Welcome to Emch+Berger AG Bern

As the largest company in the Emch+Berger Group, Emch+Berger AG Berne offers you complete services for infrastructure construction, environment, mobility and energy at its locations in Berne, Biel, Brig, Spiez, Fribourg and Copenhagen. We guarantee maximum benefit for large projects as well as undivided responsibility for small projects.

270
Employees
17
Apprentice
37
Annual turnover (million CHF)

Holistic solutions together
Our aim is to develop innovative, sustainable and technically and economically optimised holistic solutions four clients you from a single source. Benefit from our interdisciplinary teams and internationally active consultants who bring our know-how to your project to your advantage. You can count on the enthusiasm, commitment and sense of responsibility of our employees.
The compatibility of work and family is very important to us. Learn more about it in our video.

Emch+Berger Inside

Erste Bauetappe Papillon Ried
2012
2030

Arealentwicklung Papillon Ried, Köniz

Mit der Gesamtüberbauung Papillon-Ried wird eine der letzten grossen Baulandreserven der Agglomeration Bern erschlossen und ein Wohnquartier für 2'200-2'400 Einwohner mit Schule, Sport und Quartierzentrum realisiert. 
Die Arealentwicklung besticht durch eine Einbettung in grosszügige Grünräume und mit kompakten Wohnbereichen. Die zentrumsnahe Lage wird mit einer vielfältigen Verkehrsanbindung weiter aufgewertet. Der denkmalgeschützte Weiler ist Bestandteil der Gesamterschliessung und bietet mit Quartierläden, Café und grossem Gemeinschaftsraum ein attraktives Grundangebot für den Alltag. 
Die Infrastrukturanlagen wurden im August 2015 etappiert in Angriff genommen und Ende 2020 abgeschlossen und der öffentlichen Nutzung übergeben. Die Wohnbauten werden ebenfalls in mehreren Etappen über eine Zeitraum von rund 15 Jahren realisiert.  

Nachhaltige Immobilie
29.03.2021

GEAK Plus als erster Schritt zu einem nachhaltigeren Immobilienportfolio

Die Allianz investiert in ihrem Immobilienportfolio in nachhaltige Gebäudemodernisierungsprojekte. Dies mit dem Ziel die Immobilien bis 2050 emissionsneutral und nachhaltiger zu betreiben. Um dieses Ziel möglichst rasch und effizient zu erreichen, erarbeitet Emch+Berger für das bestehende schweizweite Immobilienportfolio mithilfe des Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) energetische Sanierungskonzepte.
Bild 1
2020
2021

Sanierung Gürbeweg

Entlang dem Gürbeweg, zwischen der BLS Strecke und der Gürbe, wird die alte Wasserleitung ersetzt und ein neues Elektrotrassee verlegt. Im Zuge der Arbeiten werden nahezu alle Liegenschaften im Projektperimeter mit neuen Netzanschlüssen, sowohl Strom wie auch Wasser, erschlossen. Zudem wird die Strassenentwässerung optimiert, indem Einlaufschächte durch Rinnen ersetzt und defekte Schlammsammler ersetzt werden. Ausserdem wird auf der ganzen Breite der Belag erneuert.

Bild 1
2018
2021

N06 Rubigen - Kiesen, Zustandserfassung Lärm (Abnahme-ZEL)

Die Nationalstrasse N06 im Abschnitt Rubigen - Thun Süd (km 11.6 - 21.6) wurde saniert. Im Sinne einer Erfolgskontrolle (Abnahme ZEL) wurde überprüft, ob mit der getroffenen Lärmschutzmassnahme die Anforderungen des Umweltschutzgesetzes USG und der Lärmschutz-Verordnung LSV eingehalten werden oder ob heute zusätzlicher Sanierungsbedarf besteht resp. zukünftig zu erwarten ist.

Im Rahmen der Zustandserfassung Lärm (Abnahme ZEL) wurden Lärmmessungen und 3D-Modellberechnungen durchgeführt und anhand von WTI-Berechnungen wurde die Wirtschaftlichkeit von Massnahmen untersucht.

Spleissbox
2020
2021

FTTH Buchrain, Swisscom Schweiz (AG)

Swisscom betreibt seit 2020 die neue XGS-PON Technologie im Einzelprojektgeschäft (EPG) aber auch im Bereich der flächendeckenden Breitbanderschliessung FTTS (Fiber to the Street).
Ab 2021 will Swisscom die XGS-PON Technologie auch schweizweit in Städten und Gemeinden als flächendeckende Breitbanderschliessung FTTH-XGS-PON (Fibre to the Home) einsetzen.
FTTH = Point to Point
FTTH-XGS-PON = Point to Multipoint
Point to Multipoint: Das Signal wird von einer Faser auf mehrere Fasern gesplittet, somit können 16 bis 32 Nutzungseinheiten versorgt werden.
XGS-PON: X=10  G=Gigabit  S=symmetrical  P=passive  O=optical  N=networkIn der XGS-PON Bandbreiten von bis zu 10 Gbit/s als Up- und Download sind möglich.
Die Gemeinde Buchrain wurde als eines von mehreren FTTH-XGS-PON Pilotprojekten ausgewählt.
Die von Swisscom geplante FTTH- XGS-PON Ausbau-Strategie umfasst in den nächsten 5 Jahren mehr als 1.5 Millionen Haushalte mit dieser Zukunftstechnologie auszustatten. 

Im Herbst 2020 konnten wir das Projekt gemeinsam mit der FTH Services SA akquirieren. 
Der Projektstart fand im Nov. 2020 statt, dieser Pilot soll bis Ende 2021 abgeschlossen werden.
Die FTH Services SA fungiert als Total Unternehmer und ist vorwiegend für die Realisierung zuständig. Die Emch+Berger ist im Bereich des Struktur- und Ausführungsdesign, sowie bei der Qualitätskontrolle und im Projektabschluss tätig.

2016
2020

Brandschutz-Neubau Innovation Park und Panorama Residenzen

Der Neubau kommt angrenzend an das bestehende Parkhotel auf dem Areal «Huseboden» am Ufer des Vierwaldstättersees zu stehen. Die Überbauung besteht grundsätzlich aus dem Gebäudekomplex Innovation Park und den Panorama Residenzen mit freistehenden Ein- und Mehrfamilienhäusern und Villen.
Aus brandschutztechnischer Sicht stellten sich eingangs für den Innovation Park verschiedene Herausforderungen, welche mit den Wünschen der Bauherrschaft, den Architekten und verschiedenen Planern sowie mit den aktuellen Brandschutzvorschriften vereinbart werden mussten. Aufgrund der Gebäudehöhenkategorie und Nutzung sind für den Innovation Park die brandschutztechnischen Massnahmen in Abhängigkeit mit der Qualitätssicherungsstufe QSS3 umzusetzen. Die Panorama Residenzen werden in die Qualitätssicherungsstufe QSS1 eingestuft und diese konnten mit den Brandschutzvorschriften für Wohnungsbau ohne spezielle Anforderungen abgewickelt werden.

Zugang Länggasse
2014
2028

Ausbau Publikumsanlagen Bahnhof Bern

Rund 270'000 Reisende nutzen werktäglich den Bahnhof Bern, bis im Jahr 2030 wird eine Zunahme von rund 50 Prozent erwartet. Die SBB vergrössert deshalb ihre Kapazität der Infrastruktur massiv und hat die Emch+Berger AG Bern als Teil der Generalplanergemeinschaft für den Ausbau der Publikumsanlagen im Bahnhof Bern beauftragt.

Zur effizienten Verteilung der Personenströme wird eine zusätzliche Personenunterführung angelegt. Diese neue Unterführung "Mitte" wird zwischen der bestehenden Unterführung und dem Aufgang "Welle" erstellt. Zudem werden auch zwei neue Hauptzugänge realisiert: ein kleinerer an der Schanzenstrasse gegenüber dem Obergericht und ein grösserer beim Bubenbergzentrum. Alle beteiligten Partner legen grossen Wert auf architektonische Gestaltung unter Berücksichtigung der hohen städtebaulichen Anforderungen. Neben dem ansprechenden Design der neuen Bauwerke erhält auch der bestehende Bahnhof SBB auf Gleisebene ein neues Gesicht. Sämtliche Arbeiten erfolgen unter Betrieb des Bahnhofes.

(Bilder: theo hotz partner | art-Tools)

GK_Innertkirchen
2018
2020

Gesamtrevision Naturgefahrenkarte Innertkirchen

Die Gefahrenkarten wurden aufgrund des realisierten Hochwasserschutzprojektes an der Aare sowie neuer Beurteilungsgrundlagen einer Gesamtrevision unterzogen. Dazu wurden alle relevanten Naturgefahrenprozesse beurteilt. Dies sind die Prozesse Hochwasser, Steinschlag und Rutschungen. Die Lawinenprozesse wurden durch das Amt für Naturgefahren und Wald (AWN) beurteilt. Alle Prozesse wurden für 30-, 100- , 300- jährliche Ereignisse und das Extremhochwasser untersucht und deren Gefahrenflächen bestimmt.

Wassergefahren

Mit Feldbegehungen und rechnerischen Verfahren wurden die Szenarien (Abflussmenge, Geschiebefracht, Schwemmholzmenge, Verklausungswahrscheinlichkeit) ermittelt. Bei der Aare wurden hydraulische 1D-Staukurvenberechnungen durchgeführt. Bei jeder Brücke/ Eindolung wurde die Kapazität mit den Szenarien verglichen und die allenfalls austretende Wassermenge bestimmt. Mit einer 2D-Überflutungssimulationen wurden diese Austrittswassermengen modelliert und damit die Überflutungsflächen bestimmt. Die Resultate der Modellierung wurden im Feld plausibilisiert und als Intensitäts- und Gefahrenkarten aufbereitet.

Sturz- und Rutschprozesse

Diese Gefahrenkarten wurden mit Geländeanalysen und daraus ermittelten Szenarien (Blockgrössen, Anrissmächtigkeiten, Bewegungsgeschwindigkeiten) erstellt und vor Ort abgegrenzt. Für die Beurteilung der Steinschlaggefährdung wurden 3D-Sturzmodellierungen durchgeführt.

Bild_3
2014
2021

Instandstellungsprojekt Turbach

Beim Instandstellungsprojekt Turbach in Gstaad wurden die Bachverbauungen auf ein 100-jährliches Hochwasser ertüchtigt und die Sohle im Bereich der Bauwerke stabilisiert. Dadurch wird verhindert, dass sich die Sohle weiter absenkt und die Rutschhänge auf der linken Talseite reaktiviert werden.

Die Bauarbeiten beinhalteten u.a. die Verstärkung der bestehenden Sperren 3, 5, 6, 8 und 10 mittels einer unterwasserseitigen Vormauer. Zur Sohlensicherung wurden unterhalb der Vorsperre einzelne bis mehrere Blockschwellen erstellt. Die Sperre 9 hat man mittels Lamellen ertüchtigt. Die Absturzhöhe bei der Sperre 11 wird neu durch ein fischgängiges Traversensystem überwunden. Die alte Sperre konnte an diesem Standort zurückgebaut werden. Bei den Sperren 1, 2 und 7 erwies sich eine Instandsetzung aufgrund des schlechten Zustandes oder den lokalen Einschränkungen als zu kostenintensiv. Deshalb wurden sie durch neue Stahlbetonsperren ersetzt.

Die Emch+Berger AG hat das Projekt von den ersten Zustandsuntersuchungen bis und mit Realisierung bearbeitet.

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2019
2023

Wasserbauplan Aare Elfenau/Nessleren, Bern

Im Wasserbauplan Aare Elfenau/Nessleren sollen die maroden Uferverbauungen beidseitig der Aare im betreffenden Abschnitt saniert werden. Diese schützen im linksseitigen Damm die Haupttrinkwasserleitung der Stadt Bern, im rechtsufrigen Damm die Abwasserleitung Muri sowie beidseitig die Fuss- und Wanderwege vor Erosion. Gleichzeitig soll die Flussdynamik im ursprünglichen Auengebiet gefördert und der Unterhaltszugang sichergestellt werden. Ziel ist es, durch eine eigendynamische Aufweitung neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen und die bestehende Sohlenerosion zu stoppen. Gleichzeitig soll die Elfenau als ein attraktives Naherholungsgebiet für die Bevölkerung erhalten bleiben. Aufgrund der verschiedenen Nutzungen und Ansprüche an das Gebiet kommt dem partizipativen Einbezug der verschiedenen Beteiligten und Betroffenen in der Planung eine zentrale Rolle zu. Die spezifischen Bedürfnisse der verschiedenen Interessensgruppen werden aufgenommen und fliessen soweit möglich in die Projektierung ein.

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2020
2021

Lebensraum Dünnern Oensingen bis Olten

Im heutigen Zustand fliesst die Dünnern in einem monotonen, trapezförmigen Gerinne von Oensingen nach Olten und weist auf weiten Strecken grosse Defizitie hinsichtlich Ökologie und Hochwasserschutz auf.
Basierend auf diversen untersuchten Varianten im Rahmen mehrerer Vorstudien wurde die Emch+Berger AG beauftragt deren zwei auf Stufe Vorprojekt auszuarbeiten. Bei der ersten Variante soll das Gerinne so ausgebaut werden, dass der Dimensionierungsabfluss schadlos abgeführt werden kann. Die zweite Variante beinhaltet ein Rückhaltebecken auf dem Gemeindegebiet von Oensingen südlich der Autobahn A1.
Im Fokus steht einerseits die Gewährleistung des Hochwasserschutzes und andererseits die Erfüllung der geforderten ökologischen Aufwertung nach Art. 4 WBG. Bei beiden Varianten gilt es weitere zentrale Aspekte wie Anforderungen der Landwirtschaft, des Landschaftsbildes und der Naherholung sowie Auswirkungen auf Bodenverhältnisse, mikroklimatische Verhältnisse oder tangierte Werkleitungen als integralen Projektbestandteil zu berücksichtigen.
Eine weitere Herausforderung stellt die Koordination mit zahlreichen geplanten Drittprojekten dar, wobei insbesondere diverse Schnittstellen mit dem 6-Streifen Ausbau der A1 zwischen Luterbach-Härkingen geklärt werden müssen.

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2015
2020

3. Rhonenkorrektion

Mit dem Baulos 6a der prioritären Massnahmen Visp ging im Winter 2018 ein weiterer Abschnitt des Jahrhundertprojekts 3. Rhonekorrektion in Ausführung. Das Projekt umfasst die Aufweitung und Ufersicherung auf dem rund 1 km langen Abschnitt zwischen der Vispa Mündung und der unteren Baltschiederbrücke. Rechtsufrig wurden die bestehenden Dämme verstärkt und aufgeschüttet. Linksufrig wird die Rhone durch die Stahlbetonmauer der A9-Zufahrt begrenzt. Damit der Abflussquerschnitt über den ganzen Projektperimeter gewährleistet wird, wurde u. a. die untere Baltschiederbrücke um 65 cm angehoben. Zu einer weiteren Besonderheit dieses Projekts zählt die Entlastungswanne. Im Überlastfall lösen die auf der Stahlbetonmauer angebrachten Kippelemente aus und bis zu 180 m3/s Wasser wird in die Wanne entlastet.

Die Hauptarbeiten wurden im November 2018 gestartet und im Sommer 2020 abgeschlossen. Die Emch+Berger AG hat das Projekt von der Ausschreibung bis und mit Realisierung bearbeitet.

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2016
2025

Ersatz Staumauer Spitallamm, UVB und UBB

Die über 90 Jahre alte, stufenförmige Bogengewichtsmauer Spitallamm des Grimselsees weist irreversible Verformungen auf und ist daher sanierungsbedürftig. Die Sanierung beinhaltet eine neue, luftseitig gebaute Staumauer mit gleicher Kronenhöhe. Die alte Mauer bleibt bestehen und wird später geflutet. Die Bau- und Installationsflächen für das UVP-pflichtige Projekt betreffen fast ausschliesslich anthropogen genutzte Flächen. Das Material der altrechtlichen Deponie Gerstenegg wird für den Staumauerbau wiederverwertet und die Deponie wird anschliessend rekultiviert. Im Rahmen des UVB's wurden alle Umweltfachbereiche umfassend abgeklärt und spezifische Massnahmen definiert (z.B. Schutz der Fischfauna, Verpflanzungen, Neuanlage Feuchtgebiete).

Die Lage der Baustelle auf über 1'900 m ü. M., schwierige Wetterbedingungen im Hochgebirge und die Baustellenlogistik stellen für alle Beteiligten grosse Herausforderungen dar. Daher finden die Bauarbeiten grundsätzlich im Sommerhalbjahr statt. Um die Projektauswirkungen in den Baubereichen Gerstenegg, Sommerloch, Spitallamm und Spittelnollen zu minimieren, werden Massnahmen bezüglich Gewässerschutz (Monitoring Nitrit, Trübung), Luft, Lärm und Erschütterungen (Sprengungen) sowie Wald, Naturschutz, Bodenschutz, Abfälle und Materialbewirtschaftung getroffen und deren Umsetzung in Zusammenarbeit mit der UBB der KWO begleitet.

WaBa
2020
2022

Wasserversorgung Worb

Bei der Leitung handelt es sich heute um eine 2000m Versorgungsleitung, welche den Bereich Wattenwil-Bangerten versorgt. Das Wasser wird ab dem Reservoir bzw. STPW Wikartswil bezogen. Via Schlattacher und Entlüftung am Käsereiweg wird Wattenwil erreicht. Die gestreckte Linienführung gem. GWP wird verworfen, damit der Entlüftungsschacht nicht mitten im Feld liegt. Die Leitung von der Abzweigung Rüttihubelstrasse bis Bangertenstrasse hat durchgehend NW 150 mm und wird als PE-Rohren ausgeführt. Die Erschliessungsleitung DN 125 führt durch die Bangertenstrasse und wird als PE-Rohren ausgeführt. Die Einwohnergemeinde Worb hat Emch+Berger AG beauftragt, basierend auf der genehmigten Überbauungsordnung die Submission, Ausführungsplanung und Realisierung der neuen Leitung durchzuführen.

Für die Arbeiten im Kulturland wurde eine Variante mittels Verlegen mit Grabenfräse ausgeschrieben.

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2020
2021

Gemeinde Rümligen

Gemäss dem Generellen Entwässerungsplan war der Weiler Hermiswil mit 5 anschlusspflichtigen Wohnhäusern ein öffentliches Sanierungsgebiet, weshalb die bisherige Abwasserentsorgung in Klärgruben sanierungsbedürftig war.

Die Trink- und Brauchwasserversorgung war privat ab einzelnen lokalen Quellen organisiert. Die Löschwasserversorgung verfügt über ein kleines Reservoir mit Hydranten-Netz und dürfte aus den 1950er Jahren stammen. Gemäss der kommunalen und regionalen Wasserversorgungsplanung ist vorgesehen, den Weiler mit einer Transportleitung Hasli-Hermiswil an das Leitungsnetz von Rüeggisberg anzuschliessen und eine öffentliche Wasserversorgung aufzubauen.

Die Gemeinde Rümligen beauftragte Emch+Berger mit der Ausführungsprojektierung und Realisierung der ca. 900 m langen Druckleitungen im Pflugverfahren für Trinkwasser und Abwasser über Kulturland von Hermiswil nach Hasli und für die ca. 200 m Erschliessungsleitungen inkl. einem Abwasserpumpschacht mit Vorbereitung der Hausanschlüsse im Weiler.

2019
2019

asm – Bahnhof Brüttelen

Der Bahnhof Brüttelen liegt auf der Strecke 290 Biel - Täuffelen - Ins. Der heutige Zustand der Perronanlage ist nicht kundenfreundlich und entspricht nicht den Anforderungen des BehiG. Aus der Vertiefungsstudie STEP AS2030/35 kommt hervor das für ein stabilen Fahrplan ein verlängerte Kreuzungsstelle benötigt wird in einer Zone, die schon heute durch einen unstabilem Untergrund, viel Unterhalt fragt. Zudem braucht es an diesem Ort noch ein Abstellgleis und verschiedene ungesicherte Bahnübergänge sind zu sichern.
Das Ziel des Projekt war es die verschiedenen Optionen technisch und finanziell durchzugehen.

2016
2022

Ausbau Lötschberg-Basistunnel, UVB

Die im Jahre 2007 in Betrieb genommene Lötschberg-Basisstrecke mit dem 35 km langen Lötschberg-Basistunnel (LBT) als Herzstück ist über weite Strecken nur einspurig ausgebaut. Aus betrieblicher Sicht ist der Lötschberg bereits an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Die BLS Netz AG erarbeitet daher die Grundlagen für den Teil- und Vollausbau der Lötschberg-Basisstrecke.

Das Generalplanermandat beinhaltet unter anderem die Erarbeitung der Umweltverträglichkeitsberichte für Vor- und Auflageprojekte. Im Rahmen des Umweltmandates sind die Fachbereiche Flora / Fauna / Lebensräume (Massnahmenplanung), Boden (Installationsplätze und Baupisten) sowie Abfall- und Materialbewirtschaftung (Umschlag sehr grosser Materialmengen) von zentraler Bedeutung.

2018
2022

Programm SMB – Los 1 Südstrecke

Das Projekt «Los 1 Südstrecke» ist Bestandteil des «Programms SMB» der BLS Netz AG. Auslöser dieses Programmes ist der 100-jährige Weissensteintunnel. Der Tunnel wird erneuert und somit für die nächsten 25 Jahren befahrbar gemacht. Die BLS nutzt die dafür notwenige Streckensperre von 18 Monaten, um die gesamte Strecke von Solothurn nach Moutier zu erneuern. Für eine Aufrechterhaltung der Strecke Solothurn – Moutier ist eine umfangreiche Erneuerung der Fahrbahn inkl. Entwässerung, der Stationen und Bahnhöfe, der Fahrleitung sowie der Kunstbauten notwendig. Die Emch+Berger AG Bern fungiert als Gesamtleiter Bau für die rund 9 km lange Südstrecke.

Auf der Strecke werden folgende Massnahmen zur Fahrbahnerneuerung umgesetzt:
- Unterbausanierung mit PSS: ca. 2.0 km
- Schotterersatz: ca. 0.700 km
- Schotterreinigung: ca. 0.600 km
- Stopfen/grampen: ca. 2.35 km

Weiter wird die Station Im Holz sowie der Bahnhof Lommiswil behindertengerecht umgebaut und die Fahrleitung auf der gesamten Strecke ersetzt.
Neben der Projektierungsarbeit fungiert die Emch+Berger AG zusätzlich als Koordinator zum Los 2 (Geisslochviadukt).

2019
2020

Kehrsatz: Tannacker / Zimmerwaldstrasse

Laut den Ergebnissen der generellen Entwässerungsplanung GEP und die Abwassermengenmessungen hat die Gemeinde Kehrsatz einen hohen Anteil an Fremdwasser in ihrem Abwassersystem. Dies hat Auswirkungen auf die Gebührenrechnung der ARA Region Bern und ist nicht im Sinne des Gewässerschutzes.

Mit der Realisierung der 2. Etappe einer Regenabwasserleitung soll diesbezüglich eine Verbesserung erreicht werden. Nach einer Bedürfnisumfrage bei den Werken wurde entschieden, dass neben der Sanierung von bestehenden Strasseneinläufen (OIK) auch ein Ersatz von Wasserleitungen in der Tannackerstrasse (Gemeinde) und Hagwiesenstrasse (WVRB) vorgenommen wird. Zusätzlich hat die Energie Belp AG Interesse an einem neuen Kabeltrassee angemeldet.

2017
2020

Mieterausbau Grossraumbüro

Der Neubau Prime 2 befindet sich an der Pfingstweidstrasse nahe des Prime Tower in Zürich mit guter Verkehrsverbindung und einem grossen Freizeitangebot für die Mitarbeitenden. Der neue Standort wird sowohl die ehrgeizigen Wachstumspläne der Firma als auch die flexible und innovative Arbeitsweise des Beratungsunternehmens fördern. Das Gebäude besteht aus einem Untergeschoss mit einem Parking sowie diversen Lager– und Technikräumen, einem Erdgeschoss mit Verkaufsflächen und sechs Obergeschossen, welche als Büroflächen genutzt werden. Ab dem zweiten Obergeschoss besteht ein offener Innenhof, welcher Licht ins Gebäude bringt. Ebenfalls ist im Gebäude ein Restaurant untergebracht.

Eine brandschutztechnische Herausforderung ist, den im Rahmen des Grundausbaus festgelegten Brandschutzanforderungen gerecht zu werden und diesen im Mieterausbau umzusetzen. Der Ausbau fordert einen hohen Standard an die Materialisierung der Baustoffe und Bauteile und wird von Emch+Berger AG Bern in der Qualitätsstufe Brandschutz QSS 2 brandschutztechnisch begleitet.

2018
2020

Mieterausbau Grossraumbüro

Im Gundeldingerquartier in unmittelbarer Nähe beim Bahnhof Basel SBB entsteht das Meret Oppenheim Hochhaus (MOH). Das Hochhaus weist eine Höhe von 85 m sowie eine Länge von 55.60 m und eine Breite 44.50 m auf. Es hat drei Untergeschosse, ein Zwischenuntergeschoss, ein Erdgeschoss und 24 Obergeschosse. Im Gebäude sind neben Wohnungen diverser Grössen, verschiedene Büroräumlichkeiten, Lager und Technikräume, ein Restaurant, ein Parking mit einer Veloeinstellhalle und viel mehr untergebracht.

Die moderne Architektur lässt für den Mieterausbau lichtdurchflutete Grossraumbüros zu, in dem sich eine Vielzahl von Büroarbeitsplätzen befinden. Eine brandschutztechnische Herausforderung war, den im Rahmen des Grundausbaus festgelegten Brandschutzanforderungen gerecht zu werden und für den Mieterausbau abzugleichen. Der Ausbau fordert einen hohen Standard an die Materialisierung der Baustoffe und Bauteile und wird von Emch+Berger AG Bern in der Qualitätsstufe Brandschutz QSS 2 brandschutztechnisch begleitet.

2017
2019

Mieterausbau Büronutzung

Die UBS Schweiz bezieht an der Aarbergstrasse in Biel auf drei Etagen neue Büroräumlichkeiten, welche grosszügig umgebaut wurden. Das bestehende Gebäude befindet sich unweit des Bahnhof Biel SBB und der Innenstadt, welche innert kürzester Zeit zu Fuss erreicht werden kann. Das Gebäude hat drei Untergeschosse, ein Erdgeschoss und sechs Obergeschosse. Im Gebäude sind neben Wohnungen, Büroräumlichkeiten, Lager und Technikräume auch ein zweigeschossiges Parking untergebracht.

