium Bushaltestellen
Hindernisfreies Bauen im öffentlichen Raum
Abstimmung der Bedürfnisse sämtlicher Verkehrsteilnehmer