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ASTRA-Pilotprojekt Grosser S. Bernhard (N21): Nachhaltige Entwicklung einer Passstrasse

Begleitung eines Erhaltungsprojektes betreffend nachhaltige Entwicklung
Ort
Passstrasse Grosser S. Bernhard (N21)
Kunde
ASTRA
Zeitraum
2024
2029
Projektnummer
MSB231197 / 201.23.247
Tätigkeitsfelder
Infrastruktur;Kunstbauten und Brückenbau;Strassenbau;Energie & Umwelt;Nachhaltigkeitsberatung
Erbrachte Leistungen
Erarbeitung einer Methodik für die Integration der Nachhaltigen Entwicklung in der Projektarbeit Phase Erhaltungskonzept (EK).
Definition der Zielwerte Phase EK gemäss SNBS mit den entsprechenden Lieferobjekten (Abgabedokumente).
Erarbeitung des sog. Deltas für ASTRA-Projekte Phase EK: Welche Massnahmen sind bereits vorgesehen und welche Massnahmen erweitern die vorhandene Projektarbeit.
Definition von prioritären Massnahmen die durch den Lenkungsausschuss Nachhaltigkeit zu validieren sind.
Durchführung eines Workshops auf Basis der SNBS für einzelne Strassenabschnitte.
Integration des Traktandums «Nachhaltigkeit» in den Projektsitzungen.
Charakteristische Angaben
39 km Streckenlänge Passstrasse Grosser S. Bernhard
63 Brücken
100 Stützmauern
43 Galerien
14 Prioritäre Massnahmen Nachhaltige Entwicklung

Projektbeschrieb

Die N21 erstreckt sich über rund 39 km von Martigny bis zum Portal des Grossen-St.-Bernhard-Tunnels. Als alpine Passstrasse führt sie durch mehrere Ortschaften und ist eng mit dem Strassennetz von Kanton und Gemeinden verknüpft (zahlreiche Anschlüsse, Kreuzungen und Zufahrten für Anwohner). Die Strecke ist aufgrund der alpinen Topografie, der grossen Anzahl an Kunstbauten sowie lückenhafter Archivunterlagen komplex. Das Vorhaben ist als Pilotprojekt zur nachhaltigen Entwicklung im Strassenbau konzipiert.

Emch+Berger ist innerhalb des Projekts verantwortlich für die Berücksichtigung und Steuerung der nachhaltigen Umsetzung in der Phase Erhaltungskonzept (EK). Die Umsetzung wird über eine Projektorganisation mit einer Schlüsselperson Nachhaltige Entwicklung (Céline Steiger, Emch+Berger AG Bern) sichergestellt.

Die Schlüsselperson ist dafür verantwortlich, die Berücksichtigung der nachhaltigen Entwicklung im Projekt sicherzustellen, zusammenfassende Dokumente zur Entscheidungshilfe für den Bauherrn zu erstellen, Empfehlungen für die Einbeziehung der nachhaltigen Entwicklung in den nachfolgenden Projektphasen auszuarbeiten und das Projektteam für die Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung zu sensibilisieren. 

Die spezifischen Ziele dieses Pilotprojekts zur nachhaltigen Entwicklung wurden für das Projekt bzw. insbesondere für die Anwendung des SNBS-Infrastrukturstandards festgelegt:

  1. Sich in die Politik des Bundesrats (u.a. Agenda 2030) sowie des UVEK einfügen;

  2. Projektbegleitung unter dem Gesichtspunkt der nachhaltigen Entwicklung und dessen Optimierung durch die Umsetzung von Verbesserungs - und Innovationsmassnahmen ermöglichen;

  3. Konkrete, anwendbare und reproduzierbare Ergebnisse erzielen;

  4. Eine angemessene Kommunikation mit allen Beteiligten sicherstellen; 

  5. Die Komplementarität des SNBS - Infrastruktur mit den bestehenden Standards des ASTRA sowie den Mehrwert für Nationalstrassenprojekte analysieren.

Die Nachhaltigkeitsziele wurden durch die Begleitgruppe Nachhaltigkeit und den BHU auf Basis des SNBS-Kriterienkatalog Infrastruktur definiert und durch den Lenkungsausschuss Nachhaltigkeit des ASTRA validiert.

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