Im Rahmen des Mieterausbaus wurden für die UBS Schweiz neue, lichtdurchflutete Grossraumbüros geschaffen, in denen sich eine Vielzahl von Büroarbeitsplätzen befinden. Im Erdgeschoss steht den Mitarbeitenden neu ein Restaurant zur Verfügung. Eine brandschutztechnische Herausforderung war, den Betrieb für die übrigen Mieter und Bewohner unter laufendendem Betrieb und erheblichen Eingriffen im Bestandesbau aufrechtzuerhalten und jederzeit die Sicherheit gewährleisten zu können. Weiter mussten im Rahmen des Mieterausbaus verschiedenen brandschutztechnische Mängel behoben werden. Der Ausbau wurde von Emch+Berger in der Qualitätsstufe Brandschutz QSS 1 brandschutztechnisch begleitet.

2013
2014

Hafen BeauRivage, Bielersee

Mit der Realisierung der Wohnüberbauung BeauRivage wurde der bestehende, schlecht geschützte Bootshafen durch einen modernen Kleinboothafen für 43 Boote bis zu einer Grösse von 12 m x 4 m und Gästeplätzen ersetzt. Das bewilligte Projekt konnte bezüglich Konzept des Hafenabschlusses mit Spundwänden nicht überzeugen. So wurde die Emch+Berger AG Bern mit der Überarbeitung der Tragkonstruktion der Molen und der Realisierung des gesamten Hafens inklusiv Ausrüstung mit Schwimmstegen (Poralux) beauftragt. Dank einem markanten Unterwasseraushub weist der Hafen eine minimale Wassertiefe von 1.50 m bei Niederwasserstand auf. Berücksichtigt wurden für die Ausrüstung der Bootsplätze die Wasserspiegelschwankungen von bis zu 2.50 m.


Für die Molen und den Wellenschutz wurde ein Konzept mit massiven Spundwandkasten und dazwischen liegenden leichteren Spundwänden gewählt. Wegen der geforderten Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit wurde die westliche Mole mit vorfabrizierten Betonelementen realisiert. Diese enthalten die Kabelkanäle für die Beleuchtung, sowie die Strom- und Wasseranschlüsse bei den Bootsplätzen. Sämtliche Materialtransporte, Wasserbau- und Spezialtiefbauarbeiten erfolgten mit Hilfe von Lastkähnen und Pontons vom Wasser aus.

2015
2018

Instandsetzung Alte Suon - Fassungen

Die Alte Suon führt Wasser aus dem Milibach im Ginalstal (Gemeinde Unterbäch) über ~12 Kilometer über Bürchen bis nach Zeneggen. Die Gemeinden Bürchen und Zeneggen dürfen aus dem Milibach Wasser für die Bewässerung ihrer Felder entnehmen. Die bestehende Fassung am Milibach war in einem sehr schlechten Zustand und die festgeschriebenen Öffnungsgrössen für Entnahme des Bachwassers waren nicht mehr gegeben, so dass ein Neubau hier notwendig wurde. Beim grossen und kleinen Löübbach gibt es Schachtbauwerke, die Wasser aus den Bächen der Suon zuführen. Diese Schächte waren sanierungsbedürftig. Beim Ronbach gab es bisher kein Fassungsbauwerk, das Bachwasser der Suon zuführt. Auch war dort die Möglichkeit den Wanderweg neben der Suon zu nutzen sehr schlecht. Mit der Neuerstellung dieses Bauwerks am Ronbach soll so Abhilfe geschaffen werden.

Zwischen den beiden Löübbächen gibt es einen ca. 14 m langen Abschnitt, wo die Suon über einen Abgrund geführt werden muss. Bisher war hier eine eher provisorische Lösung vorhanden. Hierfür wurde eine Stahlfachwerkbrücke erstellt.

2018
2018

Böschungssicherung Ringgenberg

Im Streckenabschnitt Interlaken – Brienz der Zentralbahn kommt es zwischen KM 69.5 bis KM 72.0 häufig zu Stein- und Blockschlag. Damit das von der Zentralbahn angestrebte Schutzniveau erreicht werden kann, waren Schutzmassnahmen notwendig.

Die Böschung befindet sich unmittelbar beim Gleisbereich, welcher für die Arbeiten lediglich minimal in Anspruch genommen wurde, damit die gleichzeitig getätigten Sanierungsarbeiten im Gleisbereich nicht gestört wurden.

Im Rahmen des Projekts wurden bestehende Gefahrenbeurteilungen geprüft, Schutzmassnahmen definiert, dimensioniert, ausgeschrieben und ausgeführt.

2018
2018

Sofortmassnahmen Unwetterschäden

Das Unwetter im Januar 2018 hatte im Gemeindegebiet von Visperterminen eine Vielzahl von Schäden zur Folge. Die ergiebigen Niederschläge führten zu diversen Hangrutschen, überfluteten Bächen, verstopften Bachdurchlässen und Schäden an den Flurstrassen.

Im Rahmen von Sofortmassnahmen wurde die Bestandaufnahme und die Massnahmendefinition inkl. Kostenschätzung durchgeführt. Unter hohem Zeitdruck konnten sämtliche prioritären Massnahmen termingerecht umgesetzt werden. Neben der Instandstellung der Hangrutsche und Flurstrassen wurden mehrere Hochwasserschutzmassnahmen von Seitenbächen realisiert.

2015
2019

KW CPMP - Revitalisierung Schmelzibach

Das im 1948 in Betrieb genommene Wasserkraftwerk Chapfensee-Plons muss erneuert werden. Zusätzlich zum Ersatz der alten Druckleitung wird das Kraftwerk auf ein vierstufiges Wasserkraftwerk Chapfensee-Plons und Mädems-Parmort (CPMP) mit einer mittleren jährlichen Energieproduktion von 26.9 GWh erweitert.

Im Rahmen des Projekts wird unter anderem der heutige Schmelzibach im Bereich unterhalb der Zentrale Plons aufgewertet. Die Revitalisierung des Schmelzibachs und die Alimentation des Schmelzibachs bringt eine wesentliche ökologische Aufwertung in diesem Gebiet.

2015
2019

KW CPMP - Fassung Cholschlagerbach

Das im 1948 in Betrieb genommene Wasserkraftwerk Chapfensee-Plons muss erneuert werden. Zusätzlich zum Ersatz der alten Druckleitung wird das Kraftwerk auf ein vierstufiges Wasserkraftwerk Chapfensee-Plons und Mädems-Parmort (CPMP) mit einer mittleren jährlichen Energieproduktion von 26.9 GWh erweitert. Im Rahmen des Projektes wird unter anderem die heutige Fassung des Cholschalgerbachs komplett erneuert. Neben der Fassung wird ein Einlaufkanal, ein Überleitkanal, ein Einlauf- & Auslaufbauwerk inkl. Sandfang, Spülkanal und Unterwasserkanal sowie diverser Arbeiten im heutigen Bach wie Kolkschutz, Fischauffangwanne, etc. ausgeführt.

2011
2015

Hochwasserschutz Täschbach

Das letzte grosse Murgangereigniss des Täschbachs 2001 führte im Dorf zu beträchtlichen Schäden. Aufgrund dieses Murgangereignisses erfolgte eine Überprüfung des Hochwasserschutzkonzeptes. Darin wurden die Ereignisszenarien detaillierter untersucht, die Gefahrenkarte überarbeitet und unterschiedliche Varianten für Schutzmassnahmen entworfen. Im Jahr 2011 wurde die Emch+Berger AG beauftragt, das Hochwasserschutzprojekt Täschbach zu bearbeiten. Darin sollten Alternativvarianten auf Stufe Vorstudie ausgearbeitet werden.

Auf Stufe Vorprojekt wurde der Ausbau des Geschiebesammlers Chi und ergänzende Massnahmen im Unterlauf, sowie die Variante Gerinneaufweitung Täschbach ausgearbeitet und verglichen.

2014
2017

Instandsetzung Weg Schigarten

Im Ackernweg und einem Teil der Zumoberhausstrasse und des Ibrichwegs mussten alle Werkleitungen (Trinkwasser, Oberflächen- und Abwasser, Gemeindeleerrohr und Beleuchtung) erneuert werden. Durch den Ackernweg verläuft ausserdem eine Suon, welche auf dem gesamten Abschnitt aus Hochwasserschutzgründen verrohrt geführt werden sollte. Damit diese Leitung im untersten Abschnitt nicht unter Druck gerät, wurde hier noch ein Druckbrecherschacht gesetzt. Die gesamten Randabschlüsse wurden erneuert, der Belag wurde vereinheitlicht aus Asphalt inkl. frostsicherem Aufbau und es wurden mehrere kleinere Stützmauern neu aus Beton erstellt. Ausserdem wurden kleine Korrekturen der Strassenbreiten vorgenommen, damit der Ackernweg und auch die Zumoberhausstrasse besser befahrbar sind.

2017
2018

Sanierung Werkleitungen, Etappen 1 & 2

Einige Infrastrukturleitungen und der Strassenoberbau in der Wierastrasse wurden saniert. Betroffen waren Abschnitte der Abwasser-, Oberflächen- und der Trinkwasserleitung, Elektroleitungen, sowie die Anschlüsse zu den privaten Parzellen und Einlauf- / Kontrollschächte. Es wurden ausserdem Randsteine neu gesetzt und ein Leerrohr für die Gemeinde neu verlegt. Der gesamte Strassenoberbau wurde neu asphaltiert, ein kleinerer Abschnitt wurde mit Betonsteinen belegt.

Die Wierastrasse liegt relativ zentral und bildet die Zugänge zu Kirche, Friedhof und dem Dorfkern. Dementsprechend musste während der gesamten Bauzeit darauf geachtet werden, die Zugänglichkeit und Zuwegung zu diesen zentralen Einrichtungen aufrecht zu erhalten und falls nötig Umleitungen auszuschildern. Der private Verkehr der dort lebenden Bevölkerung sollte so wenig wie möglich eingeschränkt werden. Die Baumassnahme wurde daher in mehreren Etappen ausgeführt – fortlaufend wurden die Werkleitungen, Schächte und die Fundationsschicht, sowie zumindest die Tragschicht eingebaut. Der vorgesehene Terminplan konnte eingehalten werden. Die Bauarbeiten wurden im Oktober 2018 abgeschlossen.

2018
2018

Sanierung Turnhallenboden

Aufgrund unkontrollierten Feuchtigkeitseintritten wies der Bodenbelag der Turnhalle augenscheinliche Schäden in Form von Ablösungen und Aufwölbungen auf. Zwecks Werterhaltung und für eine gefahrlose Benutzung der Turnhalle wurde daher der Turnhallenboden ausgewechselt.

Um künftige Schäden infolge Wassereintrag zu vermeiden, stellten die Abdichtung und die Entwässerung von anfallendem Hangwasser zentrale Punkte im Sanierungskonzept dar. So wurde neben einer vollflächigen Abdichtung zusätzlich eine Drainageleitung unterhalb der Betonbodenplatte eingelegt.

In Zusammenarbeit mit Fachspezialisten wurde der neue Bodenaufbau so konzipiert, dass sämtliche Anforderungen hinsichtlich der erwarteten Mehrzwecknutzung erfüllt wurden.

2016
2019

Wohnsiedlung Heimat

Die Wohnsiedlung besteht aus drei 6-stöckigen Gebäuden, wobei zwei davon auf einem gemeinsamen Untergeschoss (UG) fundiert sind. Im UG sind neben einer Parkhalle mit über 50 Parkplätzen die Technikräume sowie zwei Schutzräume angeordnet. Die Dimensionierung und Ausführung der Schutzräume wurde gemäss Technischer Weisung TWK 2017 vom BABS durchgeführt.

Infolge der unregelmässigen Anordnung der vertikalen Abstützungen zwischen UG und den oberen Stockwerken wird die vertikale Lastabtragung über entsprechend dimensionierten Unterzüge sichergestellt. Die Erdbebensicherheit wird mit innenliegenden Scheiben gewährleistet.

2017
2019

Scintilla AG in St. Niklaus

Die Robert Bosch AG erweitert im Standort St. Niklaus ihre Produktionsstätte. An ein bestehendes Gebäude wird ein Anbau als 2-geschossiges Fertigungsgebäude mit rund 3'700 m2 Nutzfläche erstellt. Eine spätere Aufstockung eines weiteren Geschosses mit rund 1'300 m2 Nutzfläche soll möglich sein.

Infolge der Nähe zu den Nachbargebäuden kam nur eine Baugrubensicherung in Form einer 80 m langen und bis zu 8 m hohen Nagelwand in Frage. Dank der Wasserhaltung blieb die Baugrube während der gesamten Bauzeit in trockenem Zustand. Die Erdbebeneinwirkungen werden von Betonscheiben übernommen und mittels entsprechend ausgebildeten Streifenfundamenten in den Baugrund übertragen. Eine weitere Herausforderung während dem Bau stellte die angrenzende Vispa sowie die Aufrechterhaltend des Betriebs der Scintilla AG dar.

2013
2016

SBB-Bahnhof Leuk

Infolge mangelhaften Zustands und teils verschobenen Perronwinkeln mussten die beiden Perrons 1 und 2 im Bahnhof Leuk ersetzt werden. Das Perron 1 (412 m Länge) und das Perron 2 (407 m Länge) sind komplett neu erstellt worden, indem die Perronwinkel inkl. Hinterfüllung, Kofferung und Belag 1:1 ausgetauscht wurden. Bei den Perronenden wurden die bestehenden Perronwinkel durch neue Ortbeton-Stützmauern ersetzt.

Sämtliche Arbeiten für den Ersatz der Perronwinkel wurden in Nachtarbeit ausgeführt. Während zwölf Wochen und mit zeitweise zwei Equipen konnten die über 800 m Perronwinkel in der Nacht termin- und fachgerecht abgebrochen und durch neue Elemente ersetzt werden.

2015
2018

Gletschersand-Brücke

Die durch Hochwasser zerstörten Vorgängerbauwerke im Gletschersand (Grindelwald) wurden durch die schweizweit erste Holz-UHFB-Verbundbaubrücke ersetzt. Die 40 m lange Fussgängerbrücke führt als Teil eines Hauptwanderweges in eleganter Bogenform über die Schwarze Lütschine am Fuss des Oberen Grindelwaldgletschers.

Durch diverse Optimierungen und Vorfabrikation konnte die Brücke nach dem «Baukasten-Prinzip» innert kürzester Zeit erstellt werden.

Die Verwendung von Ultra-Hochleistungs-Faserbeton (UHFB) in Verbindung mit Brettschichtholzträgern brachte zahlreiche Vorteile mit sich. Der innovative UHFB überzeugt nicht nur durch seine mechanischen Eigenschaften, sondern ist zudem wasserundurchlässig und übernimmt daher neben der statischen Funktion auch die Brückenabdichtung. Um die UHFB Menge möglichst gering zu halten, wurde, wo möglich, der Querschnitt mit «Füllholz» aufgefüllt. Damit konnten Materialverbrauch und Ökobilanz weiter optimiert werden.

Die rutschfeste Oberfläche wird durch eine Splitt-Schicht gebildet, welche direkt in den UHFB eingestreut wurde. So konnte ein fliessender Übergang vom Wanderweg auf die Brücke geschaffen werden. Dadurch und durch die moderne Umsetzung historischer Bogenformen integriert sich die Brücke ideal in die eindrückliche Berglandschaft.

2012
2018

APZ Zollikofen

In Zollikofen entstand ein Alters- und Pflegeheim. Im Untergeschoss sind Lager und Technikräume sowie eine Einstellhalle mit 67 Plätzen untergebracht. Im Erdgeschoss befinden sich Laden- und Verkaufsflächen. Ab dem 1.OG sind 163 Zimmer und 54 Wohnungen realisiert worden.

Die Ver- und Entsorgung beinhaltete folgende Arbeiten:
- Abwasserentsorgung im Trennsystem
- Werkleitungserschliessung Elektro, Wasser, Telekommunikation
- neue Trafostation im Gebäude
- Koordination mit Erdsondenleitungen
- Koordination mit Fachplaner

HWS Boedeli
2010
2018

Hochwasserschutz Bödeli

Im Jahr 2005 führte ein Hochwasserereignis zu enormen Schäden an Gebäuden, Infrastruktur und Kulturland im Raum Interlaken. Nach diesem Hochwassererignis wurde ein zukunftsgerichtetes, generelles Hochwasserschutzkonzept für das Bödeli entwickelt.

Mit dem Teilprojekt 4 wurden die Schutzdefizite im Siedlungsgebiet von Bönigen behoben:
Die Gerinnekapazität der Lütschine wurde durch seitlichen Abtrag von 150m3/s auf 250 m3/s vergrössert. Gleichzeitig wurden die schadhaften Ufer neu aufgebaut und die Fundationstiefe der Ufersicherungen auf die unterschiedlichen Bewirtschaftungsszenarien im Deltabereich angepasst. Die neuen Uferbereiche wurden, soweit möglich, naturnah und rau ausgebildet. Um die Zugänglichkeit für den Gewässerunterhalt zu verbessern, wurde auf der linken Seite ein durchgehender Unterhaltsweg eingeplant. Speziell: eingeschränkten Platzverhältnisse, aufgrund der Lage des Projektperimeters im dicht bebauten Siedlungsgebiet von Bönigen

2012
2019

Hochwasserschutz Ulmiz

In der Gemeinde Ulmiz treten entlang der Bibera regelmässig Überschwemmungen auf. Emch+Berger hat diesbezüglich die Gefahrenkarte Wassergefahren erarbeitet. Nach deren Fertigstellung wurde durch Emch+Berger ein Hochwasserschutzprojekt erstellt.

Dieses sieht vor, die Kapazität des Gerinnes der Bibera zu erhöhen. Es soll ein grösserer Abflussquerschnitt ausgehoben, sowie eine Brücke neu gebaut werden. Gleichzeitig soll der gesamte Gewässerraum der Bibera ökologisch aufgewertet werden. So sollen neue Hecken und Feldgehölze gepflanzt werden. Das Gerinne wird durch den Einbau von unterschiedlichen Strukturelementen in der Sohle ökologisch aufgewertet und die aquatische Längsvernetzung wird durch den Rückbau eines bestehenden Wehrs wiederhergestellt.

Da das Projekt einen grossen Eingriff in den Boden vorsieht, wurde frühzeitig eine bodenkundliche Baubegleitung in die Planung einbezogen.

2017
2018

Studien für die Appenzeller Bahnen

Ideenstudie neuer Bahnhof Gais:
Im Rahmen dieser Studie wurden verschiedene Varianten für eine mögliche Verschiebung des Bahnhofs Gais untersucht. Gegenwärtig treffen zwei Bahnstrecken beim Bahnhof Gais aufeinander. Zwei Standorte wurden für die Verschiebung des Bahnhofs in Betracht bezogen. Es wurde dabei untersucht, wie die beiden Strecken weiterhin aufrechterhalten werden können und die Infrastruktur im Hinblick auf Fahrplan, Umsteigebeziehungen und Fahrkomfort verbessert werden kann. Mögliche Lösungsansätze für eine bessere Erschliessung des umliegenden Gebiets mit Bussen wurden ebenfalls aufgezeigt.

Machbarkeitsstudie Gleisverlegung Gonten:
In der Gemeinde Gonten und im umliegenden Gebiet kreuzen sich die Kantonsstrasse und die Bahnstrecke mehrfach. Die daraus resultierenden Bahnübergänge führen zu Rückstaus auf der Kantonstrasse. Ziel der Studie war daher mit einer möglichen Verlegung der Bahnstrecke eine Reduzierung von Kreuzungen zwischen der Kantonstrasse und der Bahnstrecke zu erreichen. Hierbei wurden drei Varianten erarbeitet, wobei eine mögliche Abtauschung der Bahnstrecke mit der Kantonstrasse sowie möglichen Verlegungen der Bahnstrecke südlich der Gemeinde betrachtet wurden. Die strassenbaulichen Auswirkungen wurden bei jeder Variante aufgezeigt.

2017
2021

Umbau Bahnhöfe und Gleisanlage Biberist Ost + Gerlafingen

Die Bahnhöfe Biberist Ost und Gerlafingen befinden sich an der Bahnstrecke Solothurn-Burgdorf. Sie sind die letzten verbliebenen Handweichenbahnhöfe auf dem Netz der BLS. Die Bahnhöfe werden noch vor Ort durch Personal bedient, stellen ein Sicherheitsrisiko dar und entsprechen nicht den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG). Mit dem Ersatz der veralteten Signalanlagen durch ein fernsteuerbares Stellwerk wird dieses Sicherheitsrisiko behoben und der personelle Aufwand dank der Fernsteuerung reduziert.

Die beiden Bahnhöfe sollen behindertengerecht ausgebaut werden. Dabei werden die Hausperrons auf P55 erhöht und auf eine Perronnutzlänge von 150 m erweitert. In Biberist Ost entsteht ein neues Technikgebäude mit einem gemeinsamen Stellwerk. Um die Kreuzungsmöglichkeiten zu verbessern, wird die bestehende Gleisanlage (Unter-/Oberbau, Entwässerung), Fahrleitungs- und Signalanlage sowie die Werkleitungsanlage ausgebaut. Zusätzlich wird die Linienführung angepasst, was einen Ersatz der Fabrikkanalbrücke zur Folge hat.

2014
2016

MFH Mühledorfstrasse 21/23/25/27/29, Bern

Das Mehrfamilienhaus an der Mühledorfstrasse wurde einer Komplettsanierung unterzogen. Dabei wurden die Wohnungsgrundrisse teilweise angepasst und die Nutzung der bestehenden Balkone angepasst, sodass neue Balkone angehängt wurden konnten. Die bestehende Fassade wurde mittels Anker befestigt, so dass die neue, vorgehängte Fassade an den Elementen befestigt werden konnte.

Im Gebäudeinnern wurden die HLESK-Installationen und Verrohrungen den aktuellen Normen angepasst und neu verlegt. Dies führte dazu, dass eine enge Koordination der Leitungsführung und den statischen Möglichkeiten für Aussparungen benötigt wurde. Für die statischen Anpassungen an den Balkonen und den Wohnungsgrundrissen mussten effiziente Lösungen gesucht werden, welche auf die filigrane und optimierte Modulbauweise des Gebäudes abgestimmt werden mussten. Im Zuge des Projekts wurde ebenfalls eine Erdbebenüberprüfung des Gebäudes durchgeführt.

2013
2015

Mehrfamilienhaus Stapfenstrasse 51/53/55, Bern

Das Mehrfamilienhaus an der Stapfenstrasse wurde einer Komplettsanierung unterzogen. Dabei wurden die Wohnungsgrundrisse teilweise angepasst und die Nutzung der bestehenden Balkone soweit optimiert, dass neue Balkone angehängt werden konnten. Die bestehende Fassade wurde mittels Anker befestigt, sodass die neue, vorgehängte Fassade an den Elementen befestigt werden konnte.

Im Gebäudeinneren wurden die HLESK-Installationen und Verrohrungen den aktuellen Normen angepasst und neu verlegt. Dies benötigte eine enge Koordination der Leitungsführung und statische Möglichkeiten für Aussparungen. Für die statischen Anpassungen an den Balkonen und den Wohnungsgrundrissen mussten effiziente Lösungen gesucht werden, welche auf die filigrane und optimierte Modulbauweise des Gebäudes abgestimmt werden mussten. Im Zuge des Projekts wurde ebenfalls eine Erdbebenüberprüfung des Gebäudes durchgeführt.

2018
2021

Stellwerkersatz Düdingen - Schmitten

Die Bahnhöfe Düdingen und Schmitten befinden sich an der hoch frequentierten SBB Linie zwischen Fribourg - Bern. Die Teilstrecke Fribourg - Schmitten ist zurzeit der einzige Bereich auf der Linie Lausanne - Bern in welchem die Strecke nicht banalisiert ist. Die Relais Stellwerke Domino 55 aus den Jahren 1963 (Düdingen) und 1969 (Schmitten) sind heute noch in Betrieb und erreichen das Ende ihrer Nutzungsdauer. Der Neubau zweier elektronischer Stellwerke (Elektra 2) inkl. Aussenanlagen wird einerseits die in die Jahre gekommenen bestehenden Stellwerke ablösen und gleichzeitig die Kompatibilität der verschiedenen Stellwerke auf der Linie 250 gewährleisten.

Das Projekt umfasst den Neubau von einem Stellwerkgebäude in Düdingen und einem in Schmitten. Für das Stellwerk Düdingen mit einer Grösse von 24 m x 6.50 m sind Stützmauern und Umgebungsanpassungen sowie Parkmöglichkeiten vorgesehen.
Das Stellwerkgebäude in Schmitten mit den Abmessungen von 21 m x 6. 50 m umfasst zusätzlich eine Stützmauer und eine temporäre Nagelwand.
Alle Sicherungsanlagen im Projektperimeter werden abgebrochen und Haupt- und Nebensignale inkl. Kabelerschliessung neu gebaut.

2015
2017

Comet AG, Flamatt

Der Erweiterungsbau HER12 der Comet AG schafft rund 20'000 m2 zusätzliche Produktionsfläche bei einem Budget von 60 Mio. CHF. Langfristig werden so 250 neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Neubau entsteht angrenzend an das bestehende Gebäude HER10 auf einer Fläche von ca. 70 x 70 m und enthält ein Untergeschoss (E0), drei Produktionsgeschosse (E1,E2,E3) sowie ein Dachgeschoss (E4). Die Aussenflächen der Gebäude werden hauptsächlich als Verkehrsflächen und zur Anlieferung bzw. für den Materialumschlag genutzt.

Das Dachgeschoss und die Vordächer sind mit einer Stahlbaustruktur ausgebildet. Die Betondecken über E0, E1 und E2 haben eine Stärke von 48 cm und die Decke über E3 eine Stärke von 42 cm. Die Lasten gehen durch die rechteckigen, vorfabrizierten Betonstützen, die zwei Betonkerne und die Wandscheiben auf die Fundation herunter. Im Untergeschoss liegt die Decke am Rand auf den Aussenwänden. Die Bodenplatte hat eine Stärke von 35 cm bzw. 40 cm bei den Absätzen und liegt auf den Pfahlbanketten. Infolge der hohen Lasten in den Produktionsgeschossen ist das Gebäude auf Pfählen fundiert. Die Pfähle sind in die Molasse eingebunden. Die Baugrubensicherung wurde mittels bis zu 4 m auskragenden Spundwänden erstellt.

2017
2020

Modernisierung Neumarkt 2-3

Im Zuge der Revitalisierung und des Umbaus des Gebäudes Neumarkt 2-3 in Brugg wurde die Emch+Berger AG Bern mit der Fachplanung und den Gutachtertätigkeiten im Bereich der Tragkonstruktion beauftragt. Währende den Bauarbeiten wurde die bestehende Tragkonstruktion einer gründlichen Prüfung unterzogen. Das bestehende Gebäude wurde auf seine Erdbebensicherheit und die Integrität seiner tragenden Struktur beim Durchstanzen der Betonstützen und unter Brandlast geprüft. Im Gebäude wurden mehrere Umbauten und die entsprechenden statischen Massnahmen geplant. Die neue Gebäudetechnik brachte eine erhöhte Anzahl von Leitungen in das Gebäude. Die Deckenplatten mussten mehrmals durchbrochen und ausgeschnitten werden.

Aufgrund der komplexen Planung im laufenden Betrieb entschied sich das Projektteam für die 3D-Koordination. Die Fachmodelle waren alle 3D-Modelle und wurden mit dem Solibri-Modell-Checker koordiniert. Mit Hilfe der Sperrzonenmodelle des Bauingenieurs wurde von Anfang an eine Kollisionsprüfung der verschiedenen Disziplinen durchgeführt. Die Modellierung ermöglichte eine tiefere Koordination und Kommunikation zwischen den Teammitgliedern.

2017
2018

Überbauung Stiftung Aarhus, Gümligen

Die Emch+Berger AG Bern hat die Fachplanung eines Wohnhauses mit Arbeitsräumen für fünfzig Erwachsene mit Mehrfachbehinderung und hohem Pflegebedarf sowie einer Parkhalle mit 50 Parkplätzen in Gümligen übernommen. Die Projektierung wurde auf BIM-Ebene als Little-BIM-Pilotprojekt des Architekten gestartet. Das Projektteam arbeitete mit Hilfe der integrierten BIM-Projektplattform Aconex. Die Plattform ermöglicht die integrierte Kommunikation und den Modellaustausch der Fachplanenden. Die Fachmodelle wurden vom Architekten als BIM-Koordinator mit dem Solibri Model Checker abgestimmt und bereinigt.

Die Emch+Berger AG Bern hat in der frühen Phase der Projektplanung ein statisches Modell mit BIM-Austauschmöglichkeiten erstellt. In diesem Fall könnten die Modelle mit einer IFC-Datei zwischen Bauingenieur und Architekt ausgetauscht werden. Das Strukturmodell wurde später in der Ausschreibungsphase erstellt und diente der genauen modellbasierten Koordination der Fachplaner. Das Bewehrungsmodell wurde während der Ausführung kontinuierlich erstellt und daraus die notwendigen Bewehrungspläne abgeleitet.

2015
2022

Limmattalbahn

Das Limmattal gehört zu den am stärksten wachsenden Regionen im Raum Zürich. Die geplante Limmattalbahn soll einen Grossteil des zukünftigen Mehrverkehrs übernehmen und das Limmattal optimal erschliessen.
Mit insgesamt 27 Haltestellen auf der 13.4 km langen Strecke werden Altstetten sowie die Gemeinden Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen optimal miteinander verbunden.
Das Projekt der Limmattalbahn wird im Auftrag der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich und des Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau realisiert.

Für die Umsetzung dieses Vorhabens hat die INGE ZüriWest, bestehend aus den Firmen Emch+Berger AG Bern - ingenta - Enotrac - Signon, das Mandat der Projektleitung Bahntechnik. Das Mandat umfasst die Führung der Bahntechniklose Gleisoberbau, Energieversorgung, Fahrleitung, Kommunikationsanlagen, Haltestelleninfrastruktur sowie Kreuzung Schiene-Strasse. Für diese Lose wurde je ein Totalunternehmer beschafft, welche im Realisierungsprozess durch die INGE geführt werden. Somit werden günstige Voraussetzungen zur Einhaltung der Projektziele Leistung, Kosten, Termine geschaffen

2017
2018

Erweiterungsbau Produktionsgebäude St. Niklaus

2-geschossiger Stahlbetonskelettbau mit einer Abmessung von ca. 40x40m und aussteifenden Aussen- und Kernwänden. Die hohen Produktionsgeschosse erlauben im Bereich der Aufenthalts- und Umkleideräume den Einbau eines Zwischengeschosses. Die vorfabrizierten Stützen sind in einem Raster von 7.2mx7.2m angeordnet. Die tragende Bodenplatte weist unter den Stützen die statisch erforderlichen Fundamentverstärkungen auf. Westseitig verbindet ein unterirdischer Gang die Erweiterung mit den bestehenden Gebäuden. Die Fluchttreppe auf Seite Vispa wurde in Stahl erstellt. Damit auch das untere Produktionsgeschoss ausreichend mit Tageslicht belichtet ist, war südseitig eine bis zu 6m hohe Stützmauer erforderlich. Zur Erstellung der Baugrube war eine bis zu 8m hohe Nagelwand erforderlich.

Der Erdbebennachweis wurde nach den Vorgaben des Kantons Wallis erbracht. Mit dem Baugesuch wurde die Vorbemessung und Nutzungsvereinbarung gemäss den kantonalen Vorgaben eingereicht.

2017
2018

asm Kreuzungsstelle St. Katharinen

Mit dem STEP AS 2030/35 wird für die Aare Seeland mobil AG auf der Linie 413W, Solothurn-Oensingen, der Infrastrukturausbau Solothurn-Flumenthal auf 15-Min.-Takt ausgelöst.
Dadurch kreuzen die Züge im 15-Min-Takt neu in St. Katharinen. Zur Gewährleistung der Betriebsstabilität wird die Kreuzungsstelle in Richtung Feldbrunnen verschoben.
Das Bauvorhaben sieht eine neue Gleisgeometrie mit komplett neuer Weichenanlage, einer Doppelspurverlängerung und die Verschiebung der Kantonsstrasse vor. In diesem Zusammenhang wird ein ungesicherter Bahnübergang aufgehoben, sowie die Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) und die Trennung Schiene-Strasse realisiert. Im Strassenbereich werden die Rad- und Fusswege verbessert, Bushaltekanten erstellt und eine Einmündung in die Kantonsstrasse optimiert. An der Schnittstelle zur Stadtgrenze Solothurn grenzt das Projekt an den zukünftigen Ausbau der Baselstrasse.
Da dem Bauen im öffentlichem Raum in diesem Projekt eine wesentliche Rolle zukommt, wurde die Projektierung durch einen Landschaftsarchitekten sowie durch das Amt für Denkmalpflege begleitet.
An Informationsveranstaltungen wurden die betroffenen Gemeinde- und Kantonsgremien über den Planungsstand informiert.

Bahnhof Brenzikofen
2017
2022

Umbau Bahnhof Brenzikofen

Bahnhof Brenzikofen auf der Strecke Hasle-Rüegsau - Konolfingen wird stündlich vom Regio bedient und hat für den Güterverkehr und die Abstellung von Bau- und Unterhaltszügen eine hohe Bedeutung.

Die Gleisanlage entspricht nicht mehr dem Streckenkonzept der BLS und das Stellwerk ist veraltet. Weiter erfüllt die Perronanlage nicht die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG). Der Bahnhof Brenzikofen soll somit behindertenfreundlich umgebaut werden. Dabei wird ein neues Aussenperron mit 110 Meter Länge, 2 Meter Breite und mit einer Perronkante P55 erstellt. Um Platz für den neuen Perron zu schaffen, wird das Bahnhofgebäude komplett zurückgebaut. Im selben Rahmen werden die Gleisanlage (Unter-/Oberbau, Entwässerung), Fahrleitungs- und Signalanlage sowie die Werkleitungsanlagen umgebaut. Dies hat den Bau von zwei Stützmauern zur Folge.

Durch eine Flächenabdichtung und das Sanieren vereinzelter Abplatzungen an der bestehenden Personenunterführung wird deren Dichtigkeit weiterhin gewährleistet.

Die Emch+Berger AG Bern, als Gesamtleiter und Planer Tiefbau, ist vom Vorprojekt bis und mit Inbetriebnahme des Bahnhofes Brenzikofen bei der Projektierung und Planung mit dabei.

2017
2023

Sanierung Anschluss Bern Bümpliz – BIM-Pilotprojekt ASTRA

Der Autobahnanschluss Bern-Bümpliz ist ein wichtiger Anschlussknoten zwischen der Nationalstrasse A12 und dem städtischen Strassennetz im Westen der Stadt Bern. Der Zustand ist im ganzen Anschlussbereich in verschiedenen Punkten ungenügend.

Das Projekt bietet aber aufgrund der Verkehrssituation mit akzentuierten Morgen- und Abendspitzen, vielfältigen Verflechtungen der Verkehrsströme, den engen Platzverhältnissen und dem Alter der Anlagenbestandteile trotz der überschaubaren Ausdehnung vielfältige technische und ablaufbedingte Herausforderungen.

Das Projekt wurde vom ASTRA als Pilot für eine Umsetzung in einem BIM-Prozess ausgewählt.

Während in der Immobilienentwicklung schon verschiedene Projekte in der Schweiz nach der BIM-Methode umgesetzt wurden, fehlen solche Erfahrungen im Infrastrukturbereich noch weitgehend. Entsprechend sind die Anforderungen und Rahmenbedingungen an die zur Anwendung kommenden digitalen Modelle im Rahmen eines Pilotprojekts zu entwickeln.
Dies stellt sowohl für die Auftraggeberin als auch die Planer und Bauunternehmer eine zusätzliche Herausforderung in der Projektierung und Realisierung dar.

2016
2017

Sanierung Scheiteltunnel Susten

Der 325 m lange „Scheiteltunnel Susten" mit Erstellungsjahr 1945 befindet sich auf der Kantonsstrasse Nr. 11D Innertkirchen – Sustenpass auf der Passhöhe. Die bestehende Ortbetonschale im Scheiteltunnel Susten ist an diversen Stellen schadhaft und undicht. Insbesondere in den Betonierfugen (Blockfugen und Fuge Wände – Gewölbe) sind Wasserzutritte erkennbar, welche in den Wintermonaten auch zu Vereisungen führen.  

Es wurden von der Emch+Berger AG Bern verschiedene Sanierungsvarianten für Gewölbe und Fahrbahn erarbeitet und unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen (Beschränktes Lichtraumprofil, Wintersperren, Betrieb Passstrasse) und Kosten bewertet. 

Für die Kostenrechnung wurde eine Lifetime Cost Betrachtung erstellt, welche nebst den eigentlichen Sanierungskosten auch Folgekosten für Unterhalt und weitere Sanierungen über die volle restliche Nutzungsdauer des Bauwerks beinhaltet.

2017
2019

Direktverbindung Aarau-Zürich

Die Leistungsfähigkeit des Bahnnetzes zwischen Aarau und Zürich stösst langfristig an seine Grenzen und soll mittels einer neu zu erstellenden Direktverbindung erhöht werden. Der Bund hat die SBB beauftragt, anhand einer Konzeptstudie die technische Machbarkeit nachzuweisen und die Grobkosten zu ermitteln. Die Linienführung des ca. 30 km langen Tunnelsystems wird unter Berücksichtigung verschiedener politischer, technischer, betrieblicher und baulicher Bedingungen sowie Sicherheits- und Umweltaspekten evaluiert. Insbesondere werden die Fragestellungen zum Grundwasserschutz, Zugriffspunkte, Geotechnik, Energieverbrauch/Traktion und Sicherheit vertieft analysiert.

Die neue Tunnelanlage wird in den Portalbereichen an die bestehende Bahninfrastruktur angebunden, im Raum Zürich zwischen dem Bahnhof Altstetten und dem HB Zürich. Für die Erstellung der erforderlichen Rampen und Brücken mitten in der sehr stark frequentierten Gleisanlage Altstetten ist eine minutiöse Planung erforderlich. Am Westportal wird neben einer umwelt- und wildtierfreundlichen Ausgestaltung auch eine Aufwärtskompatibilität Richtung Westen überprüft.

N5 Westumfahrung Biel, Anschluss Bienne-Centre
2014
2020

N5 Westumfahrung Biel, Anschluss Bienne-Centre

Die Westumfahrung von Biel schliesst zusammen mit dem 2017 in Betrieb gegangenen Ostast eine der letzten Lücken im schweizerischen Nationalstrassennetz, die Verbindung der N5 zwischen Solothurn / Luterbach und Yverdon-les-Bains. Sie stellt zudem die Verbindungen zur N16 Transjurane und zur T6 Biel-Bern her.

Der Anschlussbereich Bienne-Centre verbindet die Stadtebene im Bereich des Bahnhofs Biel mit dem neuen Nationalstrassenteilstück der N05. Der mitten in der Stadt Biel auf drei Fahrebenen ausgelegte Anschluss befindet sich zwischen den beiden Tunnelportalen City und Weidteile, welche rund 300 m auseinanderliegen. Im offenen Abschnitt Bienne-Centre liegt die Autobahn bis 17 m unter bestehendem Terrain. Das dreistöckige Anschlussbauwerk besteht aus einem Anschlusskreisel auf dem mittleren Niveau und der darüberliegenden Salzhausstrasse auf Stadtniveau. Zwei rund 100 m lange Rampen verbinden den mittleren Kreisel mit dem städtischen Strassennetz. Die nach Norden verlaufende Verbindungsrampe unterquert dabei die SBB-Bahnhofseinfahrt und bedingt einen Ersatzneubau der bestehenden Strassenunterführung, welche als dreifeldrige Rahmenkonstruktion mit Hilfe von Deckelbauweise/Hilfsbrücken ausgebildet werden soll.

Visualisierung Vogelperpektive Überbauung Vierfeld
2018
2030

Arealentwicklung Vierer- und Mittelfeld, Bern

Das Areal Viererfeld und Mittelfeld hat eine Gesamtfläche von rund 190’000 m2 und befindet sich 2 km nördlich vom Bahnhof Bern an bevorzugter Lage am Aarehang. Durch die gute Anbindung an das städtische Netz für Langsamverkehr, den öffentlichen Verkehr und den motorisierten Individualverkehr verfügt das Areal über optimale Voraussetzungen für die Entwicklung zu einem neuen Stadtquartier. 
Mit der Überbauung des Areals Viererfeld und Mittelfeld sollen neue Wohnungen für rund 3000 Einwohner geschaffen werden, wobei die Architektur soziodemographische Durchmischung fördern soll. Nebst dem Wohnen ist auf dem Areal auch Raum für Gewerbe, Versorgungs- und Dienstleistungseinrichtungen sowie eine Schule vorgesehen.
In einem städtebaulichen Wettbewerb und der darauffolgenden Masterplanung wurden verbindliche Grundlagen für die Gestaltung der Baufelder, Freiräumen und die Erschliessung erstellt.     
Die Realisierung einer ersten Bauetappe erfolgt nach aktueller Planung ab 2025. 

2015
2018

Verbindungsleitung CSL Behring

Die Wahl der Linienführung im innenstädtischen Bereich, durch den bestehenden Speicherkanal im Wankdorf und einem fast vergessenen Stollen macht dieses Projekt einzigartig. Die Leitung wurde im offenen Graben, mittels Spülbohrungen, Pressbohrungen und durch Montage an der Stollenwand und Stauwehrkonstruktion erstellt. Für den Bau der Leitung wurden unterschiedliche Schweisstechniken und Prüfverfahren angewendet. Zudem kamen spezielle Armaturen wie Be- & Entlüftungsventile und Axial Kompensatoren zum Einsatz.


Die Leitung quert im Stadtgebiet sehr viele verschiedene Parzellen. Dadurch war eine intensive Koordination mit den diversen Landeigentümern, den städtischen und kantonalen Fachstellen, den Verkehrsbetrieben sowie den beiden Bauherrschaften während der Planung und Realisierung notwendig. Emch+Berger AG Bern schaffte es, alle die Vorgaben zu koordinieren und das Projekt für die beiden Bauherrschaften termin-, kosten- und qualitätsgerecht für die IBN im Sommer 2018 bereit zu stellen.

Tonende Fluh
2017
2017

Hauptinspektion Tunnel Kantonsstrasse Nr. 6

Regelmässige Inspektionen bilden die Grundlage um die langfristige Entwicklung des Zustandes eines Bauwerks festzustellen. Ziel der Inspektionen ist es, den Zustand des Bauwerks durch gezielte, in der Regel visuelle, Untersuchungen festzustellen (Zustandserfassung) und zu bewerten (Zustandsbewertung). Anhand der Zustandsbewertung kann das Bauwerk mit vorherigen Inspektionen verglichen und allenfalls mögliche Sanierungsmassnahmen erarbeitet werden.

Im Rahmen der Hauptinspektion 2017 wurden 9 Objekte (Tunnel und Galerien) auf den Kantonsstrassen zwischen Innertkirchen und Guttannen sowie Merligen und Unterseen im Berner Oberland einer Inspektion unterzogen. Inspiziert und bewertet wurden einerseits die Verkleidung (Tunnelgewölbe, roher Fels, Spritzbeton etc.) und die Portale, aber auch die Bankette und die Fahrbahn inkl. Entwässerung. Aufgrund der festgestellten Schäden wurde den verschiedenen Bauteilen eine Zustandsklasse zugeteilt und die festgestellten Schäden in einer Fotodokumentation festgehalten. Bei stärkeren Schäden wurden zudem mögliche Sanierungsmassnahmen vorgeschlagen. Die Endergebnisse wurden auch in KUBA DB erfasst.

2018
2019

Wilteroltigen Oberdorf

Ein grosser Teil des Wasserversorgungsnetzes der Gemeinde ist über 90 Jahre alt und Leitungsbrüche verursachen hohe Reparaturkosten. In Kooperation mit der WAGROM wird in der 2. Etappe im Oberdorf der Ersatz der Wasserleitung realisiert. Im Weiteren werden die Hausanschlüsse sowie die Hydranten ersetzt resp. angepasst.

In Zusammenhang mit dem Wasserleitungsersatz wird ein Trennsystem eingeführt. Dies erfordert, dass über die gesamte Länge der Wasserleitung eine neue Regenabwasserleitung verlegt wird. Somit kann der heutige Rückstau bei Starkregen in die privaten Liegenschaften künftig verhindert werden.

Ebenfalls im Projekt vorgesehen ist die Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung. Parallel dazu wird die BKW die bestehende Freileitung aufheben. Dazu werden im Projektperimeter neue Elektrotrassen verlegt.

Modellbild
2017
2020

STEP AS 2035 Brüttenertunnel

Um die steigende Nachfrage auf dem Bahnkorridor Zürich – Winterthur abdecken zu können, plant die SBB im Rahmen des Ausbauschritts 2035 (STEP AS 2035) den Brüttenertunnel. Mit dem aus zwei Einspurröhren bestehenden Tunnel wird eine Untertageverbindung zwischen Dietlikon, Bassersdorf und Töss geschaffen. Im Raum Mülberg werden die Linien aus Bassersdorf und Dietlikon in einem untertägigen Verzweigungsbauwerk niveaufrei zusammengeführt, von wo aus diese weiter in Richtung Winterthur verlaufen. Dabei entsteht zusätzlich ein untertage liegendes Kreuzungsbauwerk im Bereich von zwei sich mit geringer Überlagerung kreuzenden Tunnelröhren. Der geplante Vortrieb des gesamten Tunnelsystems erfolgt dabei sowohl mittels konventioneller Bauweise als auch mittels einer Tunnelbohrmaschine.

Die Emch+Berger AG Bern wurde zusammen mit den IG-Partner zur Erarbeitung des Vorprojektes beauftragt. Dieses beinhaltet u.a. die Entwicklung eines BIM-Modells des gesamten 8 km langen zweiröhrigen Tunnels, inklusive Modellierung der Querschläge, Bahntechnikgebäude und Portalbauwerke.

2011
2015

Neubau Reservoir Blattbach

Das bestehende Reservoir beim Blattbach aus dem Jahr 1954 erfüllt die Anforderungen an die Löschreserve nicht mehr und ist in einem sehr schlechten Zustand. Um die Versorgungs- und Sicherheitsanforderungen weiterhin gewährleisten zu können, wird ein neues Reservoir im Zweikammersystem als Durchlaufbehälter gebaut. Gleichzeitig werden alle Zu- und Ableitungen im Projektperimeter neu gebaut, was eine Querung unter dem MGB-Trasse erforderte.

2015
2016

Neubau Trinkwasserkraftwerk Chräjubiel

Das Wasser der Quellgruppe „Rigi“ und der Quellen „Mere“ soll über neue Transportleitungen den drei Verbundgemeinden Brig-Glis, Ried-Brig und Termen zur Verfügung gestellt werden. Die EnBAG Kombiwerke AG nutzt das Gefälle zur Erzeugung von elektrischer Energie. Diesbezüglich wurde eine Haupttransportleitung DN 300 ab Nordportal Schallbergtunnel neu erstellt und gleichzeitig eine Zentrale beim Reservoir Chräjubiel zur Trinkwasserturbinierung gebaut.

Die Zentrale Chräjubiel wurde so konzipiert und realisiert, dass das neue Gebäude leicht versetzt direkt über dem bestehenden Reservoir Chräjubiel zu liegen kommt. Mit dieser Variante konnte eine optimale Weiterleitung des turbinierten Wassers ins Reservoir, eine wirtschaftliche Verbindungsleitung Richtung Gästerna und eine optisch ausgezeichnete Integration in die Umgebung umgesetzt werden.

Parallel zum Neubau wurden im bestehenden Reservoir die SUVA-Konformen Anforderungen umgesetzt, die Sanitärinstallationen und Armaturen angepasst bzw. teilweise ausgewechselt sowie die beiden Wasserkammern instandgesetzt.

2014
2016

Neubau Trinkwasserkraftwerk Rigi - Undri Eist

Das Trinkwasserkraftwerk Rigi dient dazu, das Wasser der oberen Rigiquellen und der Merequellen hydroelektrisch nutzen zu können. Dazu ist der Bau einer neuen Druckerzeugungskammer und einer Zentrale inkl. der elektromechanischen Einrichtungen vorgesehen. Im gleichen Zug wird die teils mehr als hundert Jahre alte Trinkwasserleitung erneuert und als Trinkwasserdruckleitung ausgelegt. Nach erfolgter Turbinierung im TWKW Rigi fliesst das Wasser in die Druckerzeugungskammer im Untergeschoss, von wo aus der Druck für das Trinkwasserkraftwerk Undri Eist aufgebaut wird. Ebenfalls in diese Kammer fliesst das Trinkwasser der unteren Rigiquellen, herkommend von der Sammelstube H6. Das gesamte Wasser wird in der Zentrale Undri Eist hydroelektrisch genutzt.

2013
2014

Neubau Büro- und Gewerbehalle AA's

Die Halle besteht aus einer Stahlfachwerk­konstruktion, die durch eine Bodenplatte mit lokalen Vertiefungen getragen wird. Die lichte Hallenhöhe beträgt 6.5 m. Die Tragstruktur des Hallendachs besteht aus Doppel-LNP-Fachwerken, wel­che die 24 m lichte Spannweite stützenfrei überspannen, um ein Maximum an Flexibilität im Gebäude zu erreichen. Für die Hallenkonstruktion bestand ein Bedarf von 90 t Stahl.

Die Halle wird für Büro- und Gewerbeflächen verwendet. Die Büroflächen sind auf einer Stahlverbundbühne im Obergeschoss angeordnet, welche auf ca. 170 m2 eingebaut wird. Das Erdgeschoss wird als Lager- und Gewerbefläche mit vier Lastwagenandockstationen genutzt.

2014
2017

Totalumbau Biel-Münster

Die MG Bahn hat auf vier Abschnitten einen Totalumbau durchführen lassen. Die Bankette rechts und links der Gleise wurden teilweise abgesenkt. Bergseitig (abschnittsweise auch talseitig) wurde eine Entwässerungs-Halb- bzw. Sickerschale gebaut. Die Kabel im bestehenden Zores wurden umgelegt in den neu erstellten Kabelrohrblock. Ausserdem wurden teilweise Schächte, Signal- und Mastfundamente, Querungen und Oberflächenwasserschächte neu erstellt. Hinzu kamen Anpassungsarbeiten zu bestehendem Gelände, wie z. B. eine Blockwurfmauer im Abschnitt Reckingen-Münster I (580 m).

Die Bauarbeiten wurden unter ständigem Betrieb der MG Bahn ausgeführt. Bestimmte Arbeiten, die einen Unterbruch durch durchfahrende Züge nicht zugelassen hätten, wurden in Nachtarbeit durchgeführt.

2016
2019

Lötschberg-Basistunnel

Die im Jahre 2007 in Betrieb genommene Lötschberg-Basisstrecke mit dem 34.6 km langen Lötschberg-Basistunnel (LBT) als Herzstück ist über weite Strecken nur einspurig ausgebaut. Aus betrieblicher Sicht ist der Lötschberg bereits an seiner Kapazitätsgrenze angelangt.

Im Rahmen der FABI-Vorlage wurden durch das Parlament finanzielle Mittel für die Vorplanung für den Weiterausbau des LBT verabschiedet. Die BLS Netz AG erarbeitet im Auftrag des BAV die Grundlagen sowohl für den Teil- als auch den Vollausbau der Lötschberg-Basisstrecke. Die IG VALBT (SRP, HBI, EBBE, BG, PRA, IUB) hat den Auftrag für die Studien zum Ausbau des LBT und der Umweltverträglichkeit. Der Auftrag besteht in den Generalplanerleistungen ab Vor- resp. Bauprojekt für den Teil- sowie als Option den Vollausbau des LBT. Der im Projekt betrachtete Perimeter erstreckt sich von der Verzweigung Wengi-Ey bis zum doppelten Spurwechsel Ferden. Im August 2017 wurde das Vorprojekt für den Teil- und Ende 2017 für den Vollausbau abgegeben. Ab 2018 wird das Bauprojekt ausgearbeitet.

 

2015
2018

Berntorplatz Thun

Der Kreisel Berntorplatz wird im Jahr 2019 durch das Tiefbauamt des Kantons Bern saniert. Neu wird der Kreisel mit einem Betonbelag ausgeführt. Aus diesem Grund haben sich die Stadt Thun als Kanalisationseigentümerin und die Energie Thun AG, Wasser / Gas / Elektro entschieden, ihre Werke vorgängig im Jahr 2018 zu sanieren. Die Kanalisation wird im Projektperimeter ersetzt und neue Spezialbauwerke werden erstellt. Die Energie Thun AG ersetzt die wichtigen Transportleitungen Wasser und Gas und saniert einige Hausanschlüsse. Die Herausforderung bestand darin die Kapazität der Kanalisation im vorhandenen Netz zu steigern und das System zu vereinfachen. Neben den hydraulischen Berechnungen sind die Baulogistik und das Verkehrsführung während den Bauarbeiten eine der entscheidenden Schwerpunkte.

2015
2021

Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) Fernwärme

Infolge der Stilllegung des Kehrichtheizkraftwerks (KHKW) Josefstrasse / Zürich, welches das bestehende Fernwärmenetz Zürich-West speist, ist für die Versorgung
des Fernwärmenetzes Zürich-West mit nicht-fossil erzeugter Wärme eine Verbindungsleitung zwischen den Kehrichtheizkraftwerken Zürich-Nord (Hagenholz) und
Zürich-West erforderlich. Die Sparte Infrastruktur der Emch+Berger AG Bern ist für ca. 1.5 km der Verbindungsleitung zuständig, welche im Mircotunneling-
verfahren ausgeführt wird.


Dazu gehört ein ca. 20 m tiefer Startschacht mit Vortrieb in zwei Richtungen, ein ca. 30 m tiefer Zielschacht in dicht besiedeltem Gebiet unter sehr engen Platzverhältnissen und eine Kaverne in einer Tiefe von rund 90m. Eine zentrale Aufgabe neben den geotechnischen Herausforderungen ist die komplexe Baulogistik.

2008
2010

ETCS Ceneri Base Tunnel, Construction Project Train Control and Signalling System

Concept, design and specification of the new train control and signalling system for the Ceneri base tunnel on behalf of AlpTransit Gotthard AG. The contract includes the construction project as well as options for the tender specification- , the offer evaluation- and the realisation phase.

The project is carried out by Emch+Berger AG Bern in a consortium. The system is being specified in a complex environment with many interfaces to other systems where the use of new technologies, open interface requirements, modularity, operational safety, interoperability, cost budgets and adherence to international and national standards set conditions to be met.

2009
2017

ETCS Gotthard Base Tunnel, Detailed Design and Realisation Train Control and Signalling System

Assistance of detailed design, realisation and commissioning of the new train control and signalling system for the Gotthard base tunnel on behalf of AlpTransit Gotthard AG.

The project is carried out by a consortium under the lead of Emch+Berger AG Bern. The works includes all signalling related systems on an ERTMS-basis in the perimeter of the project such as control and communication system, interlocking, ETCS/RBC and is embedded over special interfaces into other neighbouring signalling systems (conventional signalling systems).

2012
2021

Development of Advanced Traffic Management and Decision Support Functionality for Rail Networks

The Danish rail infrastructure manager BDK is carrying out a full replacement of all signalling equipment, control and Business IT systems. Two contracts involving control systems have been awarded, one to Thales for Centralised Traffic Control (CTC) West and Passenger Information and one to Alstom for CTC East, Advanced Traffic Management and Decision Support and Planning functions. Emch+Berger AG Bern played the leading role in the RAEP consortium supporting BDK in ensuring this portion of the East (Alstom) contract satisfies the expectations of BDK. The specific challenges included:

  • Visioning, Blueprinting and Specifying a completely new approach to Traffic Management and Decision Support for a large Network with mixed traffic
  • Aligning the existing Product Base of the Supplier and Instructing the Processes
  • Developing Real Time Database Systems that cover Rolling Stock, State of the Railway, Topology
  • Integration of Disruption Management including Maintenance Contract Requirements into the Design
  • The support of the Customer in preparing the business changes to make best use of the emerging Technology
2009
2011

ETCS Level 2 Denmark, Traffic Management

The Traffic Management is the railway-operation’s central element to assure the expected improvement in operational performance put forward to justify the investments into the Signalling Programme, the implementation of ETCS level 2 on the entire network of Denmark. With regards to the duplication of traffic in the future, latest science operational processes are applied to traffic management by centralised traffic control centres.

The objective of operational performance is satisfying the expectations of present and future rail customers. The institutional relationship between the infrastructure operator and the train operating companies is designed based on responsibilities to align processes to achieve this. The improvement in the effectiveness of the Traffic Management is based on the introduction of a control loop model of traffic management incorporating also conflict-prediction and real-time rescheduling processes (conflict resolution).

1990
2021

Test and Commissioning Activities in ETCS Signalling Projects

In ETCS projects the test and commissioning activities must ensure the timely completion of all tests required by system and subsystem requirements, safety and interoperability norms, operational scenarios, customer internal, national and international norms, etc. and must also assure the preparation and execution of commissioning activities.

Emch+Berger AG Bern provides highly skilled specialist for the Gotthard and Ceneri base tunnels and the Danish Fjernbane project, who consult the customer (and suppliers) in different test and commissioning topics, and specify and supervise all necessary test and commissioning activities.

Emch+Berger has done this successfully in the past in the Lötschberg base tunnel.

2003
2008

Sanierung Tunnel Grenchenberg

Der Grenchenbergtunnel ist ein 8.6 km langer einspuriger Eisenbahntunnel der BLS auf der Jurabahnstrecke von Delémont nach Biel. Er unterquert Graitery und Grenchenberg in der Jurasüdfusskette und stellt eine Verbindung zwischen dem Grand Val bei Moutier und dem Mittelland bei Grenchen her.

Nach fast 90 Jahren Betriebszeit war eine umfassende Sanierung notwendig. Emch+Berger AG war im Rahmen eines Totalunternehmer-Mandates für die Sanierungsplanung zuständig. Ein Projektierungsschwerpunkt war die Entwicklung und Abstimmung der Bauabläufe in Abhängigkeit aller Einflüsse (vor allem Baulogistik, BLS-Betrieb, geologische Randbedingungen). Folgende Sanierungsarbeiten wurden in Nachtintervallen umgesetzt:
- Untergrundsanierung
- Ersatz und Neubau Oberbau mittels Hilfsbrückeneinsatz
- neue Tunnelentwässerung, Quellwasserfassungen, Kabelkanalisation, Selbstrettung

2016
2021

Pilatus Bahnen: Neukonzeption Zahnradbahn

Im Zusammenhang mit der aktuell verlängerten Konzession sowie im Rahmen der Strategie 2015+ planen die Pilatus-Bahnen (PB) die Erneuerung der Zahnradbahn. Dies bedeutet vor allem Ersatz des bestehenden Rollmaterials, mit Anpassungen von Sicherungsanlagen und bestimmten Infrastrukturanlagen.

In Zukunft fahren die neuen Triebwagen in Doppeltraktion und Dank der leicht höheren Fahrgeschwindigkeiten kann ein Halbstundentakt angeboten werden. Der zusätzliche Energiebedarf für die höhere Bergfahrgeschwindigkeit kann durch die Rekuperation der talwärts fahrenden Züge kompensiert werden.

Bei der Talstation wurde ein zweites Perron in den Hang gebaut und das Gleis 2 verlängert. Um die zwei Gleise wieder zusammen zu einem Gleis zu vereinen, wurden neue Gleiswender eingebaut. Der Logistikbereich in der Talstation wurde vergrössert und mit einem neuen Hallenkran aufgewertet. In Aemsigen wird entlang vom Gleis 2 eine neue Perrontreppe erstellt. Bei der Bergstation Pilatus Kulm wird ein neuer Liftschacht und zur Verbindung mit dem bestehenden Gebäudeteil eine Passerelle erstellt, damit die Station behindertengerecht wird.

Verlegung Rohranlage
2015
2018

Spezifizierung der Rohranlagen im Projekt Rückbau VFA

Die Telekommunikationsnetze der Swisscom werden schweizweit erweitert, sodass sämtliche Regionen erschlossen werden. In der Region Emmental und Schwarzenburg werden bestehende Rohranlagen mit dem Kabelschutzrohr K55 ausgestattet. Zur Überbrückung der Netzengpässe werden für das Projekt VFA derzeit Rohranlagen spezifiziert und realisiert.

In die bestehenden Rohranlagen werden Glasfaserkabel eingezogen, dadurch wird die Neuerschliessung von Gebäuden ermöglicht. Der Ausbau der Telekommunikationsnetze ist auf das stetige Bevölkerungswachstum in der Agglomeration zurückzuführen.

Die Projekte werden vorgängig im System spezifiziert und anschliessend vor Ort realisiert. Die Bauleitenden begleiten das Projekt vom Ausführungsstart bis zur Inbetriebnahme und stellen nach Fertigstellung die Abschlussdokumentationen zusammen.

2015
2017

AQUATIS Aquarium-Vivarium Lausanne-Vennes (VD)

AQUATIS (AQUA/Wasser Terre/Land Innovation Science/Wissenschaft) ist ein in der Schweiz und Europa einzigartiges Projekt. Darin werden lebende Tiere anhand einer vollkommen immersiven und interaktiven Szenographie mit Hilfe digitaler Technologien in Szene gesetzt. AQUATIS ist eine Reise durch die Süsswasser-Lebensräume unseres Planeten und präsentiert aquatische Fauna und Flora der fünf Kontinente mit nahezu zwei Millionen Litern Wasser verteilt auf rund 50 Aquarien, Vivarien und Terrarien. Der gesamte Komplex, inklusive Hotel und Konferenzzentrum, befindet sich auf dem Park&Ride-Gelände an idealer Lage mit Anschluss an die Autobahnausfahrt der A9 und der Metro-Station M2.

In enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Richter Dahl Rocha & Associés hat Emch+Berger die Bauherrschaft den Bereich Landschaftsarchitektur abgedeckt und die Umgebung sowie Freiräume gestaltet. Die Substratschicht ist durch die Nutzlast der Decke begrenzt und wurde deshalb nur mit Ziergräsern und Stauden bepflanzt. Orthogonale Pflanzflächen unterscheiden sich voneinander durch die Pflanzarten, deren Blüten und Laubfarben und bilden ein riesiges buntes Mosaik. Das Erscheinungsbild steht im Einklang mit der spektakulären Gebäudearchitektur.

2016
2017

Zulassung zweiachsige bulgarische Dieselrangierlokomotive

Express Service in Ruse baut seit 2002 als erste Firma in Bulgarien Diesellokomotiven. Damit die von Ultra-Brag AG in Basel bestellte Lokomotive auch in den Schweizer Rheinhäfen eingesetzt werden kann, ist eine BAV-Betriebsbewilligung erforderlich.

In diesem Rahmen hat Emch+Berger im Auftrag von Eisenbahndienstleister GmbH die Abnahmeprotokolle für die Lokomotive erstellt und alle notwendigen Dokumente für den Sicherheitsbericht beurteilt. Das Verfahren wird nach der BAV-Richtlinie Zulassung Eisenbahnfahrzeuge vom 1. Januar 2016 durchgeführt. Zuerst wurde die Lokomotive in Bulgarien soweit möglich geprüft und Probefahrten durchgeführt. Mit den ersten eingereichten Unterlagen erteilte das BAV im Herbst 2016 eine befristete Betriebsbewilligung. Anlässlich der Prüfung beim Hersteller wurde die technische Dokumentation, die für den Bau der Lokomotive vom Typ MDD4 benutzt wurde, gesichtet und die für die Erlangung der definitiven Betriebsbewilligung notwendigen Unterlagen ausgewählt. Die Lokomotive war an der InnoTrans 2016 in Berlin ausgestellt, und kam danach in die Schweiz und wird seither im Hafen von Birsfelden eingesetzt. Es ist die erste Lokomotive, die Express Service in die Schweiz liefert. Ultra-Brag ist für den Vertrieb in der Schweiz zuständig.

2014
2020

RBS Doppelspurausbau

Der RBS Doppelspurausbau zwischen Moosseedorf und Zollikofen entfernt den letzten Einspurabschnitt auf der Strecke Jegenstorf - Bern. Die Anpassung der Gleisanlagen ermöglicht die Befahrung mit erhöhter Geschwindigkeit und bringt eine grössere Fahrplanstabilität. Auf einer Seite des Projekts befindet sich die Kantonsstrasse Bern - Zürich, auf der Anderen die SBB Strecke Bern - Burgdorf. Die Unterführung der Kantonsstrasse sowie der RBS liegt als Nadelöhr in der Mitte des Projekts und dient als Hauptverbindung der SBB zwischen Bern und Biel. Das Projekt wurde in zwei chronologische Lose gegliedert. In einem Vorlos werden übergeordnete Massnahmen realisiert. Im Hauptlos erfolgt die Ausführung des Doppelspurausbaus. Das Hauptlos wird in fünf Bauphasen (darunter zwei Intensivphasen der RBS) ausgeführt. Für die Erstellung der Unterführung kann die SBB Strecke Bern - Biel nur an ein paar Wochenenden gesperrt werden. Hierzu werden individuell angefertigte Hilfsbrücken (SBB-Strecke Bern - Biel) verwendet. Weiter wird im Perimeter des Doppelspurausbaus der komplette Ober- und Unterbau RBS und SBB neu erstellt.

2013
2017

Bypass Thun Nord

Der Bypass Thun Nord ist eine neue Strassenverbindung im Norden der Agglomeration Thun, welche künftig die Thuner Innenstadt und verschiedene Hauptverkehrsachsen insbesondere die Bernstrasse vom Verkehr entlasten wird. Der Bypass verbessert die Erreichbarkeit zwischen Thun West und Steffisburg / Heimberg und erschliesst die wichtigen Entwicklungsgebiete ESP Thun Nord und ESP Steffisburg Bahnhof. Er ist deshalb sowohl verkehrstechnisch als auch wirtschaftlich ein Schlüsselprojekt für die Agglomeration Thun.

Das Projekt gliedert sich in 3 Lose. Die beiden Lose 1 und 3 werden in einer Ingenieur- gemeinschaft unter der Federführung von Emch+Berger geplant und realisiert.

Das Los 1 liegt in der Gemeinde Steffisburg. Die beiden Haupteinfallsachsen (Haupt- strasse und Zubringer der Autobahn) werden in engen Platzverhältnissen unter Verkehr umgebaut und die Verknüpfung zur Aarebrücke (Los 2) unter pedologischen Bedingungen mittels Beton-Turbokreisel erstellt. Weiter sind folgende Elemente Bestandteil des Los 1: Neubau Pumpwerk, Neubau einer SABA, drei Kreisel (davon der Kreisel Glättimüli in Beton unter Aufsicht der Filiale 2 des ASTRAs), Knoten mit LSA, Neubau und Anpassung der Werkleitungen und der Entwässerung, zahlreiche Stützmauern (z.T. mit Absorberelementen), Anpassung von drei Überführungen (davon eine unter Bahnbetrieb BLS und eine Erweiterung mittels Fertigelementen).

Das Los 3 liegt auf dem Gemeindegebiet der Stadt Thun. Die Bauarbeiten finden in innerstädtischen Verhältnissen unter Verkehr und unter Betrieb des Waffenplatzes Thun statt. Der bestehende Kreisel Allmendstrasse wird dabei in einen LSA-Knoten umfunktioniert. Zudem entsteht innerhalb des Armeegeländes eine neue Detail- erschliessung für den ESP Thun Nord. Weiter sind folgende Elemente Bestandteil des betrachteten Loses: Neubau Pumpwerk, Anpassung und Neubau von zivilen und militärischen Werkleitungen, Neugestaltung Strassenraum, zahlreiche Signalportale, Neubau Bushaltestellen.

2011
2015

Wohnbaufeld 2 Bern Brünnen (BE)

Im Laufe des Jahres 2013 wurde der Rohbau der Überbauung Brünnen Baufeld 2 erstellt. Insgesamt 4 x 2 quaderförmige Riegel tragen die Lasten kreuzweise auf die Treppenhauskerne ab und leiten sie via Pfahlfundation in den Untergrund ab. Mittels einer vorgespannten Betonkonstruktion und mithilfe von tragenden Betonscheiben können die Deformationen bei den grossen Spannweiten und Auskragungen so weit begrenzt werden, dass die voll verglasten Fassaden keine Schäden erleiden.

2015
2015

Wiederzulassung von drei RhB-Steuerwagen nach Änderung der Bremsanlage

Die Rhätische Bahn setzt für die Autotransporte im Vereina-Tunnel drei Autozüge ein. Diese bestehen aus einer Lokomotive Ge 4/4‘‘‘, einer variablen Anzahl Autotransportwagen und einem Steuerwagen mit Motorradabteil. Die elektronische Bremsansteuerung ab Steuerwagen auf die Lokomotive über den Zugbus erlaubte keine präzisen Bremsungen. Daher wurde beschlossen, die Steuerwagen mit einem Führerbremsventil auszurüsten. Die Versuche haben gezeigt, dass der Halteort nach dem Umbau wesentlich präziser wurde.

2015
2017

Neue Zulassung Gelenktriebwagen nach technischen Änderungen

Aare Seeland mobil (ASm) und die Meiringen – Innertkirchen-Bahn (MIB) übernehmen im Verlauf des Jahres 2016 die vier niederflurigen Gelenktriebwagen mit Baujahr 1997/98 von der Bahngesellschaft Montreux Vevey Riviera. Für den neuen Einsatz müssen die Triebwagen an die Normalien der ASm wie KWO angepasst werden. Gleichzeitig wird die Traktionsausrüstung ersetzt, da die Instandhaltung vom damaligen Hersteller nicht mehr unterstützt wird.

Bei der ASm wird der bestehende Park von neun Gelenktriebwagen dieses Typs um drei Einheiten ergänzt. Gleichzeitig erhalten die bestehenden Fahrzeuge eine neue Traktionsausrüstung. Die Übernahme der Triebwagen vereinfacht die Modernisierung der bestehenden Fahrzeuge. Bei der MIB wird mit der Übernahme eines Triebwagens das Behindertengleichstellungsgesetz umgesetzt.

2013
2026

Erschliessung Ried

Im Gebiet Ried, Niederwangen entsteht seit 2015 – über einen Zeitraum von rund 12 Jahren – eine Wohnüberbauung für 2500 Einwohner. Die verfügbare Bruttogeschossfläche der Baufelder beträgt ca. 118'000 m2.

Die Realisierung erfolgt in mehreren Etappen, bei denen der Ausbau der Infrastruktur eng auf den Fortschritt der Baufelder abgestimmt ist. Dadurch kann die parallele Finanzierung der Infrastruktur durch die Investoren der jeweiligen Baufelder gewährleistet werden.

Diverse Arbeiten werden ausgeführt - darunter Vorprojekt, Bauprojekt, Submission, Ausführungsprojekt und Realisierung folgender Infrastrukturanlagen:

  • Basis- und Detailerschliessung der Strassen und Wege
  • Werkleitungserschliessung: Abwasser, Wasser, Elektro, Telekommunikation
  • Bachumlegung mit Renaturierung
  • Bauplatzerschliessungen (Baupisten)

Besonderer Wert wurde auf die Koordination mit angrenzenden Nachbarprojekten (Wohnbaufelder, Zone öffentlicher Nutzung mit Schule, Verdichtung Weiler Ried) gelegt.

2012
2015

Raststätten Münsingen

Nach 40-jährigem Betrieb ohne nennenswerte Anpassungs-, Sanierungs- oder Umbauarbeiten wurden die Raststätten Münsingen, in Abstimmung mit den UPlaNS-Arbeiten auf der Autobahn N06, komplett umgebaut. Der Strassenoberbau sowie die Parkfeldgeometrie wurden an die neusten Anforderungen an Autobahnraststätten angepasst. Weiter wurden sämtliche Installationen der Umgebung auf den neusten technischen Stand gebracht.

Die gesamten Arbeiten fanden unter einer Betriebsstillegung statt, welche aufgrund der Autobahnsanierung und der entsprechenden Streckensperrung eingerichtet wurde. Die Betriebe der Restaurants sowie der Tankstellen wurden in demselben Zeitfenster den neusten Kundenanforderungen angepasst.

Der gesamte ruhende Verkehr ist auf neuen Betonplatten positioniert. Sämtliche Fahrbahnen und Zwischenbereiche sind mit demselben Asphaltaufbau wie die Stammstrecke versehen.

Aufgrund der hohen Grundwasserspiegel und der naheliegenden Aare drohte in den Hochwasserperioden eine Überflutung der Werkleitungsgräben, was mit einem optimierten Bauprogramm weitestgehend umgangen werden konnte.

Diverse Leitungsersatzmassnahmen sowie die Erhöhung der Betriebssicherheit durch Netzergänzungen durften für die Infra Werke Münsingen zusammen mit den Umgebungsarbeiten vorgenommen werden.

2014
2015

Zulassung Schienenschleifzug

Die Firma Mecno Service in Venedig baut seit über 15 Jahren Schienenschleifzüge. Damit diese auch in der Schweiz eingesetzt werden können, ist eine BAV-Betriebsbewilligung erforderlich. In diesem Rahmen hat Emch+Berger AG Bern im Auftrag von Mecno Service den Sicherheitsbericht zusammengestellt, damit das BAV die Betriebsbewilligung erteilen kann.

Im September 2014 erteilte das BAV eine provisorische Betriebsbewilligung für den Einsatz in der Schweiz, also 2 Monate nach Auftragserteilung an Emch+Berger. Die definitive Betriebsbewilligung folgte im Dezember 2014.

Das Zulassungsverfahren wurde nach der BAV-Richtlinie Zulassung Eisenbahnfahrzeuge vom 1. Januar 2014 und den EN 15955-1 und 15955-2 durchgeführt. In einer ersten Phase wurde die Struktur des Sicherheitsberichtes dem BAV zur Genehmigung vorgelegt. Damit war definiert, welche Dokumente in den rund 600 Seiten umfassenden Sicherheitsbericht integriert werden mussten. Für den Einsatz in der Schweiz musste das Fahrzeug nachträglich mit einem Partikelfilter ausgerüstet werden, wie es die Ausführungsbestimmungen zur Eisenbahnverordnung verlangen.

2004
2015

UPlaNS A5 St. Blaise - Cornaux

Verschiebung der A5 zwischen St. Blaise und Marin, um den Umbau des Anschlusses Marin zu ermöglichen. Verbreiterung der Fahrbahn, Sanierung des Entwässerungs- systems und des Rückhaltesystems. Ersatz der BSA. Sanierung der Fahrbahn (Einbau eines Sickerbelages). Sanierung und Verlängerung von 6 Unterführungen, Sanierung und Neubau von Stützmauern. Sanierung der Rückhaltebecken. Ersatz der Lärmschutzwände. Alle Bauarbeiten erfolgen unter Verkehr.

2012
2020

UPlaNS A5 Colombier-Cornaux, TP2

Der Auftrag umfasst die Sanierung eines Abschnitts der stark belasteten Autobahn A5 am linken Ufer des Neuenburgersees. Das Teilprojekt 2 des Abschnitts Colombier–Cornaux ist grösstenteils unterirdisch angelegt und umfasst eine grosse Zahl an Tunneln, Rampen und Einschnitten, insgesamt vier Autobahnanschlüsse der A5 sowie den innerstädtischen Teil der H20. Ebenfalls im Auftragsumfang liegen zahlreiche Nebenbauwerke wie Zentralen, Pumpwerke, Durchlässe und Überführungen.

Das Unterhaltsprojekt umfasst die bauliche Instandsetzung sowie die baulichen Massnahmen zur Ertüchtigung des Abschnitts bezüglich Umwelt- und Sicherheitsaspekten. Neben dem baulichen Unterhalt liegt ein Hauptaugenmerk des Auftrags auf Massnahmen im Zusammenhang mit dem Umbau des Lüftungssystems und generell einer Gesamterneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung. In diesem Zusammenhang werden zahlreiche Betriebszentralen um- und ausgebaut und über die ganze Länge neue Kabeltrassen erstellt. Die Zwischendecke im Tunnel Ost wird bezüglich Brandwiderstand ertüchtigt.

Emch+Berger leitet innterhalb der Ingenieurgemeinschaft die Bereiche Trassee/Umwelt sowie Tunnel/Geotechnik und bearbeitet zahlreiche Kunstbauten.

2011
2022

Einhausung Schwamendingen

Mit der Einhausung der Nationalstrasse N1 in Schwamendingen soll zwischen Aubrugg und dem Schöneichtunnel ein umfassender Lärmschutz für die angrenzenden Wohnquartiere erstellt werden. Dazu wird der Schöneichtunnel mit zwei Röhren à je drei Fahrstreifen bis vor das Autobahndreieck Aubrugg verlängert.

Gleichzeitig wird die umfassende Verlegung aller nationalstrassenfremden Werkleitungen aus dem Autobahnperimeter in die umliegende städtische Infrastruktur realisiert. Dies umfasst unter anderem:


- Misch- und Sauberwasserkanalisation
- Trinkwasserversorgung, inkl. Transportleitungen (DN 600)
- Elektroversorgung
- Telekommunikationsinfrastruktur
- Fernwärme

2009
2015

Kraftwerk «Les Farettes»

Im Rahmen der 80 Jahre dauernden Konzessionsverlängerung für das Wasserkraftwerk «Les Farettes» hat sich Romande Energie zu einem Ausbau der bestehenden Anlage entschieden. Um die Produktionsausfälle möglichst gering zu halten, wurde ein Projekt entwickelt, welches die Erstellung eines Neubaus parallel zum bestehenden Kraftwerk vorsieht. Der Ausbruch des neuen Zulaufstollens erfolgte maschinell mittels einer Gripper-TBM. Am Ende des Stollens wurde der bestehende Stollen mit einer Überdeckung von 2.40 m unterquert. Der Ausbruch in diesem Bereich erfolgte erschütterungsarm im MUF. Für das Einlaufbauwerk und das Wasserschloss wurden jeweils Schächte ausgebrochen. Letzteres liegt in äusserst unwegsamem Gelände in einem Steilhang. Die Versorgung dieser Baustelle war ausschliesslich mittels Kabelkran möglich. Mit der Inbetriebnahme des neuen Kraftwerks im November 2015 erfuhr die Stromproduktion gegenüber der alten Anlage eine Steigerung um 70 Prozent. Seither können ab «Les Farettes» 24 000 Haushalte mit nachhaltiger Energie versorgt werden.
2006
2010

Lindenhofspital Bern

Der Behandlungstrakt II wurde neu erbaut. Dazu gehören acht Operationssäle und vier Kleineingriffsräume, ein Aufwachraum, eine Zentralsterilisation, eine Notfallstation, eine Tagesbettenstation sowie diverse Ambulatorien und Arztpraxen, Zentralgarderoben und Infrastrukturräume.

Der neue Behandlungstrakt ist aufgrund einer Überbauungsordnung in die Architektur der Campusanlage Neufeldgymnasium, des Lindenhofspitals und des Tierspitals einzuordnen. Ein zurückhaltender, sich integrierender Ausdruck mit zeitgemässer Materialisierung wird angestrebt. Der Neubau bedingt eine Anpassung der Spitalrealtechnik und der Areallogistik.

Emch+Berger AG Bern als Bauingenieur musste sich neben dem Neubau mit der Unterfangung und dem Anschluss an das 8-geschossige Bettenhochhaus sowie der Baugrubensicherung mit den engen Verhältnissen auseinandersetzen.

2012
2012

Brücke Kandergrund

Die Brücke Kander Underem Büel bei der Gemeinde Kandergrund wurde als Ersatz der vom Hochwasser im Oktober 2011 zerstörten Brücke gebaut und gehört zum Projekt der Instandset-zung der Gerinne der Kander. Die Decke besteht aus vier im Spannbett vorfabrizierten Trägern, welche durch eine Ortbetonplatte verbunden werden. Im Endzustand wird die Brückenplatte mo-nolithisch mit den Widerlagern verbunden (integrale Rahmenbrücke).

2008
2013

N16 Transjurane - Galerien Bévilard und Sorvilier

Die neue Autobahn N16 zwischen Court und Tavannes bedingt unter anderem Brücken und Tagbautunnels, Aufschüttungen und Hangeinschnitte. Im Bereich von zwei Geländerübergängen befinden sich die zwei Tagbautunnel (gedeckte Einschnitte) von Bévilard und Sorvilier von je 220 m Länge. Zur Aufnahme der 4 Fahrspuren (2 pro Richtung) wurden die Tagbautunnel mit Doppelgewölbe aus Stahlbeton ausgeführt. Aufgrund der anspruchsvollen Geologie/Hydrogeologie (Rutschhang, Hangwasser) und der hohen Überdeckung sind die Tunnelprofile als geschlossene Gewölbekonstruktionen ausgeführt.

Bei den Portalen geht die Nationalstrasse in offenen Trassen, Brücke und Auffüllung über. Als Baugrubenabschluss sind Bohrpfahlwände und Nagelwände zum Einsatz gekommen. Im Portalbereich befinden sich jeweils eine Tunnelzentrale (rechteckige Stahlbetongebäude mit L = 25 m) sowie ein Stapelbecken und Stützmauern (erdbewehrte Stützsysteme).

2002
2013

Wankdorfplatz Bern

Um die Verkehrsströme am Wankdorfplatz zu entflechten, wurde der Abbiegeverkehr des motorisierten Individualverkehrs auf eine andere Ebene gelegt. Hierzu dient ein unterirdischer Kreisel. Die in Stahlbetonkonstruktion ausgebildete Kunstbaute besteht aus einem unterirdischen Kreiselbauwerk, einem daran monolithisch angehängten Pumpwerk mit Havariebecken und vier kreuzförmig zulaufenden Rampen. Da sich das Bauwerk im Grundwasser befindet, ist die Konstruktion als Weisse Wanne ausgebildet. Das eigentliche Kreiselbauwerk hat zur Aufnahme des 2-spurigen Kreisverkehrs einen Durchmesser von rund 42 m. Die Längen der in Nord-Süd und Ost-West-Richtung zulaufenden Rampen betragen zwischen 100 und 150 m und bestehen jeweils aus rund 50 m langen Wannenkonstruktionen sowie daran anschliessenden Stützmauern.

2002
2013

Wankdorfplatz Bern, Seiltragwerk

Zur Aufnahme der Strassenbeleuchtung (Leuchtendach) und der Fahrleitung der Tramlinie Nr. 9 wird der Wankdorfplatz mittels einer Seilkonstruktion überspannt. Diese besteht aus 4 A-förmigen Pylonen, welche sich aus einer 10.5 m langen Schleuderbetonstütze aus hochfestem Beton und einem aus Stahlrohren gefertigten Aufsatz zusammensetzt. Die Pylone übertragen die Kräfte aus Seilnetz der Beleuchtung und Fahrleitung über 3 Zugstangen und einer Abspannkonstruktion in den Baugrund. Gegründet ist die Seiltragwerkkonstruktion über Grossbohrpfähle mit einer Länge von 10 – 22 m sowie 30 m langen Mikropfählen.

2012
2027

Neuer Tiefbahnhof Bern RBS

Der RBS-Bahnhof in Bern stösst aufgrund des stetigen Personenwachstums an seine Kapazitätsgrenze. Unterhalb des bestehenden Bahnhofs SBB wird deshalb seit 2017 der neue unterirdische Bahnhof des RBS gebaut. Dabei müssen der SBB- und der heutige RBS-Bahnhof während der ganzen Bauzeit uneingeschränkt in Betrieb bleiben. Im Zentrum des anspruchsvollen Projekts steht die Integration der neuen Anlage in den bestehenden Hauptbahnhof. Die hohen Anforderungen an die Bauqualität und die Sicherheit bei den vielen gleichzeitig laufenden Baustellen sind besondere Herausforderungen für die Projektierung. Für den Bau der Kavernen und Zufahrtstunnel ist ein vielschichtiges Logistik- und Zugangssystem erforderlich. So ist sichergestellt, dass der Betrieb des Bahnhofs sowie auch der Stadtverkehr möglichst wenig beeinträchtigt werden, und andererseits die Baustellenzufahrten möglichst optimal nutzbar sind. Auch bautechnisch stellt das Projekt hohe Anforderungen, da der bestehende RBS Bahnhof mit nur 7 m Überdeckung unterfahren wird. Die ersten ca. 400 m Tunnel verlaufen im bestehenden RBS Schanzentunnel, welcher im Rahmen des Projekts unter Betrieb saniert wird. Emch+Berger bearbeitete dieses Projekt in einer Planergemeinschaft. (Bild: theo hotz partner | nightnurse)

2012
2012

Stuttgart 21

Das Projekt Stuttgart 21 sieht vor, den bestehenden Kopfbahnhof aufzuheben und durch einen tiefgelegten, modernen Durchgangsbahnhof zu ersetzen. Gleichzeitig werden die Gleisanlagen um 90 Grad gedreht, um die Geometrie besser an die Fernbahnstrecken anzupassen. Das komplexe Vorhaben umfasst 30 km zweiröhrige Tunnel, unterirdische Verzweigungen, mehrere grosse Brücken und ca. 26 km offene Strecke. Moderne Sicherungsanlagen (ETCS L2) werden die nötige Leistungsfähigkeit im Grossraum Stuttgart langfristig garantieren.
Während des fünfmonatigen Einsatzes vor Ort hat das Emch+Berger-Team unzählige Projektteile und technische Lösungen analysiert, Kostentreiber identifiziert, Korreferate durchgeführt, neue Ideen entwickelt und Vorschläge zur Kostensenkung sowie zur Schliessung von vorhandenen Planungslücken unterbreitet. Besondere Schwerpunkte waren die Planung der Untertagbauwerke und Brücken, das Schnittstellenmanagement, RAMS-basierte Prozesse, bahntechnische Ausrüstung inkl. Sicherungsanlagen, Bahnbetriebsführung, Rettung/Sicherheit sowie Baulogistik. Dank der hohen Wertschätzung unserer Arbeit durch die Bauherrschaft und den Partner McKinsey ist es uns gelungen, weiterführende Ideen und Vorschläge zur übergeordneten Baulogistik, zu Ausschreibungskonzepten, zum Stakeholder-Management und zur Optimierung diverser Bauteile einzubringen.

2008
2019

PQM Bahntechnik Ceneri Basistunnel

Der Ceneri-Basistunnel bildet die südliche Fortsetzung des Gotthard-Basistunnels. Er besteht aus zwei Einspurtunnelröhren von je 15.4 km Länge. Für den Einbau der Bahntechnik war im Rahmen des Mandats des Projektingenieurs für die Einbaulogistik das PQM aufzubauen, zu projektieren und auszuschreiben.

Die Bahntechnik des CBT besteht aus sechs verschiedenen Gewerken mit sehr unterschiedlichen Anforderungen. Emch+Berger AG Bern hat das PQM-Konzept erarbeitet, die PQM-Ausschreibung für die Abwicklung federführend bearbeitet und bei der Bewertung massgeblich mitgearbeitet. Ausserdem gehörte die Ausführungsplanung, die Realisierung und die Inbetriebnahme als PQM-Beauftragter zum Auftragsumfang.

Die spezielle Herausforderung bestand darin, mit dem PQM ein wirksames Steuerungsinstrument für die Abwicklung zu etablieren, welches die Erfüllung der vielfältigen Projektanforderungen in den unterschiedlichen Gewerken umfassend unterstützt und auf die konkretisierten Q-Schwerpunkte fokussiert. Das PQM-Konzept ist zudem eng mit den RAMS-Betrachtungen abgestimmt.

Bild: © AlpTransit Gotthard AG

2008
2010

Bildungszentrum Pflege, Bern

Das Berner Bildungszentrum für die Pflege steht an der Freiburgstrasse 133 in Bern und ist über die S-Bahn, zwei Buslinien und der Tramlinie Bern-West sowie dem Autobahnanschluss sehr gut erschlossen. Das Projekt besteht aus zwei Gebäudekomplexen, die mit einem eingeschossigen Eingangs- und Begegnungsbereich verbunden sind. Im südlich gelegenen Gebäudetrakt "A" sind Klassenzimmer und Praxisräume der Studiengänge HF Pflege um den innenliegenden Erschliessungskern gruppiert (EG bis 3. OG und Attika). Im Erdgeschoss des Gebäudetraktes "B" sind publikumsträchtige Nutzungen wie Hörsaal / Mediathek / Bibliothek angesiedelt.

Dem Raumprogramm entsprechend sind in den oberen Geschossen Büros, Arbeitsplätze, Kurs-, Gruppen- und Unterrichtsräume platziert (1. OG - 3. OG und Attika). Das Untergeschoss dient als Einstellhalle und zur Unterbringung der Technikzentrale. Das Tragsystem ist ein Skelettbau in Stahlbetonkonstruktion. Die beiden Gebäudeteile sind durch eine Dilatationsfuge voneinander getrennt. Die Stabilität der einzelnen Gebäudeteile ist über die Erschliessungskerne und Stabilisierungswände gewährleistet. Die Gründung erfolgt über Streifenfundamente und Einzelfundamentvertiefungen unter den Innenstützen.

2011
2020

Autobahnsanierung N06 (Rubigen-Spiez)

Im Rahmen der Gesamtsanierung der N06 plant Emch+Berger AG Bern als Gesamtplaner die Sanierung der Entwässerungssystems. Für die gesetzeskonforme Sanierung sind im Abschnitt total fünf neue SABA (Strassenabwasserbehandlungsanlagen) vorgesehen, wovon vier in den Planungsabschnitten der Emch+Berger AG Bern liegen. Die SABA im Anschluss Rubigen wird im Endausbau das Strassenabwasser von ca. 12 km Autobahnabschnitt behandeln und gereinigt in die Aare leiten. Für die Behandlung des Strassenabwassers wird dieses über ein Pumpwerk mit 4x90 l/s Pumpen in die mit Schilf bewachsenen Sandfilterbecken gehoben. Im Zuleitungsnetz wurden sechs Ölrückhaltebecken zu Pumpwerken umgebaut. Weiter sind zwei Sandfilteranlagen und eine technische SABA im Abschnitt Thun-Süd / Spiez in Planung. Emch+Berger AG Bern ist für alle Planungsphasen ab Entwässerungskonzeption bis IBN/Abschluss zuständig.

2010
2012

Instandsetzung Brücken B70 – 72 Brienz

Die Brücke B70, B71 und B72 sind Bestandteil der Nationalstrassenausfahrt Brienz und überspannen die Nationalstrasse, die Aare, die Zentralbahn sowie eine Zubringerstrasse. Der schadhafte Zustand der Brücken erfordert eine umfassende Sanierung. Neben lokalen Instandsetzungen werden die Bordüren ersetzt und mit einem normkonformen Rückhaltesystem ausgerüstet. Die mechanischen Fahrbahnübergänge werden durch bituminöse ersetzt, die Brückenentwässerung neu in das Trasse verlegt.
Die Nachweise der Tragsicherheit nach aktueller Norm wurden für die Brücken B70 und B72 erfüllt. Bei der Brücke B71 ist eine Verstärkung der Fahrbahnplatte, realisiert durch einen bewehrten Aufbeton, erforderlich. Die begehbaren Hohlräume unter den Schleppplatten der Brücke B70 sind heute nicht mehr erforderlich, sie werden aufgrund der ungenügenden Tragsicherheit der Schleppplatten verfüllt, die Schlepplatten durch kürzere Hutten ersetzt.
Sämtliche Arbeiten finden unter Betrieb der Nationalstrasse und der Zentralbahn statt.

EHS Visualisierung Aubrugg
2007
2019

Einhausung Schwamendingen, UVB und Lärmschutzprojekt

In Schwamendingen sind durch die Nationalstrasse N01 über 5‘000 Personen durch Lärm über dem Immissionsgrenzwert belastet. Die Nationalstrasse teilt Schwamendingen zudem räumlich und landschaftlich. Daher wird die Nationalstrasse zwischen dem Autobahnkreuz Aubrugg und dem Schöneichtunnel mit einer Einhausung (940 m) überdeckt. Mit dieser Massnahme soll in Schwamendingen ein umfassender Lärmschutz für die angrenzenden Wohnquartiere erreicht werden. Auf der Einhausung entsteht zudem ein parkähnlicher Freiraum für die Bevölkerung. Beim bestehenden Schöneichtunnel wird als weitere Massnahme die Rasterdecke Waldgarten geschlossen und beim Portal Tierspital eine Portalluftabsaugung erstellt.

Bei den Umweltabklärungen standen insbesondere Fragen zu Lärmschutz und Lufthygiene im Vordergrund. Weitere Hauptthemen waren Grundwasser, Oberflächengewässer, Entwässerung, Boden, Abfälle / Materialbewirtschaftung, Altlasten und Biosphäre. Im Rahmen des Projektes wurden auch Wiederherstellungs- und Ersatzmassnahmen geplant und das Projekt wurde insgesamt hinsichtlich Umweltverträglichkeit optimiert.

2009
2013

Hotel Chedi, Andermatt

Der Hotelkomplex "Chedi" in Andermatt, Uri wurde neu erbaut. Er besteht aus neun Gebäuden mit bis zu sieben Obergeschossen und ein bis zwei durchgehenden Untergeschossen.

In den Obergeschossen wird die Tragstruktur durch die vertikalen Erschliessungszonen, die Aussenwände und die Zimmertrennwände gebildet. Über dem "offenen" Erdgeschoss, bzw. der Einstellhalle, befinden sich Abfangdecken und/oder Abfangscheiben. Die Holzbinder im Dachgeschoss überspannen rund 20 m und haben ein in der Decke eingelegtes Zugband. Die Stabilisierung erfolgt über die vertikalen Erschliessungskerne und über Betonscheiben. Die Untergeschosse wurden als "weisse Wanne" wasserdicht ausgebildet. Das Hotel Chedi weist Minergiestandard auf, ist hochtechnisiert und hat eine komplexe Haustechnik und Tragstruktur.

2009
2013

Erweiterung Gemeindehaus Ittigen

Die stetig gewachsenen Anforderungen an den Verwaltungsbetrieb der Gemeindekanzlei Ittigen erfordern neue und zeitgemässe Büroräumlichkeiten, Besprechungsräume und eine erweiterte Kundenzone.

Im bestehenden Gemeindehaus am Rain 7 in Ittigen werden das Personalrestaurant und die Büro- und Besprechungszimmer neu angeordnet. Im nicht mehr länger benötigten Ortskommandoposten der Zivilschutzanlage entstanden neue Archive und Nebenräume, u.a. für die modernisierte Haustechnik.
An den Mittelbau des U-förmigen Gemeindehauses wurde ein neuer 4-geschossiger Betonskelettbau angebaut. Die über drei Etagen durchgehende Betonwand im Lichthof war für Planung und Ausführung eine grosse Herausforderung, wurde sie doch in minimalem Abstand zum Altbau angeordnet und musste erhöhte Anforderungen betreffend Oberflächenqualität erfüllen.

2009
2014

FTTH: Fibre to the Home

Immer mehr Tätigkeiten unseres Alltags erfolgen über das Internet. Entsprechend steigt die Bedeutung der Telekommunikationsnetze, sie sind die Nervenbahnen der Informationsgesellschaft Schweiz.


Dass der Ausbau der Infrastruktur nötig ist, zeigt die folgende Entwicklung: Im Festnetz verdoppelt sich der Bedarf an Bandbreite alle 18 Monate, im Mobilfunknetz sogar alle 7 Monate! (Quelle: Swisscom). Die Kapazität der Kupferkabel ist weitgehend ausgeschöpft. Glasfaserkabel bieten eine wesentlich höhere Bandbreite und werden sukzessive die Kupferkabel ablösen. Die Gesamtinvestitionen für dieses Projekt betragen schweizweit ca. 2 Mia. CHF, einen Teil von 140 Mio. CHF tätigt Energie Wasser Bern ewb.


Netzstruktur: Die Schweizer Telekommunikationsanbieter haben sich geeinigt, das Glasfasernetz mit vier unabhängigen Fasern in einem technisch einheitlichen Standard aufzubauen. Die eingesetzten Singlemode - Glasfasern weisen einen Durchmesser von neun Mikrometer auf, was ca. ½ der Dicke eines menschlichen Haares entspricht. Über eine einzige Singelmodefaser können Daten in der Bandbreite von 40Gb/s (Standard) bis 100Gb/s übertragen werden. Im Vergleich: Die geplanten Angebote und Dienste benötigen eine Bandbreite von 100 Mb/s.

2010
2011

Element AG Tafers

Die Element AG plante die Überdachung eines Teils der Aussenlagerfläche, weil die Produktion von Fertigteil-Garagen an den Standort Tafers verlagert wurde. Daraus entstand der Wunsch nach mehr überdachter Produktionsfläche. Die neu erbaute Halle "E" überdeckt nun einen Teil einer bestehenden Kranbahn.

Die Binder der Halle sind als vorgespannte Elementträger ausgeführt worden. Dabei wurde Faserbeton verwendet. Zur Gewichtsersparnis wurden grosse Öffnungen im Trägersteg angeordnet. Durch die Verwendung des Faserbetons konnte die Schubbewehrung reduziert werden.

Die Stabilisierung der Halle in Querrichtung erfolgt über die bestehenden massiven Stützen der Kranbahn. Damit konnten die Abmessungen der neuen Stützen so weit reduziert werden, dass sie zwischen den Kranbahngleisen angeordnet werden konnten.

2009
2011

Schlösslipark

An der Stelle der einstigen Humboldtianum Schule entsteht ein neues 6-geschossiges Bürogebäude, welches sich in die moderne Architektur der bereits bestehenden Dienstleistungsgebäude im Vilettenquartier einfügt.

An der stark befahrenen Zieglerstrasse mussten die Verankerungen des Baugrubenabschlusses sorgfältig auf die bestehenden Werkleitungen abgestimmt werden. Das nicht über alle Geschosse durchgehende Stützenraster machte in der Decke über Einstellhalle massiv bewehrte Abfangträger erforderlich.

2009
2011

Gemeinschaftswohnen "Am Hof"

Das Gemeinschaftswohnen "Am Hof" umfasst einen 4-geschossigen Langbau und einen 5-geschossigen Punktbau. In den Obergeschossen befinden sich Wohnungen für Senioren. Im Erdgeschoss werden Gewerbe- und Gemeinschaftsräume angesiedelt. Im Untergeschoss Langbau befindet sich eine Einstellhalle. Die beiden Gebäude sind unterirdisch durch einen Gang verbunden.

Die Tragstruktur besteht aus Beton mit Tragwänden in den Obergeschossen und einem aufgelösten Erdgeschoss (schiefe Stützen). Diese Struktur bedingt eine komplexe Abfangkonstruktion mit den verwinkelten Tragwänden in den Obergeschossen. Die Stabilisierung erfolgt mit durchgehenden Betonscheiben.
Die strassenseitige Baugrubensicherung erfolgte mittels einer Nagelwand.

2006
2009

Betriebsgebäude Nord

Auf dem Areal des Kernkraftwerks Mühleberg entstand ein 5-geschossiger Neubau in Stahlbeton. Neben dringend benötigten Büroräumen und Sitzungszimmern beherbergt das Gebäude auch zusätzliche Garderoben und sanitäre Anlagen für die Angestellten des Kraftwerks.

Das Gebäude wurde aufgrund der Lage im Areal des Kernkraftwerks mit hohen Sicherheitsstandards sowohl in der Planung als auch in der Ausführung erstellt.

2014
2019

Einhausung Schwamendingen

Mit der Einhausung der Nationalstrasse N1 in Schwamendingen soll zwischen Aubrugg und Schöneichtunnel ein umfassender Lärmschutz für die angrenzenden Wohnquartiere erreicht werden. Der Schöneichtunnel wird daher bis vor das Autobahndreieck Aubrugg verlängert, mit zwei Röhren à je drei Fahrstreifen.

Stadteinwärts mündet der rechte Fahrstreifen in die Ausfahrt Schwamendingen. Stadtauswärts werden 3 Fahrstreifen bis zur Verzweigung Aubrugg geführt. Für die Ausfahrt Aubrugg wird rechts eine separate Fahrspur angeschlossen. Die horizontale und vertikale Linienführung ist bestandsnah. Im Bereich der Unterführung Saatlenstrasse wird die N1 um ca. 50 cm angehoben, um das Lichtraumprofil der querenden Strasse einzuhalten. Die Querneigung der Fahrbahn wird jeweils an den Anschlüssen übernommen. Durch eine einheitliche, bestandesnahe Neigung von 3.5% wird ein gleichförmiger Fahrbahnverlauf angestrebt

2003
2013

C5 Anschluss Wankdorf Trasse UA32

Um den künftigen Bedürfnissen des öffentlichen und privaten Verkehrs im Grossraum Wankdorf gerecht zu werden, wird der bestehende Autobahnanschluss Wankdorf erneuert und umgebaut.
Mit den beiden neuen Ein- bzw. Ausfahrtsrampen der N6 wird eine ausgewogene Leistungsfähigkeit des gesamten Verkehrssystems im Entwicklungsschwerpunkt Wankdorf erreicht.

Die Massnahme beinhaltet die Erhaltung, Ergänzung und Optimierung der vorhandenen Infrastrukturanlagen und den Neubau der neuen Ein- bzw. Ausfahrtsrampe.
Das Lichtraumprofil der SBB für die neue Brücke T2 erfordert in diesem Bereich eine Erhöhung der vertikalen Linienführung des Haupttrasses bis zu 1m. Hinzukommen die Haupttrassearbeiten, inkl. Belagsarbeiten, Werkleitungen, Entwässerung und Ausrüstung.

2009
2012

N01/N06 Ersatz Autobahnbrücke T2

Im Rahmen der Gesamterneuerung Stadttangente Bern muss die Brücke Objekt T2 aufgrund ungenügender Tragreserven, des teilweise schlechten Zustands sowie der hohen Sicherheitsanforderungen (über SBB Lötschberglinie) unter Aufrechterhaltung des Strassen- und Bahnverkehrs komplett ersetzt werden. Da ein Sprödversagen nicht auszuschliessen war, mussten 2008 bereits Sofortmassnahmen ausgeführt werden.

Die neue Brückenplatte besteht aus quer zu den Gleisen spannenden Fertigteilträgern, welche in Nachtarbeit über die SBB Gleise eingehoben werden. Die Widerlager sind als Scheiben ausgebildet und aufgrund des schlecht tragfähigen Baugrunds mit Bohrpfählen tieffundiert. Das Tragwerk wird gegenüber der bestehenden Brücke so erweitert, dass Raum für ein 4. SBB-Gleis entsteht.

2009
2010

Wohnüberbauung Ried W8/W9, Niederwangen

Im Wohnquartier „Ried“ in Niederwangen westlich von Bern entstehen 14 neue Wohnblöcke mit insgesamt 95 Wohnungen. Zwischen den vier Wohnzeilen à zwei bis fünf Wohnblöcken sind die drei Einstellhallen angeordnet.


Das gesamte Baufeld liegt im Hang. Dadurch liegen sämtliche Häuser auf unterschiedlichen Höhen und die Einstellhallen weisen ein Längsgefälle von fast 5% auf. Die unterschiedlichen Fundationshöhen und die problematischen Hangwasser und Bodenverhältnisse stellten hohe Anforderungen an die Planung.

2007
2008

Wohnüberbauung Löhre, Biel

Im Wohnquartier Mett in Biel ist eine Wohnüberbauung mit sechs Wohnblöcken und drei Einstellhallen entstanden. Die insgesamt 75 2½- und 3½-Zimmer-Wohnungen sind auf drei Ebenen in den Hang gebaut worden. In den UG sind neben Kellerräumen auch die drei Einstellhallen angeordnet.


Die Verbindung der Stockwerke erfolgt über einen Laubengang, was besondere bauphysikalische und statische Anforderungen erforderte. Spezielle Anforderungen an den Ingenieur stellte die Einstellhallendecke dar, welche als Abfangdecke für die teilweise darauf gestellten Hausblöcke dient.

2007
2019

A2, Sanierungstunnel Belchen

Der parallel zu den bestehenden Röhren geplante Sanierungstunnel Belchen ist Bestandteil der Nationalstrasse A2 und liegt im Bereich der Kantonsgrenze zwischen Baselland und Solothurn.

Der Sanierungstunnel ermöglicht, auch während der bevorstehenden Instandsetzung der bestehenden Röhren, die Nutzung von 2x2 Fahrspuren. Er wird von Süden nach Norden aufgefahren. Der Vortrieb durchfährt hauptsächlich die Sedimentstapel des Faltenjuras, Schichtungen des Opalinustons und Formationen des Gipskeupers. Letztere Schicht ist stark quellfähig, was zu sehr grossen Beanspruchungen des Tragwerks führt. Zusätzlich zum Haupttunnel werden zwei Abluftstollen vorgetrieben und je zwei Tunnel- und Portalzentralen erstellt.

2007
2008

Wohnüberbauung "brünnenleben"

Im Westen von Bern entsteht ein neues Quartier. Die Überbauung "brünnenleben" ist auf einem der 21 Baufelder der Gesamtüberbauung Brünnen rund um das neue Zentrum Westside entstanden.

Auf der ca. 9'500 m² grossen Parzelle sind 10 Wohnblöcke mit insgesamt 75 Wohnungen, davon 35 Eigentumswohnungen realisiert worden. Zwischen den beiden Hausreihen liegt die unterirdische Einstellhalle, welche mit bis zu 1.30 m Erde überschüttet ist.


Die Häuser auf der Ostseite liegen jeweils ca. 5 m auf der Einstellhallendecke auf. Die Einstellhalle ist in Ortbeton mit Elementstützen erstellt. Aufgrund der guten Boden- und Wasserverhältnisse konnte auf eine Ortbetonbodenplatte verzichtet werden.

2000
2016

PQM Bahntechnik Gotthard Basistunnel

Die Bahntechnik des GBT umfasst 8 Gewerke mit total 29 Leistungspaketen. Die Gewerke sind sehr vielfältig: von baulichen Elementen (Fahrbahn) über die Einbaulogistik, elektromechanische Anlagen und Steuerungen bis hin zu den Bahnsicherungsanlagen. E+B hat das PQM-Konzept erarbeitet, die PQM-Ausschreibung für die TU-Abwicklung federführend bearbeitet und bei der Bewertung massgeblich mitgearbeitet. E+B begleitet die Ausführungsplanung, Realisierung und Inbetriebnahme als PQM-Beauftragter. Die spezielle Herausforderung bestand darin, mit dem PQM ein wirksames Steuerungsinstrument für die TU-Abwicklung zu etablieren, das die Erfüllung der vielfältigen Projektanforderungen in den unterschiedlichen Gewerken umfassend unterstützt und auf die konkretisierten Q-Schwerpunkte fokussiert. Das PQM-Konzept ist zudem eng mit den RAMS-Betrachtungen abgestimmt. Die Begleitung und Steuerung der Realisierung umfasst die Überprüfung der über die gesamte Projektabwicklung verlangten Nachweise, die ständige Überwachung und Behandlung der Projektrisiken, die Durchführung von Audits, die Beratung und Unterstützung des Auftraggebers sowie die Instruktion der Beteiligten.

1999
2017

RAMS Gesamtsystem Neubaustrecke GBT

An den 57 km langen Gotthard-Basistunnel werden hohe Sicherheitsanforderungen gestellt. Im Rahmen eines Sicherheitskonzepts wurde nachgewiesen, dass unter Berücksichtigung entsprechender Massnahmen ein hoher Sicherheitsstandard erreicht werden kann. Mit RAMS (Reliability, Availability, Maintainability, Safety) wird sichergestellt, dass das Bauwerk die gestellten Anforderungen an die Sicherheit und Verfügbarkeit nachweislich erfüllt.

RAMS ist ein Prozess, mit welchem Fehler schon in der Planungsphase von Projekten verhindert werden sollen. Das RAMS Management stellt sicher, dass Systeme definiert, Risikoanalysen durchgeführt, Gefährdungsraten ermittelt, detaillierte Prüfungen gemacht und Sicherheitsnachweise erstellt werden. Das Ziel ist die Nachweiserbringung für den Teil RAMS gemäss EN50126, welche ein Bestandteil aller Nachweise zur Erlangung der Betriebsbewilligung bildet.

1996
2018

Sicherheitsberatung Gotthard-Basistunnel

Die neuen Hochleistungsstrecken durch die Schweiz (NEAT) sind integrierende Bestandteile des Europäischen Hochgeschwindigkeitnetzes für den schienengebundenen Passagier- und Güterverkehr. Die grosse Länge des Gotthard-Basistunnels sowie der Tunnels der Zulaufstrecken erfordern eine genaue Analyse der sicherheitsrelevanten Projektbestandteile.

Der Gotthard-Basistunnel hat eine Gesamtlänge von 57 km. Die enorme Länge und Komplexität des Tunnelsystems erfordern ein hohes Sicherheitsniveau als betriebliche Voraussetzung und ökonomische Notwendigkeit. Dies kann nur durch eine kontinuierliche Koordination der sicherheitsrelevanten Aspekte aller Bereiche, unter Berücksichtigung von Massnahmendefinitionen mit grösstem Kosten-Nutzen-Effekt gewährleistet werden.

2005
2008

Parking IKEA

Die IKEA AG realisierte gleichzeitig mit der Erweiterung der Verkaufsflächen ein neues Parking für ca. 1'000 Fahrzeuge.

Der Bau erfolgte in Etappen: Während der ersten Etappe in 2006 entstand im Erdgeschoss auf einer Fläche von 6'000 m2 ein Untergeschoss mit offenem Parkdeck . Anfang 2008 wurde die erste Etappe um 2'000 m2 erweitert. In der zweiten Hälfte 2008 wird das Parking um ein Geschoss aufgestockt. Mit dem Parking wurden auch Verbindungstunnel zu den Verkaufshäusern gebaut.

Die Umfassungswände im Untergeschoss, die Rampen und die Liftwände wurden in Ortbeton erstellt. Die restlichen Bauteile (Stützen, Unterzüge, Rippenplatten) wurden vorfabriziert. Das Stützenraster beträgt 8.0 x 16.0 m. Die Unterzüge überspannen 8 m, während die Rippenplatten 16 m weit gespannt sind. Die Scheibenwirkung der Decken wird mit 10 cm Überbeton gewährleistet. Die schwimmende Bodenplatte besteht aus Stahlfaserbeton. Die Stabilisierung erfolgt im Untergeschoss über die Aussenwände und im Erdgeschoss mit Stahlverbänden.

2001
2017

A5, Umfahrung Biel Ostast, Tunnel Büttenberg

Der 1.5 km lange doppelröhrige Büttenbergtunnel bildet den nördlichen Abschnitt der Umfahrung Biel Ostast, die eine schnelle Verbindung zwischen den Verzweigungen Bözingenfeld (A16 / A5 in Richtung Jura / Solothurn) und Brüggmoos (T6 in Richtung Bern) schafft. Die Hauptverkehrsachsen der Stadt Biel werden so vom Durchgangsverkehr entlastet.

Die Tunnelröhren werden vom Bözingenfeld in Richtung Orpund mit einem Erddruckschild aufgefahren. Der Baugrund wird hauptsächlich durch Formationen der Unteren Süsswassermolasse (Tertiär) gebildet, in den Portalbereichen stehen u.a. junge Seeablagerungen, Schüss-Schotter und Deckmoränen an.
Die mit bis zu 300 Zügen pro Tag und Gleis stark befahrene SBB-Linie Biel-Olten wird im Bözingenfeld bergmännisch unterquert.

2007
2015

Detailprojekt N16

Zwischen Court und Tavannes erstreckt sich die neue Autobahn auf 13 km. Eine 4.5 km lange Strecke ist 4-spurig. Die Linienführung ist so festgelegt, dass die Beeinträchtigung der Landschaft minimiert wird. Der Vollanschluss von Loveresse verbindet die Autobahn mit der Kantonsstrasse unten im Tal.

Besondere Aufmerksamkeit musste der anspruchsvollen Geologie geschenkt werden. Technische Massnahmen wurden im Detailprojekt entwickelt, um die Stabilität der Strasse während dem Bau und im Endzustand zu gewährleisten.

2004
2008

Neugestaltung Bahnhof Visp

Mit der zukünftigen Lötschberg-Basislinie verknüpfen sich die Verkehrsachse Nord-Süd und die Simplonlinie neu in Visp, wodurch der Bahnhof Visp zu einem Vollknoten ausgebaut wird. Neben bahntechnischen Komponenten beinhaltet das Projekt auch städtebauliche Veränderungen im gesamten Bahnhofsgebiet. Im Bereich Verkehr werden die Bahnanlagen der SBB und der MGBahn vollständig erneuert.

Das Bauvorhaben umfasst die Projektierung und Ausführung des Trasseebaus, des Ingenieurbaus (3 Kunstbauten), der Lärmschutzwände, des Oberbaus und zusammen mit den IG-Partnern der Fahrleitungs-, Kabel- und Elektroanlagen inkl. Koordination der bahntechnischen Ausrüstung und die Bauphasenplanung.

Ref1
2019
2019

Hydrologische Studie Altache und Stouffebach

Im Einzugsgebiet der Altache existieren zahlreiche Studien zu Hochwasserabflüssen, welche auf verschiedenen Berechnungsverfahren und Szenarienkombinationen basieren. Die Emch+Berger AG wurde beauftragt, für die Altache und den Stouffebach eine einheitliche und aktuelle Hydrologie zu erarbeiten, welche als Basis für künftige Projekte entlang dieser Gewässer dienen soll. Dazu wurden die Hochwasserabflussspitzen für 30-, 100- und 300-jährliche Hochwasser sowie für das Extremereignis mittels etablierter Berechnungsverfahren und basierend auf aktualisierten Niederschlagsgrundlagen, für acht Teileinzugsgebiete hergeleitet. Im Einzugsgebiet der Altache sollte insbesondere auch die fliessende und stehende Retention im Talboden berücksichtigt werden. Diese Retentionswirkung und die daraus resultierende Dämpfung der Hochwasserspitzen konnte mittels Überflutungsmodellierung und Auswertung der Ganglinien bestimmt werden. Im Rahmen der hydrologischen Studie konnte die Hydrologie für das Gesamteinzugsgebiet der Altache und des Stouffebachs erarbeitet werden, welche als Grundlage für künftige Gefahrenkartenrevisionen und Wasserbauprojekte dient.

 

Pont de la glâne
2015
2021

Neues Trassee Vuisternens - Romont, UVB und UBB

Die bestehende Bahnstrecke zwischen Vuisternens-devant-Romont und Romont wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts erbaut. Um die in dieser Zeit festgelegten, maximalen Steigungen einzuhalten, verläuft die Strecke relativ kurvenreich. Die Infrastruktur und der Aufbau entsprechen nicht mehr den Standards der heutigen Zeit. Da das aktuelle Rollmaterial die Wahl grösserer Längsneigungen ermöglicht, plant die Transports Publics Fribourgeois (TPF) den Neubau auf einem viel direkteren Weg. Dadurch kann die Fahrzeit zwischen Bulle und Romont auf unter 14 Minuten reduziert und somit die Stabilität des Netzwerks gewährleistet werden. Ferner können Anschlüsse an die SBB-Verbindungen sichergestellt werden. Das Projekt überschreitet die Baukosten von 40 Mio. CHF und ist somit UVP-pflichtig.

Die neue, 3.3 km lange Strecke verläuft über 3 Brücken durch eine landwirtschaftlich genutzte Talebene. Die bestehende, 4.2 km lange Strecke zwischen Vuisternens-devant-Romont und Romont wird zurückgebaut und die frei werdende Fläche in Kulturland umgewandelt oder aufgewertet. Das Projekt tangiert insbesondere die Umweltfachbereiche Lärm, Gewässer, Boden, Materialbewirtschaftung, Altlasten, Natur und Landschaft sowie Flora, Fauna, Lebensräume, für welche entsprechende Massnahmen geplant und umgesetzt werden müssen.

UE170029_03
2017
2019

Aufgelöste Blockrampe Margelibrücke, Adelboden

Die Sohle der Entschlige im Bereich der Margelibrücke tiefte sich nach einem starken Gewitterereignis um bis zu 1.5 m ab. Die bestehende Ufersicherung wurde dadurch zu einem grossen Teil freigespült.
Durch die geplanten Massnahmen sollte die Sohle kostengünstig wieder angehoben und das Prallufer rechtsufrig vor Erosion gesichert werden. Nach der Überprüfung verschiedener Varianten ergab sich die aufgelöste Blockrampe als Bestvariante. Da die Rampe in einer Kurve erstellt wurde, wurde der sich bildende Kurvenkolk beim Bau bereits berücksichtigt und die Rampe entsprechend angepasst. Gleichzeitig mit der Anhebung der Sohle, wurde die Sohlenbreite von ca. 7 m auf 14 m verdoppelt. Weiter wurde die benetzte Fläche vergrössert, mit dem Ziel neue Fischlebensräume für die Bachforelle zu schaffen.
Die aufgelösten Blockrampe wurde in enger Zusammenarbeit mit der Schwellenkorporation Adelboden und dem Fischereiinspektorat ausgeführt.

Knoten Zollgasse 1
2020
2022

Korrektion Bolligenstrasse Nord, BBB

Die derzeitige Siedlungsentwicklung im Raum Wankdorf wird in absehbarer Zeit zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen zwischen Bolligen, Ostermundigen und dem Wankdorfareal führen. Eine entscheidende Massnahme zur Entlastung der Wankdorfstrasse ergibt sich durch die
Umgestaltung der Bolligenstrasse. Sie wird zukünftig zwei Fahrspuren pro Richtung erhalten, an den zentralen Kreuzungen durch Lichtsignale geregelt und in den Knotenbereichen durch separate Linksabbiegerspuren erweitert werden. Zudem wird eine neue Strassenabwasserreinigungsanlage (SABA) entstehen.

Durch die Ausbauarbeiten an der Bolligenstrasse entstehen grosse Kubaturen an Bodenmaterial, die wiederverwertet bzw. entsorgt werden müssen. Da ein Grossteil des Projekts auf Fruchtfolgeflächen zu liegen kommt, wurden die Wiederverwertungsmöglichkeiten des qualitativ hochwertigen Bodenmaterials in der Landwirtschaft evaluiert. Vor Baubeginn wurde die Verwertung und Entsorgung vordefiniert und eine Kartierung sämtlicher Bodenflächen zur Beweissicherung durchgeführt. Während der Ausführung wurden die Bodenarbeiten begleitet. Ein Teil des Bodenmaterials in unmittelbarer Nähe zur Bolligenstrasse ist mit Schadstoffen belastet. Die Probenentnahme und Analyse wurde organisiert sowie der Verwertungs- und Entsorgungsweg des Bodenmaterials definiert.

Bild 1
2017
2022

Umbau Bahnhof Brenzikofen, UBB

Der Bahnhof Brenzikofen auf der Strecke Hasle-Rüegsau - Konolfingen wird stündlich vom Regio bedient und hat für den Güterverkehr sowie die Abstellung von Bau- und Unterhaltszügen eine hohe Bedeutung. Die Gleisanlage entspricht nicht mehr dem Streckenkonzept der BLS und das Stellwerk ist veraltet. Weiter erfüllt die Perronanlage nicht die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG), weshalb der Bahnhof Brenzikofen behindertenfreundlich umgebaut werden soll. Dabei wird ein neues Aussenperron mit 110 Meter Länge, 2 Meter Breite und mit einer Perronkante P55 erstellt. Um Platz für das neue Perron zu schaffen, wird das Bahnhofgebäude komplett zurückgebaut. Gleichzeitig werden die Gleisanlagen (Unter-/Oberbau, Entwässerung), die Fahrleitungs- und Signalanlagen sowie die Werkleitungsanlagen umgebaut.

Im Rahmen der Umweltbaubegleitung UBB inkl. Bodenkundliche Baubegleitung BBB werden die verfügten Massnahmen kontrolliert (Vollzugs- und Auflagenkontrolle). Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf den Umweltbereichen Natur und Landschaft, Boden und Abfälle. Insbesondere werden auch Boden und Gleisschotter beprobt, die Verwertung bzw. Entsorgung von belastetem Aushubmaterial sowie der Rückbau von Gebäuden begleitet. Die UBB sorgt zudem für die sorgfältige Rekultivierung und Folgebewirtschaftung einer neu hinzugewonnenen Landwirtschaftsfläche.

Bild 1
2018
2021

Zweite Instandsetzung Tunnel Belchen, Umweltnotiz

Die beiden bestehenden Röhren des Belchentunnels auf der Autobahn A2 sollen komplett saniert werden. Die umfangreichen Arbeiten bedingen die Nutzung großer Flächen für Installationsplätze am Süd- und Nordportal des Tunnels. Nach Abschluss der Bauarbeiten, die ca. 10 Jahre dauern werden, werden die Installationsflächen wie im Ausgangszustand rekultiviert. Da die drei Abluftkamine des Tunnels nach der Sanierung nicht mehr benötigt werden, werden diese mit reinen Materialien verfüllt und oberirdisch rückgebaut und die freigewordenen Flächen werden rekultiviert.

Da es sich um eine Instandsetzung handelt, ist das Projekt nicht UVP-pflichtig. Die wichtigsten Umweltfachbereiche im Projekt umfassen Abfall- und Materialwirtschaftung, Boden (Erdbewegungs- und Rekultivierungskonzept), Natur und Landschaft (Ökobilanzierung, Definition von Massnahmen) und Wald (Rodungsgesuch).

Bild 1
2019
2026

Polizeizentrum Bern, UVB und UBB

Die Kantonspolizei im Raum Bern ist heute auf 18 Standorte verteilt, was den Betrieb und die Führung erschwert. Zudem ist die Einsatzzentrale in Bern totalsanierungsbedürftig und genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. Daher soll ein neues Polizeizentrum gebaut werden. Mit dem Baurechtsland Juch/Hallmatt in Niederwangen steht ein hervorragend geeignetes Areal mit ausgezeichneter Erschliessung zur Verfügung. Mit dem geplanten Neubau des Polizeizentrums Bern mit ca. 1'370 Arbeitsplätzen soll die räumliche Konzentration verschiedener Abteilungen der Kantonspolizei Bern von 18 auf 9 Standorte umgesetzt werden. Da im Rahmen des Projektes mehr als 500 Parkplätze erstellt werden, ist das Vorhaben UVP-pflichtig.

Der Aussenraum rund um das Polizeizentrum wird im Rahmen des Projektes als Naherholungszone mit hohen Aufenthaltsqualitäten (begrünte Höfe, Alleebäume, Baumgruppen, Magerwiesen, Sitzbänke) für Passanten, Besuchende sowie Mitarbeitende ausgestaltet und der Stadtbach entlang der Autobahn wird renaturiert. Das Projekt tangiert insbesondere die Umweltfachbereiche Lärmschutz, Gewässerschutz, Bodenschutz, Materialbewirtschaftung, Störfall sowie Flora, Fauna, Lebensräume, für welche entsprechende Massnahmen geplant und umgesetzt werden müssen.

Quelle: SBB AG
2019
2020

SBB Weiterentwicklung Bahnhof Wankdorf, Umweltbericht

Im Rahmen der Entwicklung des Bahnhofs Wankdorf soll die bestehende Passerelle durch eine Personenunterführung mit integrierter Veloquerung ersetzt werden. Die bestehende Passerelle wird anschliessend zurückgebaut. Zudem gibt es Anpassungen an den Publikumsanlagen, Perronzugängen und Stützmauern in Wankdorf Nord. Weiter sind Anpassungen an den Gleisanlagen im Norden vorgesehen.

Im Rahmen der durchgeführten Kartierungen der Naturwerte wurde festgestellt, dass Gleisanlagen, Böschungen mit Hecken und Formentalwiesen, Ruderflächen, Lebensräume von geschützten Mauereidechsen sowie ein Standort der Bienne-Ragwurz (national geschützte Orchideen) durch das Projekt tangiert werden. Emch+Berger AG Bern führte die ökologische Bilanzierung durch und plante die Ersatz- und Wiederherstellungsmassnahmen. So werden im Rahmen des Projekts neue Steinlinsen angelegt, Hecken und Feldgehölze wiederhergestellt sowie artenarme Fromentalwiesen aufgewertet. Zudem wurde die Bekämpfung vorkommender, invasiver Neophyten (u.a. Staudenknöterich) geplant.

1
2020
2020

Flutwellenberechnung Hochwasserrückhaltebecken Stockere Worb

Das Hochwasserrückhaltebecken Stockere in Richigen (Gemeinde Worb) wurde im Rahmen der Inventarisierung aller Stauanlagen des Kantons Bern als «der Stauanlagenverordnung unterstellungsverdächtig» klassiert.
In diesem Zusammenhang hat die Gemeinde Worb die Emch+Berger AG Bern beauftragt, eine Flutwellenberechnung durchführen zu lassen, mit welcher das besondere Gefährdungspotential des Rückhaltebeckens abgeschätzt werden kann. Aufgrund dieser Berechnung konnte beurteilt werden, ob das Becken der Stauanlagenverordnung unterstellt werden muss oder nicht.

P7070611
2011
2020

Inspektion Schutzbauwerke Gotthardpassstrasse Süd

Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) untersucht und unterhält seine Schutzbauten gegen Naturgefahren regelmässig.
Die Emch+Berger AG Bern wurde deshalb beauftragt, Schutzbauten entlang der Südseite der Gotthardpassstrasse zu inspizieren. Nach einer Bestandsaufnahme der vorhandenen Bauwerke (z.B. Lawinenverbauungen, Steinschlagschutznetze) erfolgten Inspektionen im 5-Jahresturnus. Dabei wurden die Bauwerke hinsichtlich Zustand, Schäden und Mängeln beurteilt. Es wurde jeweils auf einen allfälligen Sanierungs- oder Unterhaltsbedarf hingewiesen und Massnahmen vorgeschlagen.

Bild 1
2017
2023

Fluchtstollen Tunnel Soliwald, UBB

Der bestehende, einspurig im Gegenverkehr befahrene Soliwaldtunnel ist 555 m lang. Als Notausgänge standen bisher lediglich die Portale zur Verfügung. Zur Herstellung der geforderten Tunnelsicherheit und Verkürzung der Fluchtwege wurde ein Notausgang in der Tunnelmitte erstellt. Dafür wurde ein Fluchtstollen mit Portal an der Aenderdorfgasse (Brienzwiler) gebaut, damit der Tunnelbenutzer im Ereignisfall direkt ins Freie gelangen kann.

Emch+Berger AG Bern wurde für die UBB inkl. BBB beauftragt. Sie begleitete die Erarbeitung der Submissionsunterlagen und die Ausführungsplanung. Im Rahmen der Ausführung hat die UBB die Überwachung des Massnahmenvollzugs vorgenommen. Folgende Umweltfachbereiche waren im Rahmen der Ausführung relevant: Boden, Erschütterungen, Lärm, Luft, Gewässerschutz, Materialbewirtschaftung und Naturschutz. Die UBB begleitet zudem die Inbetriebnahme und die Startpflege bis 3 Jahre nach Bauabschluss.

Bild 2
2019
2021

Umfahrungsstrasse Kerzers, UVB

Zur Verkehrsentlastung des Ortskerns von Kerzers (FR) wird eine Ortsumfahrung geplant. Die neue Umfahrungsstrasse erstreckt sich über eine Länge von rund 1'210 m und liegt zwischen den beiden neu zu erstellenden Kreiseln, dem Anschluss Nord (Papiliorama) und dem Anschluss Süd (Gebiet Moosgärten, in Richtung Autobahnanschluss). Die Knoten beim Anschluss Süd und Anschluss Nord sind jeweils mittels Kreisverkehr projektiert. Die Bahnlinie Lyss - Kerzers wird von einer 364 m langen Brückenkonstruktion überquert.

Die Emch+Berger AG Bern wurde mit der Ausarbeitung des Umweltverträglichkeitsberichtes zum Vor- und Bauprojekt beauftragt. Der vorliegende Umweltverträglichkeitsbericht enthält eine Beschreibung des Vorhabens, der voraussichtlichen Umweltauswirkungen in den Bereichen Luft, Lärm, Boden, Fruchtfolgefläche, Landschaft, Störfallvorsorge und Archäologie in Bau- und Betriebsphase sowie ein Pflichtenheft für die UVB Hauptuntersuchung.

Bild 01
2019
2021

N09 Simplon-Dorf Krummbachbrücken, UBB

Im Rahmen des Projekts wird der Abschnitt der N09 mit der Krummbachbrücke, dem Viadukt Simplon Süd, den Hostettgalerien 1 und 2 sowie der freien Strecke dazwischen Instand gesetzt. Das Projekt beinhaltet u.a. Sanierungsarbeiten an den Brücken sowie an den Galerien und Stützmauern, die Erneuerung der Bankette, Beläge, Leitungen und Schächte sowie den Ersatz der Fahrzeugrückhaltesysteme. Im Rahmen der Umweltbaubegleitung wird die Einhaltung der umweltrelevanten Richtlinien und Gesetzte kontrolliert. Es handelt sich voriwegend um di eFachbereiche Boden, Luft, Materialbewirtschaftung/Abfälle, Entwässerung, Oberflächengewässer und Natur, welche während der Bauphase relevant sind. Aufgrund des Standortes sowie der Höhenlage sind zusätzlich erschwerende Bedingungen zu beachten, wie beispielsweise die kurze Vegetationsphase bei Ansaaten von offenen Bodenflächen oder dem oft vorhandenen Wind, der zu unerwünschter Verfrachtung von zwischendeponiertem Material führt.

2017
2019

Chemin de rive Omega

Avec le chemin de rive, une nouvelle étape a été franchie en termes d'accès sans discontinuité le long de la Suze pour les piétons et les cyclistes. Le chemin d'environ 290 m de long mène du nouveau siège social de Swatch au barrage de régulation "Hauser", classé monument historique.

Le nouveau chemin de rive est bordé du côté de la Suze par des murs en blocs de pierre et par endroits par un remblai naturel aplati. La conception du chemin de rive a été adaptée à l'Île-de-la-Suze en amont, de manière à assurer une transition en douceur entre les deux tronçons de la rivière.

Dans le cadre de la construction du nouveau chemin, les réseaux existants (télécommunications, électricité) ont été partiellement renouvelés ou entièrement à neuf. Il convient de noter en particulier le passage de la ligne électrique sous la Suze. En raison de l'absence de couverture du lit de la rivière, celle-ci a été remplacée au moyen d'un forage dirigé (cf. fiche de référence séparée).

2018
2020

Gesamtrevision Naturgefahrenkarte Biel

Die bestehenden Gefahrenkarte der Gemeinde Biel aus dem Jahr 2005 soll aufgrund der in den letzten Jahren realisierten Hochwasserschutzprojekten an der Schüss sowie neuer Beurteilungsgrundlagen (vergangene Hochwasserereignisse, verbesserte Modellierungsgrundlagen) einer Gesamtrevision unterzogen werden.  
Dazu wurden alle für das besiedelte Gebiet relevanten gravitativen Naturgefahren- prozesse beurteilt, dies beinhaltete die Prozesse Wasser-, Sturz- sowie Rutschgefahren. Die Emch+Berger AG beurteilte davon den Prozess Wassergefahren. Basierend auf Feldbegehungen und rechnerischen Verfahren wurden die Szenarien (wie Abfluss, Geschiebefrachten, Schwemmholz) für 30-, 100- , 300- jährliche Ereignisse und das Extremereignis ermittelt und anschliessend Schwachstellen- und Wirkungsanalysen durchgeführt. Zur Beurteilung der Wassergefahren wurden für die Schüss hydraulische 1D-Staukurvenberechnungen sowie für alle Fliessgewässer 2D-Überflutungsmodellierungen durchgeführt. Die Modellierungen wurden anschliessend im Feld plausibilisiert und in Form von detaillierten Fliesstiefen- und Fliessgeschwindigkeitskarten sowie Intensitäts- und Gefahrenkarten aufbereitet.

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2020
2025

Detailengineering des Umbaus von Steuerwagen des Regionalverkehrs in Steuerwagen für die Autopendelzüge im Lötschberg- wie Simplon-Tunnel

Insgesamt werden neun heute im Regional-verkehr eingesetzte Steuerwagen umgebaut. Dabei wird ein Grossteil des heutigen Personenabteils in ein Motorradabteil umgebaut. Die Motorräder werden über eine verbreiterte Stirntüre oder durch neu zu kreierender Seitentür in den Steuerwagen gelangen. Das Interieur muss entsprechend angepasst werden, damit die Fahrzeuge nichts beschädigen und notfalls angebunden werden können. Der Führerstand erhält vollständig neue Bedienungselemente, die denen der Lokomotiven des Typs Re 465 mit Baujahr 1994 – 1997 entsprechen, denn mit der Einführung der umgebauten Steuerwagen wird auch auf modernere Lokomotiven gewechselt.

Zusammen mit zwei Subunternehmer führen wir das Detailengineering des Umbaus. Nebst der mechanischen Konstruktion und den dazu-gehörigen Festigkeitsberechnungen sind wir für das Elektroengineering, die technische Projektleitung, die BAV-Zulassung, die Umbaubegleitung vor Ort in der BLS-Werkstätte in Bönigen, die Inbetriebnahme inklusive der notwendigen Probefahrten, das Zusammentragen der Dokumentation und das Erstellen der Wartungs- und Bedienungsunterlagen verantwortlich.

2018
2019

Mündung Orpundbach in Nidau-Büren-Kanal

Im Rahmen der ökologischen Ersatzmassnahmen für den Nationalstrassenbau N5 Ostast Biel wurde der Orpundbach und der Dietschibach zwischen Biel und Orpund renaturiert. Die Neugestaltung des Mündungsbereiches des Orpundbaches spielt bei der Wieder- herstellung der Vernetzung eine zentrale Rolle.
Die Mündung des Orpundbaches in den Nidau-Büren-Kanal bestand bisher aus einem steilen Betongerinne. Dadurch war die Längsvernetzung in das Seitengewässer unterbrochen und die Fischmigration unterbunden.
Mit der Neugestaltung des Mündungsbereichs wurde der bestehende Durchlass mit Eiprofilform beim Uferweg durch einen Wellstahldurchlass ersetzt, welcher mit Hilfe von Kleintierbermen auch die terrestrische Längsvernetzung ermöglicht. Die Schussrinne wurde entfernt und das Längsgefälle mit dem Raugerinne-Beckenpass reduziert. Damit ist die Fischgängigkeit wiederhergestellt. Oberstrom des neuen Durchlasses wurden die Böschungen abgeflacht und das Gerinne mit Strukturelementen (Totholz, variable Gerinnebreite, Böschungsbepflanzung) aufgewertet.
Für die Wasserbauarbeiten wurde zusätzlich eine Trinkwasserleitung DN300 umgelegt, um dem Orpundbach den nötigen Raumbedarf zu geben.

2017
2019

Assainissement du mur de rive de la Suze

Après la rénovation d'un premier tronçon pilote en 2016, le mur de rive adjacent en amont de la passerelle de la rue Bubenberg a été rénové sur une longueur d'environ 90 m en été 2019. L'ancien crépis a été enlevé, la maçonnerie existante nettoyée puis crépie. En outre, à l'exutoire de la conduite de décharche du déversoir d'orage, une nouvelle trémie de déversement a été construite. Pendant les travaux de construction, une courte section du mur de rive historique a été découverte sous le crépis. Elle a pu être rénovée de manière à ce que l'ancienne maçonnerie en blocs de pierre soit préservée et intégrée avec élégance dans le mur de rive remis en état.

2017
2019

Sanierung Ufermauer Schüss

Nach der Sanierung eines ersten Pilotabschnittes 2016 wurde im Sommer 2019 oberhalb der Passerelle Bubenbergstrasse die angrenzende Ufermauer auf einer Länge von rund 90 m saniert. Der alte Verputz wurde entfernt, das bestehende Mauerwerk gereinigt und anschliessend neu verputzt. Beim Auslauf der Entlastungsleitung des Regenüberlaufes wurde zusätzlich ein neuer Auslauftrichter erstellt. Während den Bauarbeiten wurde unter dem Verputz ein kurzer Abschnitt der historischen Ufermauer entdeckt. Dieser konnte so saniert werden, dass das alte Mauerwerk aus Blocksteinen erhalten blieb und sich elegant in die instandgestellte Ufermauer eingliedert.

2018
2019

Anprallrisiken nach UIC-Kodex 777-2

Das Gesamtprojekt «STEP AS 2035 Brüttenertunnel» soll den kapazitätsbestimmenden Engpass auf dem Korridor Zürich – Winterthur durch die Realisierung einer durchgehenden vierspurigen Verbindung Zürich – Winterthur beseitigen. Das Projekt umfasst den Brüttenertunnel sowie im Zulauf verschiedene Entflechtungsbauwerke, u.a. Überwerfungen.

Für das Vorprojekt «STEP AS 2030/2035 Brüttenertunnel» hat Emch+Berger AG Bern die Anprallrisiken für die Pfeiler der Überwerfung Dietlikon und der Wegüberführung der Opfikonstrasse analysiert.

Die Überwerfung Dietlikon Süd befindet sich südlich des Bahnhof Dietlikons. Mit der Überwerfung werden zwei Streckengleise der SBB überquert. Vier Pfeiler der Überwerfung Dietlikon Süd sind aufgrund ihrer geringen Distanz zur Gleisachse als anprallgefährdet zu betrachten. Für die beiden kritischen Pfeiler PP6 und P7 erfolgte eine Risikoanalyse zur Beurteilung der Notwendigkeit ergänzender Schutzmassnahmen. Ebenso sind Pfeiler der bestehenden Wegüberführung der Opfikonstrasse anprallgefährdet.

Der ausgearbeitete Bericht beurteilt die Anprallgefährdung der Pfeiler durch ein entgleistes Schienenfahrzeug. Mögliche zusätzliche Schutzmassnahmen (Leitkante/Leitwinkel) wurden auf ihre Verhältnismässigkeit beurteilt. Risikoanalyse und Massnahmenbeurteilung basieren auf dem im UIC-Kodex 777-2 respektive in der AB-EBV beschriebenen Verfahren.

2019
2020

Trans N (Transport Publics Neuchâtelois) LHand

Das Projekt Trans N LHand umfasst den behindertengerechten (BehiG) Umbau von 21 Bahnhöfen resp. Haltestellen auf den folgenden zwei Linien:

  • Linie 215 Neuchâtel Place Pury – Boudry Littorail (Meterspur)
  • Linie 222 (BHU und Landschaftsarchitektur) La Chaux-de-Fonds – Les Ponts-de-Martel (Meterspur)

Die Bahnhöfe und Haltestellen müssen gemäss Bundesgesetz behindertengerecht umgebaut werden. Je nach Situation, alte Bahnübergänge in Perronbereiche und vor allem bei Doppelspurinseln werden Varianten mit Personenunterführung vorgesehen, welche die Sicherheit der Reisenden erhöht und die Bahnhöfe somit aufwertet. Im Rahmen der Studie wurden pro Haltestelle ein bis drei verschiedene Varianten erarbeitet und die Baukosten dazu ermittelt.

Die Umbauten der Bahnhöfe und Haltestellen gemäss BehiG umfassen jeweils eine Perronerhöhung auf P35 sowie eine Perronverlängerung auf 50 m um das sichere Ein- und Aussteigen der Reisenden zu gewährleisten. Es war jeweils eine Perronbreite von 2 m und eine Querneigung von max. 2 % anzustreben.
Die Anpassungen und Umbauten werden mit einer architektonischen Begleitung in Bezug auf Integration in die Umgebung unterstützt. Besondere Sorgfalt muss bei Projekte im Städtebau oder bei Schutzobjekte die manchmal ISOS eingestuft sind (Baumallee / archäologische Überreste). Das Mandat eines Spezialisten für Landschaftsarchitektur wurde Emch+Berger erteilt, das Projekt zu überwachen und Lösungen für die Planung und Integration von Kunstbauten bereitzustellen. Anderseits wurde auch das Konzept für die Ausstattung der Perronanlage beauftragt.

2015
2999

Prüfungen durch Sachverständige – Fachbereich Fahrzeuge

Bei der Zulassung von Eisenbahnfahrzeugen verlangt das BAV in der Regel bei Vorhaben mit hoher Sicherheitsrelevanz Prüfungen durch Sachverständige (SV): bei der Bereinigung des Zulassungskonzepts legt das BAV fest, zu welchen Fachgebieten eine Prüfung durch SV notwendig ist.

Seit Jahren führen die Experten von Emch + Berger AG Bern viele Prüfungen durch SV im Fachbereich Fahrzeuge erfolgreich durch. Unsere Vorteile sind die folgenden:

  • Breite Fachkenntnisse und lange Erfahrung im Engineering, Zulassung, Betrieb, Wartung, Umbau von Fahrzeugen und Infrastruktur.
  • Exzellente Kenntnisse der geltenden gesetzlichen Vorschriften (EBG, EBV, AB-EBV und FDV) und anerkannten Regeln der Technik (RTE, SN-, EN-Normen, UIC-Richtlinien, usw.).
  • Frühzeitige Rückmeldung über Feststellungen, welche zu Projektänderungen führen können: Anpassungen können am Prüfobjekt noch vor Fertigstellung des SV-Prüfberichts durchgeführt werden.
  • Erfassung der Ergebnisse in einem detaillierten SV-Prüfbericht, der eine klare Schlussfolgerung über Einhaltung der relevanten Vorschriften und der funktionalen und sicherheitstechnischen Eignung des Prüfobjekts enthält und auch die erforderlichen Auflagen zusammenstellt.
  • Systematische und strukturierte Vorgehensweise, die sich in vielen Anwendungen mehrfach bewährt hat und zu sehr hoher Akzeptanz beim BAV und zu wiederholter Kundenzufriedenheit führte.
2017
2019

Uferweg Omega

Mit dem Uferweg wurde ein weiterer Meilenstein bezüglich lückenloser Erschliessung entlang der Schüss für Fussgänger und Velofahrer erzielt. Der rund 290 m lange Wegabschnitt führt vom neuen Hauptsitz der Swatch bis zum denkmalgeschützten Hauserwehr.

Der neue Uferweg wird Schüssseitig durch Blocksteinmauern und stellenweise mittels abgeflachter Naturböschung begrenzt. Gestalterisch wurde der Uferweg der oberstrom liegenden Schüssinsel angeglichen, damit sich ein fliessender Übergang zwischen beiden Flussabschnitten ergibt.

Im Rahmen des neuen Wegbaus wurden die vorhandenen Werkleitungen (Telekommunikation, Strom) teilweise erneuert oder komplett neu verlegt. Hervorzuheben ist insbesondere die Gewässerquerung des Elektrotrasses unter der Schüss. Diese wurde mangels fehlender Überdeckung der Gewässersohle mittels Spülbohrung neu erstellt (vergl. sep. Referenzblatt).

2017
2022

TPF Programme Bulle (Normalspur)

Das Programm Bulle besteht aus 3 Losen und erstreckt sich über 7km. Es beinhaltet unter anderem folgende Bauvorhaben:

  • Los 1 Planchy (Total CHF 40 Mio.): Doppelspurausbau auf 1'200m mit 2 neuen Unterführungen unter den Gleisen (Einschieben und Einheben), 3.5 km neue Gleise (Unter- und Oberbau), neue Stützmauer, neue Perrons, Hilfsmassnahmen, Brückenverbreiterung.

  • Los 2 Bhf Bulle (Total CHF 105 Mio.): neuer Bahnhof mit 4 Perrons, neue Bahnunterführung mit Perronzugängen, 4.2 km neue Gleise (Unter- und Oberbau), 2 zu sanierende Bahnbrücken, neuer Tagbautunnel unter dem Gleis 1 als Zufahrt einer Tiefgarage, Verbreiterung einer Unterführung.

  • Los 3 Bulle-Broc (Total CHF 75 Mio.): neues Bahntrassee auf 5.5 km (Umnutzung von Schmalspur zu Normalspur), mit neuen Brücken, 4 Unterführungen, Tagbautunnel mit Grundwasserwanne (unter der Strasse), 3 neue Unterführungen unter Gleisen und Kantonstrasse, 1 zu sanierende Bahnbrücke (Stahl-Beton Verbund – L= 180 m), neuem Bahndamm von ca. 16'000 m3, permanente rückverankerte Bohrpfahlwände, 2 neue Bahnhöfe, 2 neue Haltestellen.

Alle Bauarbeiten erfolgen unter Bahn- und Strassenverkehr in bewohnten Gebieten in sehr engen Platzverhältnissen. 10 Bauphasen und 4 intensive Phasen (Totalsperre) sind vorgesehen. Die Bahnstrecken verlaufen teilweise über/unter/neben Kantonstrassen. Aufgrund der schwierigen geologischen Verhältnisse sind Tieffundationen erforderlich. Abbruchs- und Instandsetzungsarbeiten über Kantonstrasse wurden ausgeführt (Schutzmassnahmen, Einschiebeverfahren, etc.).

2018
2030

N02 2. Röhre Gotthard-Strassentunnel

Der bestehende Gotthard-Strassentunnel (1TG) wurde 1980 eröffnet und muss aufgrund seines Alters saniert werden. Dazu ist eine mehrjährige Sperrung nötig. Damit auf der Gotthardachse trotzdem ganzjährig eine Strassenverbindung beibehalten werden kann, haben Bundesrat und Parlament entschieden, eine zweite Röhre (2TG) zu bauen und den bestehenden Tunnel anschliessend zu sanieren. Dieses Vorgehen hat das Stimmvolk am 28. Februar 2016 an einer eidgenössischen Volksabstimmung genehmigt. Mittels der zweiten Strassenröhre durch den Gotthard kann der Verkehr nach der Sanierung des bestehenden Tunnels im einspurigen Richtungsverkehr mit seitlichem Pannenstreifen geleitet werden. Dies verbessert die Sicherheit, ohne dass die bestehende Kapazität erhöht wird.

Emch+Berger AG Bern ist zusammen mit 3 weiteren IG-Partnern zuständig für die Projektierungsleistungen und die Fachbauleitung in den Bereichen Tunnel/Geotechnik (inkl. Materialbewirtschaftung), Trassee und Kunstbauten sowie die Federführung des Gesamtdossiers für die Phasen ab Detailprojekt bis und mit Inbetriebnahme/Abschluss. Hauptleistungen von Emch+Berger sind die Materialbewirtschaftung, die Entwässerung des Gesamtsystems und der Zugangsstollen Nord inkl. Logistikbauwerke.

Einzelne Bauwerksabschnitte werden als offizielles ASTRA-Pilotprojekt nach der BIM-Methode (open und BIG BIM) bearbeitet.

2007
2009

PostFinance Arena

Mit der Totalsanierung der Bern Arena entsteht ein modernes, speziell auf nationale und internationale Eishockeyspiele ausgerichtetes Stadion, in welchem auch andere Eissportarten und Veranstaltungen durchgeführt werden können.

Das Projekt ist auf die folgenden Teilprojekte aufgeteilt:

  • Umbau Stadion/Garderoben
  • Bürogebäude (Untergeschoss + fünf oberirdische Geschosse)
  • Gedeckte Trainingshalle (Elementträgerdecke)
  • Zweigeschossige Einstellhalle, darüberliegend Garderobengebäude
  • BEA-Lager mit Anlieferung
  • Baugrube: Nagelwände mehrfach verankert, Wasserhaltung mit Wellpoint
  • Tragkonstruktion: Skelettbauweise mit Flachdecke und Elementstützen und einer wasserdichten Tragkonstruktion in den Untergeschossen, Verstärkung der bestehenden Fundation für das Bürogebäude mit Jetting-Pfählen, Dachkonstruktion im Stahlbau
  • Einbau der Elementträger (Spannweite 36.5 m) für die gedeckte Trainingshalle mit einem Raupenkrank (600 t) auf der gespriessten Lagerhalle

 

 

2016
2018

Biberaue Ferenbalm

Im Rahmen von ökologischen Aufwertungen entlang der Bibera in Ferenbalm wurde die freie Fischwanderung wiederhergestellt und angrenzendes Wiesland für die Förderung der Biodiversität dauerhaft unter Wasser gesetzt. Eine Fischpassage wurde als pionierartiges Kombiwerk erstellt, welches für schwimmschwache Fischarten überwindbar ist und zeitgleich wertvollen Lebensraum für Fische, Krebse und Wasserinsekten bietet. Mit einer hohen Dichte an dynamisch eingebautem Totholz im Unterlauf der Bibera konnte die Sohlenerosion reduziert werden, die für die Fische notwendige Wasserhöhe angehoben und die Strömungsvielfalt stark erhöht werden.


Mit einer zusätzlichen Wasserführung konnte eine ehemalige Wiese in eine grossflächige Teichlandschaft verwandelt werden, welche unter dem Einfluss der Auendynamik steht. Feuchtigkeitsliebende Tiere wie Biber und Amphibien aber auch seltene Sumpfpflanzen sollen dadurch wertvollen Lebensraum finden. Ein detailliertes, langjähriges Monitoring über die Entwicklung der Tier- und Pflanzenbestände wird Aufschluss über die Wirkung der ökologischen Aufwertung geben.

2015
2018

Wildkorridor und Renaturierung Orpundbach

Als Ersatzmassnahme für die neue Nationalstrasse N5 Ostast wurde der kanalisierte Orpundbach auf einer Länge von 1.5 km revitalisiert und somit ökologisch aufgewertet. Zusätzlich wurde mit dem Bau einer Drainagesammelleitung entlang des Orpundbachs eine konfliktfreie Koexistenz von Landwirtschaft und Biber ermöglicht. Entlang der Nationalstrasse wurde ein Wildkorridor gestaltet als Längsvernetzung zwischen zwei Waldstücken und dem Orpundbach unteranderem mit Amphibienteichen, Unkenlöcher, Steinhaufen und Totholzstrukturen. Ein Gerinne (Dietschibach vom Frölisberg) wurde ausgedolt, in den Wildkorridor umgeleitet und neu gestaltet. Ausführliche planung von Pflanzungen und ökologisch wertvollen Ansaaten gehörten ebenfalls dazu.

2010
2017

Revitalisation de la Suze

Dans le cadre du réaménagement du parc de l'île de la Suze, au cœur de la ville de Bienne, le cours d'eau compris dans ce secteur a été revitalisé de manière écologique. 

Emch+Berger AG Bern, succursale de Bienne, a assuré la direction partielle du projet concernant le génie hydraulique et le génie civil, tout en tenant compte de la protection contre les crues, de la revitalisation en espace urbain et du drainage de l'eau pendant les travaux. Parallèlement, le canal Stebler a été prolongé par une roue hydraulique nouvellement installée. Les travaux comprennent les mesures hydrauliques suivantes (Suze et canal Stebler):

  • Réhaussement de la digue
  • Revitalisation avec des mesures de génie biologique
  • Berges plates, abris à pois-sons, épis en pierres
  • Renforcement des berges et installation d'une roue hydraulique

 

L'objectif du projet était de transformer la Suze en eau piscicole et d'en permettre l'accès pour créer une zone de détente de proximité. En outre, le déplacement de conduites a été planifié et supervisé lors de l'éxécution.

2015
2017

Wasserversorgung Wasenalp

Die bestehende Wasserversorgung Wasenalp ist in den 60er Jahren erstellt worden und befindet sich allgemein in einem schlechten Zustand.

Im Rahmen des Projekts sind die beiden Quellfassungen in einer neuen Sammelstube zusammengeführt und in ein neues vorfabriziertes Reservoir im Zweikammersystem zugeführt worden. Das gesamte Netz ab Sammelstube bis und mit den Hausanschlüssen in den einzelnen Weilern wurde erneuert, mit einer Brandbekämpfungsanlage ergänzt und ins Leitsystem der Gemeinde integriert.

Während der gesamten Bauzeit war die Trinkwasserversorgung der Weiler über das bestehende und das neue Trinkwassernetz gewährleistet.

2015
2019

Neubau KW Chapfensee-Plons und Mädems-Parmort

Die 1948 in Betrieb genommene Druckleitung muss infolge Schwermetallbelastung fachgerecht demontiert und entsorgt werden. Zusätzlich zum Ersatz dieser alten Druckleitung wird das Kraftwerk auf ein vierstufiges Wasserkraftwerk mit einer mittleren jährlichen Energieproduktion von 26.9 GWh erweitert. Hinzu kommen die Sanierung der bestehenden Staumauer, die Neuerschliessung der Trinkwasserzuleitungen und die Revitalisierung des Schmelzibachs als Kompensationsmassnahme.

2012
2017

Neubau Wasserkraftwerk Spiggebach

Bei der Wasserkraftanlage Spiggebach handelt es sich um ein Hochdrucklaufwasserkraftwerk. Die Anlage produziert ca. 10.7 Mio. kWh/a. Die wesentlichen Bestandteile des Kraftwerks sind die Wasserfassung, ein Stollen mit darin frei verlegter Druckleitung und eine erdverlegte Druckleitung vom talseitigen Stollenportal zur Zentrale, die neue Zentrale in Ortbeton im Talgrund, sowie die Wasserrückführung in den Spiggebach.

Das Triebwasser wird über einen quer im Spiggenbach eingebauten Coanda-Rechen mit einer Spaltweite von 0.4 mm gefasst. Bei Hochwasser kann über einen gesonderten Spülauslass das gegebenenfalls angelandete Geschiebe ins Unterwasser gespült werden.

2016
2016

Swissgas Umlegung Erdgasleitung

Im Bereich Visp - Lalden - Brigerbad soll im Zuge der 3. Rhonekorrektion der Rotten aufgeweitet werden. Die bestehende Transportgasleitung der Swissgas aus dem Jahr 1976 liegt in dem zukünftigen Flussbett und musste daher umgelegt werden. Hierzu wurden alle erforderlichen Arbeiten (Graben- und Grubenerstellung, Rohrbau, Schweissnahtprüfungen, Wasserdruckprüfung, Eindecken der Leitung, etc.) durchgeführt.

Der Einbindetermin wurde durch die Swissgas vorgegeben und stand von Anfang an fest, daher konnte er nicht verschoben werden. Die Ausserbetriebnahme der bestehenden Leitung in diesem Abschnitt und die Einbindung der neuen Leitung konnten termin- und fachgerecht durchgeführt werden.

2014
2020

FTTS/B: Fiber to the Street / Building

Immer mehr Tätigkeiten unseres Alltags erfolgen über das Internet. Entsprechend steigt die Bedeutung der Telekommunikationsnetze - sie sind die Nervenbahnen der Informationsgesellschaft Schweiz.

Die herkömmlichen Telekommunikationsnetze stossen an ihre Kapazitätsgrenzen. Das Kommunikationsverhalten der Schweizer Bevölkerung entwickelt sich ständig weiter. So wird das Telekommunikationsnetz immer stärker beansprucht, was nach mehr Brandbreite verlangt. Das digitale Fernsehen, Videostreaming und der heutige Fortschritt in der Digitalisierung beruhen auf einem Fundament von hohem Kapazitätsvolumen.

Privatpersonen sowie Unternehmungen sind gleichermassen auf das Breitbandnetz angewiesen. Um dem Bedürfnis nachzukommen, treibt die Swisscom AG den schweizweiten Glasfaserausbau "Fiber To The Street / Building" (FTTS/B) voran. So soll die Schweiz bis ca. 2021 mit einem Ultrabreitbandnetz ausgerüstet werden.
Emch + Berger AG unterstützt die Swisscom AG in der Planung und Projektierung des Glasfaserausbaus FTTS/B.

2016
2016

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkonzept – Erneuerung UST Basse-court BKW

Für die Erneuerungs- und Umbauarbeiten der Unterstation (UST) der BKW in Bassecourt hat Emch+Berger AG Bern ein Sicherheits- und Arbeitsschutzkonzept erstellt. Aufgrund des Umfangs der Arbeiten unter laufendem Betrieb der stromführenden Anlagen, stellt diese Baustelle nicht zu unterschätzende Herausforderungen, was die Bauabläufe und insbesondere die Sicherheit der Arbeiten betrifft.

Für das Sicherheits- und Arbeitsschutzkonzept wurden die Arbeiten mit grossem Gefährdungspotential für die Sicherheit des Personals auf der Baustelle analysiert und Massnahmen zur Reduktion der Risiken, insbesondere an der Schnittstelle zwischen elektrischen und nicht elektrischen Tätigkeiten spezifisch festgelegt.

Dabei wurde basierend auf den geplanten Bauphasen, einem Workshop und einer Begehung der Anlage eine Gefährdungsanalyse erstellt. Die relevanten Gefährdungen wurden bzgl. ihres Risikos bewertet (Eintretenswahrscheinlichkeit und Ausmass). Für Gefährdung mit erhöhtem Gefahrenpotential wurde Massnahmen definiert. Hierzu sind Gesetze, Verordnungen und Richtlinien zur Arbeitssicherheit (VUV, UVG, ArG, BauAV), diverse Anforderungen zum Umgang mit Elektrizität und Starkstrom (EleG, LeV, StV) und EKAS- und SUVA-Richtlinien angewandt worden.

2009
2010

ETCS Level 2 Denmark, Concept Timetable 2020

The implementation of ETCS level 2 on the entire network of Denmark takes place in parallel with a substantial increase of traffic during the ten year’s migration period. The Design Basis Traffic project alignes the total renewal of signalling equipment and the future track slot demand towards effective allocation of network capacity and capability. The elaborated concept timetable for 2020 provides the basis for a step by step service offer enhancement in the next years.

Many service improvement concepts are planned for the future on the Danish rail network. The Concept Timetable 2020 integrates the proposed train runs to a system focused on high connectivity throughout the entire network. The high service availability allows the customer even spontaneous trips, the most sensitive type of use. The Signalling Programme can fulfil a great part of additional capacity requirements by targeted allocation of signalling equipment for short headways.

2006
2021

Network wide renewal of signalling and traffic management systems

Banedanmark has undertaken the unprecedented move of replacing all signalling assets of the entire network at once, introducing advanced traffic management processes at the same time. This has resulted in the largest signalling project ever. The project execution is characterised by a high complexity with a large number of participants and stakeholders and the challenges caused by implementing the new signalling system in the changing railway environment within a time frame of 10 years. The consultancy provided by Emch+Berger (E+B) in the frame of a larger joint venture has allowed the customer to identify in an early stage all whereabouts of and all risks associated with such an undertaking, as well as the right ways of addressing them. Based on E+B’s experience in tendering large railway projects, it has been possible to produce tender documents encompassing more than 1000 pages within a year, and to run through the tendering process within two years. During the design phases, E+B staff brought to fruition its long-standing experience in running complex projects involving a large number of participants and disciplines over several years. E+B provided top-class expertise in several disciplines like railway business in general, considering management, operation, construction and maintenance, advanced traffic management and timetabling techniques, ETCS level 2, setting up a testing progamme.

2017
2017

Sanierung Hauenstein Basistunnel

Der Hauenstein Basistunnel (8.135 km) verbindet Tecknau (BL) mit Trimbach (SO) und wird von 2020-2025 saniert. Die geplanten Arbeiten umfassen die lokale Instandsetzung des Tunnelgewölbes und des Lüftungsschachtes, die Unterbausanierung und die Erneuerung der Fahrbahn. Hierzu sind von Emch+Berger folgende Studien durchgeführt worden:

Analyse der Umweltrisiken: Die Screening Methode für den Tunnel erlaubt die Bestimmung der Freisetzungsrate von gefährlichen Stoffen, des zu erwartenden Schadens und der möglichen Massnahmen zum Schutz der Umwelt.

Quantitative Risikoanalyse (QRA) inkl. Kosten-Nutzen-Analyse: Mittels einer QRA inkl. Kosten-Nutzen-Betrachtung ist das Risikoprofil des IST-Zustandes, resp. des Zustandes nach Umsetzung der Sanierungsmassnahmen im Vergleich zu einer komplett TSI-konformen Lösung berechnet worden.

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkonzept: Basierend auf den Richtlinien des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (EKAS, SUVA, BauAV, UVG, VUV, RTE 20100, RTE 20600) wurde ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkonzept für die Sanierung unter Teilsperrung (1/6 der gesamten Zuggleise des HBT) und Vollsperrung erstellt.

2017
2018

Brandschutz - Neubau Erweiterung Campus Hotel und Campus Dorf

Das Campus Hotel Hertenstein befindet sich auf der Halbinsel Hertenstein in Weggis am Vierwaldstättersee. Erbaut wurde es 1864, zuletzt renoviert 2013. Geplant ist die Erweiterung des aktuellen Gebäudes mit drei Untergeschossen, einem Erdgeschoss sowie vier Obergeschossen. Im neuen Teil soll eine auf Neurorehabilitation spezialisierte, viergeschossige Klinik untergebracht werden. Unterhalb ist eine dreigeschossige Tiefgarage vorgesehen. In der Reha-Klinik gibt es mehrere Behandlungs-, Therapie- und Patientenzimmer, auf der obersten Ebene eine Ruhezone mit Terrasse und Pool.
Das Campus Dorf Hertenstein befindet ebenfalls sich auf der Halbinsel. Es besteht aus vier Doppelhäusern, einem Bau mit drei Häusern und einem Apartmenthaus mit acht Wohneinheiten für das Personal. Die geplanten Gebäude sollen sich der Architektur der Landschaft anpassen und der Atmosphäre des Ortes entsprechen. Aus brandschutztechnischer Sicht stellten sich eingangs verschiedene Herausforderungen, welche mit den Wünschen der Bauherrschaft, den Architekten und verschiedenen Planern sowie den aktuellen Brandschutzvorschriften vereinbart werden mussten. Das Hotel wurde in die Qualitätssicherungsstufe QSS3, die Panorama Residenzen in QSS1 eingestuft. Die Gewährleistung der Flucht- und Rettungswege sowie die Brandabschnittsbildung sind die zentralen Elemente für die Sicherheit im Brandfall.

2016
2016

Energetische Optimierung

Im Rahmen einer Überprüfung der Betriebsstandorte von SBB Personenverkehr wurde für das SBB-Werk in Yverdon der Energieverbrauch des Areals von Fachspezialisten der Emch+Berger AG Bern beleuchtet.

Für die beim Energie-Check des Betriebes eruierten Massnahmen wurden im Anschluss die Investitionskosten, Betriebskosten und die Energieeinsparung berechnet oder abgeschätzt und die effizientesten Massnahmen aufgezeigt. Mit betrieblichen Optimierungen sowie mit Verbesserung der Wärmedämmung können mit sieben Massnahmen mit einem Payback-Zeitraum von weniger als fünf Jahren jährlich 524 MWh Energie oder 77 Tonnen CO2 Emissionen eingespart werden. Die weiteren Massnahmen sind insbesondere bei Ersatzinvestitionen interessant. Werden alle Massnahmen mit einem durchschnittlichen Rückzahlungszeitraum von 17 Jahren umgesetzt, könnten insgesamt 40% des Energiebedarfs eingespart werden.

2017
2019

Modernisierung Bahnhof Givisiez

Der Bahnhof Givisiez befindet sich auf der hoch frequentierten SBB Linie zwischen Fribourg - Payerne und der tpf-Linie Fribourg - Neuchâtel. Ziel der Modernisierung ist einerseits der Anschluss an die Linie Fribourg - Yvderdon-les-Bains. Hierfür ist das Kreuzen von Zügen notwendig. Andererseits ist der behindertengerechte Ausbau gemäss den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) Teil der Modernisierung.

Das Projekt umfasst den Bau eines zweiten Gleises auf einer Länge von rund 1'000 m. Der bestehende Bahnübergang wird durch eine neue Strassenbrücke (Drittprojekt) ersetzt. Die Gleise werden durch ein neues Perron von 170 m Länge getrennt. Durch die Hanglage sind mehrere Stützmauern notwendig.

Das Perron wird über die neue Passerelle, welche die beiden Gleise überspannt und eine Länge von 185 m aufweist, erreicht. Die Bauarbeiten erfolgen unter laufendem Betrieb. Die Realisierung wird mit Hilfe von sechs Intensivbauphasen umgesetzt.

2015
2016

Hôtel 4* des Bains de Saillon (VS)

Die bestehenden Thermalbäder in Saillon wurden vor ca. 30 Jahren erstellt. Später, im 1991, kam das erste Hotel 4* im Rhonetal dazu. 2008 hat die BOAS-Gruppe die Thermalbäder und das Hotel übernommen. Die Gruppe hat sich von Anfang an die Erhöhung der Anzahl Hotelzimmer, die Infrastrukturergänzung und die Erweiterung der Dienstleistungen als Ziel gesetzt. Nach 3 Jahren Bauarbeiten konnte im November 2016 das neue 4* Hotel mit gehobenem Standard feierlich eröffnet werden.

Alle Hotelzimmer sind südorientiert und verfügen über eine wunderschöne Sicht auf die Alpen und die gesamte Parklandschaft mit den Thermalbädern, welche für die Hotelgäste zugänglich sind. Der Bauherrschaft war äusserst wichtig, dass die Aussenanlagen zwischen Hotelgebäude und den Infrastrukturen der Bäder im Einklang mit dem Gebäude und seiner Architektur sowie der bestehenden Umgebung und Landschaft geplant werden. Mit der von Emch+Berger in enger Zusammenarbeit mit den Architekten umgesetzten Aussenanlage wird den Gästen etwas Einzigartiges/Besonderes geboten.

2012
2014

L'aire de repos de la Joux-des-Ponts

L’aire de repos actuelle de la Joux-des-Ponts située sur l’A12 sera agrandie du côté Jura par la construction d’une place pour une quarantaine de camions, sera adaptée du côté Alpes et complétée par une zone multifonctionnelle. Cette zone servira de place de parc pour les camions en hiver et de place de repos pour les gens du voyage durant la bonne saison. La construction d’une digue le long de la zone multifonctionnelle permettra de diminuer les nuisances visuelles et sonores pour les riverains et d’optimiser le bilan des matériaux.

L’aménagement de la zone multifonctionnelle correspondra aux us et coutumes des gens du voyage tandis que l’extension pour les camionneurs comprendra un édicule avec douches et des zones de pic-nic.

2014
2015

Offensive PA (Projekte und Auftragssteuerung)

Um die Instandhaltung zu professionalisieren, wurden in der Division Infrastruktur der SBB verschiedene Initiativen durchgeführt. Das Projekt „Offensive PA“ greift die Schlüsselthemen Portfoliomanagement / Priorisierungsprozess, Rolle Besteller / Bauherrenvertretung und Studienprozess / Nahtstellen auf und konkretisiert die Initiativen zur Professionalisierung der Instandhaltung. Unsere Aufgaben:

Teilprojekt 1 – Portfoliomanagement und Priorisierung: Entwicklung und Umsetzung einer Gesamtstrategie inkl. Prozessoptimierung für ein einheitliches und zukunftsfähiges Priorisierungs- und Portfoliomanagement in der ER und IR. Systematisches und phasenweises Vorgehen mit einfachen, praxisorientierten und effizienten Standardprozessen bilden hierbei die entscheidende Grundlage für intuitive, einfache und pragmatische Abläufe. Neben der Erfüllung heutiger Anforderungen ist eine ausreichende Flexibilität für zukünftigen Bedarf nötig.

Teilprojekt 2 – Rolle Besteller / Bauherrenvertreter: Definition der zukünftigen Rolle der SBB Infrastruktur gegenüber Dritten, als direkter Besteller oder in Vertretung durch eine Bauherrenvertretung. Hierbei wurde auch ein Vergleich zu anderen Bahnen herangezogen. Zieldokument ist ein zukünftig fortzuschreibender Leitfaden.

2012
2019

UPlaNS A5 Colombier-Cornaux, TP2

Le projet comprend l’assainissement de l’un des tronçons autoroutiers particulièrement emprunté de l’autoroute A5 sur la rive gauche du lac de Neuchâtel. Le projet partiel TP2 du tronçon Colombier-Cornaux est majoritairement construit sousterrain et comprend par conséquent un grand nombre de tunnels, de rampes, de tranchées ainsi que quatre jonctions autoroutières et une partie de la route H20. De nombreux ouvrages annexes comme des centrales, des stations de pompage, des passages inférieurs et supérieurs sont présents dans le périmètre du projet.

Le projet d’entretien comprend la remise en état du tronçon ainsi que des mesures d’assainissement environnementales et sécuritaires. En plus de l’entretien, une attention particulière est placée sur la transformation du système de ventilation ainsi que sur la rénovation complète des systèmes d’exploitation et de sécurité. De nombreux locaux d’exploitation seront transformés ou mis hors-exploitation, d'autres étendus. Le tracé de câbles sera refait sur toute la longueur du tracé. La dalle intermédiaire du Tunnel Est sera assainie pour améliorer sa sécurité structurale en cas d’incendie.

Emch+Berger gère au sein du groupement d'ingénieurs les domaines Tracé/Environnement ainsi que Tunnel/Géotechnique. Le bureau s'occupe également de nombreux ouvrages d'art faisant partie du projet.

2004
2015

UPlaNS A5 St. Blaise - Cornaux

Déplacement de l’A5 entre St. Blaise et Marin pour permettre l’adaptation de la jonction de Marin. Elargissement de la chaussée, réfection du système d’assainissement et du dispositif de retenue, remplacement de tout le réseau BSA. Réfection de la chaussée (pose d’un revêtement drainant). Assainissement et allongement de 6 passages inférieurs, assainissement et construction de murs de soutènement. Assainissement des séparateurs d’huile. Remplacement des parois antibruit. Tous les travaux se déroulent sous trafic.

2008
2018

Windpark Montagne de Buttes

Emch+Berger ist seit 2008 für die Planung des Windparks Montagne de Buttes (MdB) verantwortlich und hat das Projekt als Generalplaner von der Standortsuche bis zum aktuellen Projektstand geführt. Unsere Kunden sind die beiden Investoren Groupe E Greenwatt SA und die Services Industriels de Genève.
Das Projekt sieht 20 Windenergieanlagen der 3 MW-Klasse vor. Mit einer installierten Leistung von 60 MW und einer jährlichen Stromproduktion von rund 100 GWh kann der Windpark Montagne de Buttes rund 10% des Strombedarfs des Kantons Neuenburg decken.

Emch+Berger ist insbesondere mit folgenden Aufgaben betraut:

  • Gesamtleitung und Koordination des Projekts inkl. operative Führung der Begleitgruppe sowie Beauftragung und Führung der Subplaner
  • Diskussion, Zusammenarbeit, Vertragsverhandlungen usw. mit Gemeinden, Landeigentümern, kommunalen und kantonalen Behörden, Schutzorganisationen, Anwohnern, Opponenten und Interessierten
  • Machbarkeitsstudie, technische Planung, finanzielle Modelle (Business Cases), Vergabeprozess mit den Anlagenlieferanten, Planung der Erschliessung und Netzanbindung
  • Bewilligungsverfahren und Raumplanung. Erarbeitung des kantonalen Sondernutzungsplans unter Mitwirkung eines Subplaners aus dem Kanton Neuenburg
  • Umweltverträglichkeitsstudie (Vorstudie und Hauptstudie) des Windparks inklusive aller hierfür nötigen Infrastrukturbauten innerhalb des Parks
  • Umweltverträglichkeitsstudie der neu zu erstellenden, unterirdischen Hochspannungsleitung

Als nächste Schritte werden das Baugesuch eingereicht, die Planung bis zur Ausführungsreife vertieft und die Auftragsvergabe für die Lieferung der Windenergieanlagen vorbereitet.

Trotz der Grösse des Projekts ist es Emch+Berger gelungen auf lokaler und kantonaler Ebene bei Politik, Bevölkerung, Landeignern eine hohe Akzeptanz zu schaffen. Der Windpark Montagne de Buttes ist heute eines der grössten und zugleich eines der wenig umstrittenen Windenergieprojekte der Schweiz.

2006
2018

Armasuisse Immobilier domaine ouest, soutien au maitre d‘ouvrage

  • Direction de projet et suivi technique (gestion de projet, contrôle des délais et des coûts). Suivi de l’élaboration des plans d’aménagement, des plans généraux d’évacuation d’eau et des projets globaux de gestion ainsi que des cadastres des conduits.
  • Etablissement des formulations des besoins spécifiques aux places.
  • Acquisition des prestations d’ingénieurs, gestion des contrats.
  • Coordination sur place avec les exploitants et les locataires ainsi que collaboration avec le bureau d’ingénieurs local.
  • Mise é jour annuelle.
2006
2018

Armasuisse Immobilien Aufbau FM West, Bauherrenunterstützung

 

  • Projektleitung und fachliche Begleitung (Projektmanagement, Termin– und Kostenkontrolle)
  • Begleitung des Aufbaus von Anlageplänen, generelle Entwässerungspläne und Ver-/Entsorgungsprojekte (GEP/VEK) sowie Leitungskataster
  • Platzspezifische Bedürfnisformulierungen erstellen
  • Beschaffung von Ingenieurdienstleistungen, Vertragsmanagement
  • Koordination vor Ort mit den Betreibern und operativen Mietern sowie Zusammenarbeit mit lokalen Ingenieurbüros
  • Jährliche Nachführungen

 

2011
2012

Murgangsperre Hüpach

Die 20 m hohe Murgangsperre besteht aus einem grossflächigen Stahlnetz, welches an zehn übereinander angeordneten Tragseilen (d=90mm, Zugkraft 1‘000t pro Seil) hängt. Der Murgang- und Schwemmholzrückhalt erfolgt einzig über das Netz. Auf eine eigentliche Betonsperre (in Querrichtung) kann somit verzichtet werden. Die neuartige Anordnung einer Murgangsperre mit grossflächigem, flexiblem und durchlässigem Netz bringt mehrere Vorteile:

  • Zugänglichkeit: Bau auch an abgelegenen Sperrstellen möglich
  • Kosten: Grosse Kostenersparnis infolge geringen Betonverbrauchs.
  • Ästhetik: Verhältnismässig kleiner Eingriff ins Landschaftsbild
  • Einsatz grossflächiger Netze möglich (herkömmliche Anwendung mit Stahlprofilen und Abspannungen in dieser Grösse nicht möglich).
  • Funktionalität: Verzicht auf Betonquerriegel, wodurch grösstmögliche Durchlässigkeit gewährleistet wird.
  • Funktionalität: Solange das Netz nicht zu 100% hinterfüllt bzw. verklaust ist, erfolgt der Wasserabfluss über die gesamte nicht hinterfüllte Sperrenfläche.
  • Funktionalität Überlast: Hochwasserentlastung im Überlastfall über gesamte Netzbreite (30 m).

2010
2021

Bauherrenunterstützung Simplon Süd

Die Simplon Passstrasse ist eine Nationalstrasse dritter Klasse. Die zahlreichen Bauwerke (Tunnel, Galerien, Brücken, Verbauungen etc.) wurden ab 1965 errichtet um den Verkehr über den Simplon auch im Winter zu ermöglichen. Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und die Funktionstüchtigkeit der Bauwerke längerfristig zu gewährleisten, hat sich das ASTRA entschlossen, die Hauptobjekte und das zur Diskussion stehende Trasse zu ertüchtigen. Die Ertüchtigung erfolgt nach den Vorgaben der UPlaNS-Philosophie 2010 unter Verkehr. Zu unseren Aufgaben als Bauherrenunterstützung gehören die Beschaffung und Betreuung von Planern, Fachspezialisten und Unternehmern, das Führen und Dokumentieren des Sitzungswesens, die organisatorische und administrative Koordination, die Klärung von Schnittstellen, die Erarbeitung von Syntheseberichten, die Kosten- und Terminsteuerung sowie die aktive Mitarbeit am operativen Risikomanagement. Sämtliche Aufgaben erfüllen wir gemäss den Fachhandbüchern und Management-Richtlinien des ASTRA. Grosse Herausforderungen für die Planungs- und Realisierungsphasen sind die Arbeiten unter Verkehr, die engen Platzverhältnisse, der Umgang mit Naturgefahren und die klimabedingt kurzen Zeitfenster für die Realisierung.

2006
2012

Murgangsperre Grönbach, Merligen

Die Murgangsperre wird von vier trichterförmig angeordneten, bis zu 12 m hohen Leitwänden gebildet. Der Murgang- und Schwemmholzrückhalt erfolgt über ein grossflächiges Netz, welches direkt auf die Leitwände des Einlauftrichters abgestützt wird. Auf eine eigentliche Betonsperre in Querrichtung kann verzichtet werden. Die neuartige Anordnung einer Murgangsperre mit grossflächigem, flexiblem und durchlässigem Netz und Abstützung auf gleichzeitig als Einlauftrichter wirkenden Leitwänden bringt mehrere Vorteile:

  • Einsatz grossflächiger Netze möglich (herkömmliche Anwendung mit Stahlprofilen und Abspannungen in dieser Grösse nicht möglich)
  • Verzicht auf Betonquerriegel, wodurch grösstmögliche Durchlässigkeit gewährleistet wird
  • Hochwasserentlastung im Überlastfall über gesamte Netzbreite (30 m).
  • Solange das Netz nicht zu 100% hinterfüllt bzw. verklaust ist, erfolgt der Wasserabfluss über die gesamte nicht hinterfüllte Sperrenfläche. Der Wasserrückfluss in die Bachschale wird durch die Leitwände gewährleistet.
  • Schwemmholz: Das Murgangnetz wird als Tauchwand ausgebildet und hält derart auch das Schwemmholz zurück.
  • Landschaftsbild: Es stehen keine hohen Betonwände quer im Tal, was sich positiv auf das Erscheinungsbild auswirkt.
2006
2010

Hochwasserschutz Kien-Reichenbach

Emch+Berger AG Bern hat das Projekt von den Sofortmassnahmen, startend im August 2005,bis und mit der Realisierung geleitet und bearbeitet. Darunter fielen die Gesamtprojektleitung, Projektierung und Bauleitung inkl. Mitwirkung sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Zusammen mit Hunziker, Zarn & Partner AG als IG-Partner wurden das Geschiebe und die Hydraulik erarbeitet. Die Flussbau AG übernahm die Oberbauleitung.

Der Hochwasserschutz in Kien-Reichenbach ist ein komplexes Grossprojekt. Folgende Herausforderungen stellten sich während der Bearbeitung:

  • 60‘000 m3 Geschieberückhalt
  • 3‘000 m3 Schwemmholzrückhalt
  • Gerinneverbreiterung von 9 auf 15 m
  • Neubau Ufer- und Sohlensicherung (fischgängige Blocksteinschwellen)
  • Verlegung Werkleitungen unter der Chiene hindurch
  • Zwei Blockrampen
  • Neue Strassenbrücke über die aufgeweitete Chiene
  • Flutkorridor mit mobilen Massnahmen und Überlastdamm.

 

2009
2012

3. Rhonekorrektion

Mit den prioritären Massnahmen in Visp ging im Winter 2009/10 der erste Abschnitt des Jahrhundertprojekts 3. Rhonekorrektion in die Ausführung. Das Projekt umfasst die Aufweitung und Ufersicherung auf dem rund 2 km langen Abschnitt durch das Siedlungs- und Industriegebiet von Visp und die Neubauten der zurückversetzten Uferdämme bei den Aufweitungen Baltschieder und Lalden von gesamthaft ebenfalls rund 2 km Länge. Die Arbeiten der insgesamt drei Winter-Etappen wurden im Januar 2010 gestartet und konnten im Frühjahr 2012 abgeschlossen werden. Die Emch+Berger AG Bern hat das Projekt ab Bauprojekt bis und mit Realisierung bearbeitet.

2011
2012

Gewerbehaus HSB

Das repräsentative und multifunktionale Firmengebäude der HSB in Belp ist ein 4-geschossiger, unterkellerter Skelettbau aus Beton. Die Tragstruktur besteht aus Betondecken, Betonstützen und einem betonierten Erschliessungskern, welcher zugleich die Stabilisierung (Wind und Erdbeben) des Gebäudes gewährleistet. Die Gebäudehülle besteht mehrheitlich aus Glas. Das Gebäude steht im Grundwasser auf tonig siltigem Untergrund. Deshalb waren für die Fundation Vollverdrängungsbohrpfähle von bis zu 40 m Länge und für das Untergeschoss eine "weisse Wanne" (wasserdichter Beton) erforderlich.

2011
2012

Machbarkeitsstudie Holzheizkraftwerk Ilanz

Die Holzheizkraftwerk Ilanz AG plant den Bau und Betrieb eines Holzheizkraftwerks mit Fernwärmenetz für die Versorgung des Gebiets der Stadt Ilanz mit Fernwärme. Der produzierte elektrische Strom wird ins lokale Stromnetz eingespeist. Zur Wärmeversorgung einer Wäscherei ist zudem geplant direkt Dampf auszukoppeln.
Im Holzheizkraftwerk mit einer installierten Leistung in der Grössenordnung von 2.5 MW wird die Wärme in einem ersten Schritt zur Stromproduktion genutzt und anschliessend die dabei entstehende Kondensationswärme vollumfänglich ins Fernwärmenetz als Heizenergie eingespeist. Für die projektierte Grösse, welche direkt auf den Wärmebedarf abgestützt ist, ist dies die effizienteste Anlage der Wärmekraftkoppelung.
Im aktuellen Stand der Planung ist ein Fernwärmenetz von rund 2.6 km Länge mit einem Wärmeabsatz von 7'100 MWh pro Jahr geplant.
Mit der Nutzung von minderwertigem Holz aus der Surselva zur Wärme- und Stromproduktion werden Importe von fossiler Energie um jährlich 1'000'000 l Heizöl oder 2'800 t CO2 verringert. Gleichzeitig wird die Produktion von erneuerbarem Strom für umgerechnet rund 280 Haushalte ausgebaut. Durch die Verkürzung der Transportdistanzen von Altholz wird das regionale Verkehrsaufkommen verringert.

2008
2010

UPlaNS A5

Les voies de circulation, les bandes d’arrêt d’urgence et le terre-plein central de l’actuelle autoroute A5 à 4 voies sont élargis entre St-Blaise et Cornaux. Le déplacement du tracé autoroutier permet une modification de la jonction de Marin. Celle-ci a ainsi une capacité globale plus élevée diminuant le risque de bouchon sur la A5 à la sortie actuelle de St-Blaise.

La sortie actuelle de St-Blaise est supprimée et remplacée par une nouvelle bretelle à Marin se connectant sur un nouveau giratoire. Le nouveau système d’assainissement prévoit l’infiltration de l’eau dans une cuvette-rigole filtrante avant la conduite de celle-ci à un exutoire via un séparateur. Les passages inférieurs sont allongés et assainis. Les 4 voies de circulation sont maintenues durant les travaux.

2007
2015

N16 Court - Tavannes

La nouvelle autoroute serpente sur le flanc nord de la montagne sur 13 km (dont 4.5 km à 4 pistes) entre Court et Tavannes. Le tracé est défini de telle sorte que l’ouvrage s’intègre au mieux dans le paysage. La jonction de Loveresse relie l’autoroute à la route cantonale située le long de la Birse dans la vallée.

Une attention particulière a dû être prêtée à la géologie tourmentée du terrain en place. Des mesures techniques ont été développées dans le cadre du projet de détail pour garantir la stabilité de l’ouvrage durant le chantier et à l’état final.

Aussenansicht Triemli Bettenhaus
2007
2018

PQM und Bauherrenberatung Stadtspital Triemli Zürich

Das Stadtspital Triemli Zürich realisierte umfangreiche Neu- und Umbauvorhaben. Die zentralen Projekte waren der Bau eines neuen Bettenhauses, die Instandsetzung des Hauptgebäudes sowie die umfassende Erneuerung und Anpassung der Energie- und Medienversorgung des Gesamtareals.

Neben der Grösse und Komplexität dieser Projekte besteht ihre Besonderheit darin, dass erstmals in der Schweiz ein Spital entsprechend den ehrgeizigen Nachhaltigkeitszielen der Vision "2000-Watt-Gesellschaft" gebaut wurde. Die Bauten und Anlagen haben daher sehr hohen Anforderungen an die nachhaltige Nutzung von Energie und Ressourcen zu genügen und haben diesbezüglich Vorbildcharakter auf nationaler Ebene.

Unser Mandat lief über die gesamte Projektdauer für das Bettenhaus und die Energie- und Medienversorgung sowie bis in die Phase Bauprojekt für das Hauptgebäude. (Dieses Projekt wurde dann für eine Neuausrichtung aufgrund geänderter Bedürfnisse pausiert.)

Wir haben für alle drei Projekte das projektbezogene Qualitätsmanagement (PQM) aufgebaut und waren mit dessen Durchführung betraut. Wir berieten und unterstützten die strategischen Leitungsgremien und die Projektleitung der Bauherrschaft bei der Steuerung des Projekts und der Beauftragten, bei der Entscheidungsfindung, in Belangen des Qualitätsmanagements, des Risikomanagements und der Organisation. Wir führten Audits und Reviews durch, erstellten das übergeordnete Risikomanagement und Reporting sowie nahmen bedarfsgerecht Stellung zu finanziellen, managementbezogenen, organisatorischen und technischen Aspekten (Second Opinion).